Apple beugt sich russischer Zensur:
VPN-Apps aus App Store gelöscht
Apple beugt sich dem russischen Staat, um weiterhin in dem Land aktiv sein zu können. Aus dem App Store für Russland sind jetzt diverse VPN-Anwendungen verschwunden, mit denen die Nutzer dort einigermaßen geschützt kommunizieren konnten.
In den letzten Jahren sind die Repressionen in Russland in vielen Belangen verschärft worden. Das Moskauer Regime verfolgt regierungskritische Äußerungen und versucht die Kontrolle zu behalten, indem etwa ausländische Social-Media-Plattformen gesperrt werden. Um diese weiterhin nutzen zu können, griffen viele Russen auf VPN-Dienste zu, die Angebote wie Facebook, Instagram und Twitter/X wieder zugänglich machten.
Um dies zu unterbinden, wurden bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet. So ist inzwischen auch eine Regelung in Kraft, die Werbung für VPNs untersagt. Dazu gehören beispielsweise auch Webseiten, auf denen Anleitungen zur Einrichtung eines sicheren Datentunnels in andere Länder bereitgestellt werden.
Dies geht damit einher, dass sich Apple auch den Zensur-Anforderungen beugt. Die Entfernung der VPN-Apps ist dabei nicht die erste Anpassung des Angebots. Vor einiger Zeit hatte Apple auch eine App entfernt, mit der die Bewegung um den ermordeten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny Einfluss auf die Präsidentschaftswahlen nehmen wollte.
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Siehe auch:
Ohne VPN kein Facebook
Die Entfernung der Apps von der Plattform war zuvor von der russischen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor gefordert worden, berichtet die russische Tageszeitung Novaya Gazeta. Zu den von Apple entfernten VPN-Diensten gehören führende Angebote wie ProtonVPN, Red Shield VPN, NordVPN und Le VPN.In den letzten Jahren sind die Repressionen in Russland in vielen Belangen verschärft worden. Das Moskauer Regime verfolgt regierungskritische Äußerungen und versucht die Kontrolle zu behalten, indem etwa ausländische Social-Media-Plattformen gesperrt werden. Um diese weiterhin nutzen zu können, griffen viele Russen auf VPN-Dienste zu, die Angebote wie Facebook, Instagram und Twitter/X wieder zugänglich machten.
Um dies zu unterbinden, wurden bereits verschiedene Maßnahmen eingeleitet. So ist inzwischen auch eine Regelung in Kraft, die Werbung für VPNs untersagt. Dazu gehören beispielsweise auch Webseiten, auf denen Anleitungen zur Einrichtung eines sicheren Datentunnels in andere Länder bereitgestellt werden.
Nicht die erste Löschung
Apple hat, wie viele andere Unternehmen, bereits Anfang 2022 den Verkauf seiner Geräte in Russland eingestellt - infolge der Invasion der Ukraine. Allerdings werden der App Store und verschiedene andere Onlinedienste weiterhin angeboten - für die Bestandskunden und die durchaus ebenso zahlreichen Nutzer, die sich nun beispielsweise im Ausland mit neuen iPhones versorgen.Dies geht damit einher, dass sich Apple auch den Zensur-Anforderungen beugt. Die Entfernung der VPN-Apps ist dabei nicht die erste Anpassung des Angebots. Vor einiger Zeit hatte Apple auch eine App entfernt, mit der die Bewegung um den ermordeten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny Einfluss auf die Präsidentschaftswahlen nehmen wollte.
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Zusammenfassung
- Apple entfernt VPN-Apps aus russischem App Store auf Druck der Roskomnadzor
- Betroffene VPN-Dienste sind unter anderem ProtonVPN und NordVPN
- Repressionen in Russland nehmen zu, VPNs halfen beim Zugang zu gesperrten Plattformen
- Neue Regelung verbietet Werbung für VPN-Dienste in Russland
- Apple stellte 2022 den Verkauf seiner Geräte in Russland ein, bietet aber Online-Dienste an
- Entfernung der VPN-Apps folgt früherer Zensur wie der Löschung einer Nawalny-App
- Maßnahmen zielen darauf ab, die Kontrolle über das Internet in Russland zu verstärken
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