E-Auto: Polestar 5 soll Porsche & Co mit 884 PS das Fürchten lehren
Die Volvo-Ausgründung Polestar hat im Zuge der IAA den Polestar 5 enthüllt. Die neue Limousine mit Elektroantrieb soll wohl in der ersten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen und könnte mit ihrer enormen Leistung unter anderem Porsches E-Autos angreifen.
In Bezug auf die Größe entspricht der Polestar 5 ungefähr dem, was etwa ein Porsche Panamera als "Grand Tourer" (GT) bietet, ist also alles andere als klein. Technisch will man modernste Technik bieten, nutzt das Fahrzeug doch eine 800-Volt-Architektur für rasches Laden und soll damit eine Reichweite von fast 700 Kilometern bieten können. Innerhalb von 3,1 Sekunden soll die Performance-Version des Polestar 5 auf 100 km/h beschleunigen können.
Polestar 5
Polestar 5
Zur Markteinführung plant Polestar zwei Varianten des Polestar 5. Die Dual Motor-Version soll 748 PS bzw. 550 kW und 812 nm Drehmoment aufweisen und damit innerhalb von 3,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Bei der Performance-Variante spricht Polestar von 884 PS bzw. 650 kW. Beide Varianten sind ähnlich dem bei Volvo verfolgten Konzept auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h begrenzt.
Innenraum des Polestar 5
Innenraum des Polestar 5
Die Akkus des Polestar 5 bieten 112 kWh, von denen 106 kWh auch genutzt werden können. Die Akkus werden auf Basis von Nickel-Kobalt-Mangan-Technologie vom Zulieferer SK One entwickelt und gefertigt. Sie sollen Teil der Karosserie sein, was angeblich für mehr Sicherheit sorgen kann. Das Fahrzeug rollt auf 20- bis 22-Zoll großen Rädern und soll mit semiaktiven Dämpfern zumindest in der Performance-Version eine sportlich abgestimmte Federung bieten.
Es gibt sogar Radarsensoren im Inneren, die Position und Art der Insassen des Wagens erkennen sollen, um so bei einem Unfall die Sicherheitssysteme in angepasster Form aktiv werden zu lassen. Polestar setzt bei dem neuen Modell auch auf die Kooperation mit einer Reihe von bekannten Marken. So stammen die Bremsen von Brembo, während Bowers & Wilkins das Audiosystem beisteuert und als Infotainment-System auf Googles Android gesetzt wird.
Der Polestar 5 soll ab der ersten Jahreshälfte 2026 an die ersten Käufer ausgeliefert werden. In Bezug auf den Preis machte der Hersteller noch keine Angaben, es ist aber davon auszugehen, dass der Polestar 5 mehr als 100.000 Euro kosten wird. Noch ist unklar, wo das Fahrzeug gebaut wird, was sich ebenfalls auf den Preis auswirken dürfte. Schließlich werden die Fahrzeuge in Schweden designt, auch wenn Polestar zum chinesischen Autokonzern Geely gehört.
Siehe auch:
Fünf Jahre später wird 'Precept' Realität
Polestar hatte bereits vor fünf Jahren mit dem "Precept" erstmals ein Konzeptfahrzeug präsentiert, das einen Ausblick auf seine kommenden Elektroautos bieten sollte. Jetzt setzt man dieses "Manifest" mit dem Polestar 5 in die Tat um, denn das neue Fahrzeug soll tatsächlich in die Massenfertigung gehen.In Bezug auf die Größe entspricht der Polestar 5 ungefähr dem, was etwa ein Porsche Panamera als "Grand Tourer" (GT) bietet, ist also alles andere als klein. Technisch will man modernste Technik bieten, nutzt das Fahrzeug doch eine 800-Volt-Architektur für rasches Laden und soll damit eine Reichweite von fast 700 Kilometern bieten können. Innerhalb von 3,1 Sekunden soll die Performance-Version des Polestar 5 auf 100 km/h beschleunigen können.
Polestar 5
Keine Heckscheibe, dafür eine Kamera
Wie schon beim Polestar 4 verzichtet man auf eine Heckscheibe und ersetzt diese durch eine hochauflösende Kamera. Die Karosserie besteht aus mehreren großen Teilen, die per Aluminium-Bonding zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden, wie es bisher meist vor allem kostspieligen Sportwagen vorbehalten bleibt.
Polestar 5
Zur Markteinführung plant Polestar zwei Varianten des Polestar 5. Die Dual Motor-Version soll 748 PS bzw. 550 kW und 812 nm Drehmoment aufweisen und damit innerhalb von 3,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Bei der Performance-Variante spricht Polestar von 884 PS bzw. 650 kW. Beide Varianten sind ähnlich dem bei Volvo verfolgten Konzept auf eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h begrenzt.
Bis zu 670 Kilometer Reichweite nach WLTP
Mit dem jetzt erfolgenden Wechsel auf ein 800-Volt-Ladesystem sollen laut Polestar bis zu 350 Kilowatt Ladeleistung möglich werden, womit die Akkus des Polestar 5 angeblich innerhalb von 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität geladen werden können. Die geschätzte maximale Reichweite nach WLTP wird für die "Dual Motor"-Version mit bis zu 670 und für die "Performance"-Ausgabe mit 565 Kilometern angegeben.
Innenraum des Polestar 5
Innenraum des Polestar 5
Die Akkus des Polestar 5 bieten 112 kWh, von denen 106 kWh auch genutzt werden können. Die Akkus werden auf Basis von Nickel-Kobalt-Mangan-Technologie vom Zulieferer SK One entwickelt und gefertigt. Sie sollen Teil der Karosserie sein, was angeblich für mehr Sicherheit sorgen kann. Das Fahrzeug rollt auf 20- bis 22-Zoll großen Rädern und soll mit semiaktiven Dämpfern zumindest in der Performance-Version eine sportlich abgestimmte Federung bieten.
Technik ohne Ende, aber kein LiDAR
Im Inneren des Polestar 5 können die Passagiere auf ein 14,5-Zoll großes Display im Hochformat zugreifen, während Cockpit über ein Display mit neun Zoll Diagonale verfügt. Das auf die Frontscheibe projizierte Heads-up-Display soll eine Diagonale von 9,5-Zoll aufweisen. Hinzu kommen ganze 11 äußere Kameras, eine auf den Fahrer gerichtete Kamera, ein Radar mit mittlerer Reichweite und 12 Ultraschallsensoren. Polestar verzichtet bei dem neuen Modell ausdrücklich auf ein LiDAR-System.Es gibt sogar Radarsensoren im Inneren, die Position und Art der Insassen des Wagens erkennen sollen, um so bei einem Unfall die Sicherheitssysteme in angepasster Form aktiv werden zu lassen. Polestar setzt bei dem neuen Modell auch auf die Kooperation mit einer Reihe von bekannten Marken. So stammen die Bremsen von Brembo, während Bowers & Wilkins das Audiosystem beisteuert und als Infotainment-System auf Googles Android gesetzt wird.
Der Polestar 5 soll ab der ersten Jahreshälfte 2026 an die ersten Käufer ausgeliefert werden. In Bezug auf den Preis machte der Hersteller noch keine Angaben, es ist aber davon auszugehen, dass der Polestar 5 mehr als 100.000 Euro kosten wird. Noch ist unklar, wo das Fahrzeug gebaut wird, was sich ebenfalls auf den Preis auswirken dürfte. Schließlich werden die Fahrzeuge in Schweden designt, auch wenn Polestar zum chinesischen Autokonzern Geely gehört.
Zusammenfassung
- Polestar 5 als neue Elektro-Limousine mit bis zu 884 PS ab 2026 erhältlich
- Konzept basiert auf dem vor fünf Jahren vorgestellten Precept-Fahrzeug
- 800-Volt-Architektur ermöglicht schnelles Laden und bis zu 800 km Reichweite
- Performance-Version beschleunigt in 3,1 Sekunden auf 100 km/h
- Statt Heckscheibe wird wie beim Polestar 4 eine Kamera eingesetzt
- Karosserie aus großen Aluminiumteilen ähnlich wie bei teuren Sportwagen
- Zwei Motorvarianten mit 748 PS bzw. 884 PS bei maximal 250 km/h
- Akku mit 112 kWh Kapazität lädt in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent
- Zahlreiche Sensoren und Kameras sorgen für umfassende Sicherheitssysteme
- Preislich wird der Polestar 5 vermutlich über 100.000 Euro liegen
Siehe auch:
- Elektro-SUV-Rekord: Polestar 3 schafft 935 Kilometer mit einer Ladung
- Bye bye "Swasticar": Tesla-Besitzer stürmen Polestars Trade-in-Angebot
- E-Auto-Reichweite im Winter: Polestar im Test vor Tesla, Kia & Co.
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