E-Autos laufen schwer: Tesla-Nacheiferer Fisker muss in die Insolvenz
Der Elektroauto-Anbieter Fisker hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen war recht vielversprechend in den Markt gestartet, geriet aber aufgrund verschiedener Faktoren zuletzt merklich in wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Konkret musste Fisker feststellen, dass auch Elektroautos sich nicht einfach so von allein verkaufen. Insbesondere ohne eigenes Vertriebs- und Service-Netz ist es recht schwer, Kunden letztendlich zu überzeugen. Hinzu kam, dass der Boom beim E-Auto-Absatz weltweit etwas nachgelassen hat.
Auf der anderen Seite suchte man nach Investoren, die davon überzeugt sind, dass die Lage zukünftig wieder besser wird. Die gestiegenen Zinsen machten es aber zunehmend schwierig, die Investitionsfreude hochzuhalten. Wer Reserven verfügbar hatte, hielt diese lieber zurück, als in eine Situation zu kommen, notfalls einen Kredit aufnehmen zu müssen. Und auch Gespräche über einen Einstieg Nissans, von denen zuletzt die Rede war, kamen offenbar nicht zu einem Abschluss.
Bereits vor einigen Wochen zeigten sich die Probleme offen. Das Elektroauto Ocean, das beim österreichischen Auftragsproduzenten Magna hergestellt wurde, lief nicht mehr vom Band, weil Fisker Verbindlichkeiten nicht mehr bediente. Inzwischen sollen die Schulden irgendwo zwischen 100 Millionen und 500 Millionen Dollar liegen, wobei auch der Firmenwert auf 500 Millionen Dollar beziffert wird.
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Diverse Probleme
Dem Startup wurde verschiedentlich zugeschrieben, ein zweites Tesla werden zu können. Auch wenn dies sicherlich etwas übertrieben war, gab es aber trotzdem eine vielversprechende Entwicklung. Seit Monaten hat das Unternehmen aber mit Schwierigkeiten zu kämpfen - dies sind weitgehend die gleichen Probleme, mit denen auch Tesla zu kämpfen hat.Konkret musste Fisker feststellen, dass auch Elektroautos sich nicht einfach so von allein verkaufen. Insbesondere ohne eigenes Vertriebs- und Service-Netz ist es recht schwer, Kunden letztendlich zu überzeugen. Hinzu kam, dass der Boom beim E-Auto-Absatz weltweit etwas nachgelassen hat.
Auf der anderen Seite suchte man nach Investoren, die davon überzeugt sind, dass die Lage zukünftig wieder besser wird. Die gestiegenen Zinsen machten es aber zunehmend schwierig, die Investitionsfreude hochzuhalten. Wer Reserven verfügbar hatte, hielt diese lieber zurück, als in eine Situation zu kommen, notfalls einen Kredit aufnehmen zu müssen. Und auch Gespräche über einen Einstieg Nissans, von denen zuletzt die Rede war, kamen offenbar nicht zu einem Abschluss.
Hohe Schulden
Fisker musste sich daher nun erst einmal unter den rettenden Chapter 11-Schirm des US-Marktes retten. Dies entspricht einem Insolvenzantrag, bei dem man vorerst vor der Durchsetzung der Forderungen von Gläubigern geschützt ist und einen Rettungsplan erarbeiten kann. Ob dies am Ende erfolgreich ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.Bereits vor einigen Wochen zeigten sich die Probleme offen. Das Elektroauto Ocean, das beim österreichischen Auftragsproduzenten Magna hergestellt wurde, lief nicht mehr vom Band, weil Fisker Verbindlichkeiten nicht mehr bediente. Inzwischen sollen die Schulden irgendwo zwischen 100 Millionen und 500 Millionen Dollar liegen, wobei auch der Firmenwert auf 500 Millionen Dollar beziffert wird.
Zusammenfassung
- Fisker hat einen Insolvenzantrag gestellt und kämpft mit wirtschaftlichen Problemen
- Das Unternehmen wurde als potenzielles zweites Tesla betrachtet, was übertrieben war
- Ohne eigenes Vertriebsnetz ist es schwer, Kunden von Elektroautos zu überzeugen
- Der weltweite Boom beim E-Auto-Absatz hat zuletzt etwas nachgelassen
- Investoren sind wegen gestiegener Zinsen zurückhaltender geworden
- Fisker hat sich unter den Chapter 11-Schirm des US-Marktes gerettet
- Die Schulden von Fisker liegen zwischen 100 und 500 Millionen Dollar
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