EU macht China-E-Autos teurer und deutsche Unternehmen zittern
Chinesische Hersteller drängen mit E-Autos auf den europäischen Markt, die EU sieht einen verzerrten Wettbewerb durch starke Subventionen. In den nächsten Wochen könnten scharfe Strafzölle verabschiedet werden. Davor zittern vor allem deutsche Autobauer.
So mehren sich die Zeichen, dass die Europäische Kommission noch in dieser Woche Strafzölle auf Elektroautos, die aus China importiert werden, bekannt geben will. Schon länger deutet sich ein solcher Schritt an. Wie unter anderem Futurezone berichtet, gehen Analysten davon aus, dass auf den allgemeinen Zollsatz von 10 Prozent dann bis zu 25 Prozent aufgeschlagen werden könnten.
Schon als die US-Regierung ihre Maßnahmen bekannt gegeben hatte, waren laute Warnungen aus der gesamten deutschen Autoindustrie zu vernehmen, die vor nicht weniger als einer Katastrophe warnte. Seit Monaten wettern Spitzenmanager der deutschen Autobauer auch gegen die Pläne der EU. Die große Sorge: Werden hier neue Steuern erhoben, wird auch die chinesische Regierung entsprechende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen - ein üblicher Schritt bei solchen Handelskonflikten.
Die Sorgen deutscher Firmen wie BMW, Volkswagen und Mercedes drehen sich dabei nicht um die Konkurrenz auf dem europäischen Markt. Mehr als 20 Prozent der weltweiten Gewinne werden von diesen Unternehmen mittlerweile in China erwirtschaftet, außerdem stammt ein Großteil der Autos, die aus China nach Europa importiert werden, von EU-Herstellern, die ihre Produktion ausgelagert haben.
Man darf sehr gespannt sein, welche Schritte die EU unternimmt und wie China darauf reagiert. Eines scheint aber sicher: So aggressiv wie die USA, die 100 Prozent Strafzölle erheben, wird die EU zunächst nicht vorgehen. Die Schreie der hiesigen Autoindustrie werden deswegen aber nicht weniger laut ausfallen.
Siehe auch:
EU plant Strafzölle: Deutsche Autobauer zittern
Bei den deutschen Kunden steigt das Interesse an chinesischen E-Auto-Modellen vor allem in den letzten Monaten deutlich. Hersteller wie BYD, bis in jüngerer Vergangenheit noch nahezu unbekannt, locken mit Modellen, die deutsche Hersteller auch preislich unter Druck setzen. Einen ähnlichen Trend in den USA versucht die Regierung dort mit drastischen Strafzöllen auf chinesische E-Autos abzufangen. Das könnte bald auch in der EU passieren.So mehren sich die Zeichen, dass die Europäische Kommission noch in dieser Woche Strafzölle auf Elektroautos, die aus China importiert werden, bekannt geben will. Schon länger deutet sich ein solcher Schritt an. Wie unter anderem Futurezone berichtet, gehen Analysten davon aus, dass auf den allgemeinen Zollsatz von 10 Prozent dann bis zu 25 Prozent aufgeschlagen werden könnten.
Schon als die US-Regierung ihre Maßnahmen bekannt gegeben hatte, waren laute Warnungen aus der gesamten deutschen Autoindustrie zu vernehmen, die vor nicht weniger als einer Katastrophe warnte. Seit Monaten wettern Spitzenmanager der deutschen Autobauer auch gegen die Pläne der EU. Die große Sorge: Werden hier neue Steuern erhoben, wird auch die chinesische Regierung entsprechende Vergeltungsmaßnahmen ergreifen - ein üblicher Schritt bei solchen Handelskonflikten.
Die Sorgen deutscher Firmen wie BMW, Volkswagen und Mercedes drehen sich dabei nicht um die Konkurrenz auf dem europäischen Markt. Mehr als 20 Prozent der weltweiten Gewinne werden von diesen Unternehmen mittlerweile in China erwirtschaftet, außerdem stammt ein Großteil der Autos, die aus China nach Europa importiert werden, von EU-Herstellern, die ihre Produktion ausgelagert haben.
Man darf sehr gespannt sein, welche Schritte die EU unternimmt und wie China darauf reagiert. Eines scheint aber sicher: So aggressiv wie die USA, die 100 Prozent Strafzölle erheben, wird die EU zunächst nicht vorgehen. Die Schreie der hiesigen Autoindustrie werden deswegen aber nicht weniger laut ausfallen.
Zusammenfassung
- Chinesische Hersteller drängen mit E-Autos auf den europäischen Markt
- EU sieht verzerrten Wettbewerb durch starke staatliche Subventionen
- EU könnte Strafzölle auf chinesische E-Autos bis zu 25 Prozent erhöhen
- Deutsche Autobauer warnen vor Katastrophe bei Einführung neuer Strafzölle
- Sorge um Vergeltungsmaßnahmen der chinesischen Regierung bei neuen Zöllen
- Deutsche Firmen erwirtschaften über 20 Prozent ihrer Gewinne in China
- Viele importierte Autos stammen von EU-Herstellern mit ausgelagerter Produktion
Siehe auch:
- E-Autos aus China: Deutsche zeigen deutlich steigendes Interesse
- Experte: Zoll auf China-E-Autos ist Katastrophe für deutsche Industrie
- USA: Massive Zölle gegen China-Importe - 100% Aufschlag auf E-Autos
- Chinas BYD flutet Europas E-Auto-Markt jetzt mit eigenem Frachtschiff
- Export-Weltmeister: China zieht mit E-Autos an Spitze des Weltmarkts
Thema:
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