Anders überlegt: Tesla holt gefeuerte Supercharger-Mitarbeiter zurück
Wer bei Tesla arbeitet, muss vor allem mit einem leben können: den erratischen Entscheidungen des Chefs. Nun zeigte sich erneut, dass Elon Musk seine Meinung gerne ändert: Denn Tesla hat begonnen, zuvor entlassene Mitglieder des Supercharger-Teams zurückzuholen.
Doch rund zwei Wochen später ist wieder fast alles anders: Denn wie Bloomberg berichtet, hat Tesla begonnen, Teile der zuvor rund 500 entlassenen Mitarbeiter wieder anzuheuern. Dazu zählen auch hochrangige Mitarbeiter wie Max de Zegher, dieser war zuvor für das US-amerikanische Ladenetzwerk von Tesla verantwortlich.
Derzeit ist nicht klar, wie viele Mitarbeiter aus dieser Sparte in das Unternehmen zurückfinden werden, es ist auch noch zu früh, von einer echten Strategie-Kehrtwende im Hinblick auf Supercharger zu sprechen. Allerdings hat CEO Elon Musk kurz nach den Entlassungen Ende April angekündigt, rund 500 Millionen Dollar in die Ausweitung des Ladenetzwerks zu stecken.
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Supercharger sind wichtiges Kaufkriterium
Ende April hat Tesla für viel Aufsehen gesorgt, denn man hat auf einen Schlag das gesamte Team entlassen, das für die Supercharger-Infrastruktur und -Ladesäulen verantwortlich war. Das hat nicht nur für Verwunderung, sondern auch Kritik gesorgt: Denn auch wenn diese Sparte nur etwa fünf Prozent des Tesla-Umsatzes ausmacht, so gilt das Highspeed-Ladenetzwerk des US-Autobauers für viele Kunden als ein wichtiges Kaufkriterium zugunsten von Tesla. Denn die Supercharger-Ladesäulen haben den Ruf, besonders zuverlässig zu funktionieren - und das kann man (auch bei uns) von vielen Mitbewerbern nicht behaupten.Doch rund zwei Wochen später ist wieder fast alles anders: Denn wie Bloomberg berichtet, hat Tesla begonnen, Teile der zuvor rund 500 entlassenen Mitarbeiter wieder anzuheuern. Dazu zählen auch hochrangige Mitarbeiter wie Max de Zegher, dieser war zuvor für das US-amerikanische Ladenetzwerk von Tesla verantwortlich.
Derzeit ist nicht klar, wie viele Mitarbeiter aus dieser Sparte in das Unternehmen zurückfinden werden, es ist auch noch zu früh, von einer echten Strategie-Kehrtwende im Hinblick auf Supercharger zu sprechen. Allerdings hat CEO Elon Musk kurz nach den Entlassungen Ende April angekündigt, rund 500 Millionen Dollar in die Ausweitung des Ladenetzwerks zu stecken.
Musk: Erst entscheiden, dann nachdenken
Es wäre auch nicht das erste Mal, dass sich Musk eine geschäftliche Entscheidung nicht gut genug überlegt hat. Denn 2019 ordnete der Tesla-CEO an, alle Verkaufsstandorte zu schließen, um das Model 3 zu finanzieren. Zwei Wochen später musste er einen Rückzieher machen. Denn es stellte sich heraus, dass ihn die Auflösung der Pachtverträge deutlich mehr Geld gekostet hätte, als er dadurch sparen kann.
Zusammenfassung
- Tesla hat kürzlich das gesamte Supercharger-Team entlassen
- Das Supercharger-Netzwerk ist für viele Tesla-Kunden kaufentscheidend
- Zwei Wochen später begann Tesla, einige entlassene Mitarbeiter zurückzuholen
- Darunter auch hochrangige Mitarbeiter wie Max de Zegher
- Unklar, wie viele Mitarbeiter tatsächlich zurückkehren werden
- CEO Elon Musk plant, 500 Millionen Dollar in das Ladenetzwerk zu investieren
- Musk hat in der Vergangenheit bereits unüberlegte Entscheidungen getroffen
Siehe auch:
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