Apple erklärt, warum man noch immer keine Touch-Macs anbietet
Letzte Woche hat Apple seine neuen iPads vorgestellt und dabei wird vor allem auch beim iPad Pro klar, dass die Grenzen zwischen Tablet und Notebook immer mehr verschwimmen. Doch das ist auch keine gute Nachricht für jene, die sich ein MacBook mit Touch wünschen.
Das führt unweigerlich zur Frage, warum Apple nicht gleich ein MacBook mit Touch-Display anbietet. Und der Marketing-Manager Tom Boger hat nun gegenüber dem Wall Street Journal (WSJ) ein Interview gegeben, in dem das zur Sprache kommt. Das WSJ wollt wissen, ob iPad Pro und Mac miteinander konkurrieren, wenn die Grenzen zwischen den Geräten eben immer mehr verschwimmen.
Boger meinte hierzu allerdings, dass Apple die beiden Geräte nicht als Konkurrenten sieht, sondern eben, dass sich beide ergänzen. Das iPad sei schon immer ein "Touch-First-Gerät" gewesen, während der Mac für die "indirekte Manipulation" - also die Verwendung von Tastatur, Maus und/oder Trackpad - gedacht sei.
Das führt natürlich gleich zur Frage, warum Apple nicht die direkte Brücke zwischen diesen Geräten schlägt, doch hier blieb der für iPad und Mac zuständige Marketing-Mann unbeirrt und meinte, dass iPads eben für Touch gedacht seien und Macs eben nicht. "MacOS ist für ein ganz anderes Paradigma des Computing gedacht", sagte Boger. Er sagte weiter, dass viele Apple-Kunden beide Gerätetypen besitzen und das iPad als "Verlängerung" des Mac und der dortigen Arbeit sehen.
Ganz zum Schluss wich aber auch Boger von seiner konsequenten Haltung ab: Denn auf die Frage, ob Apple es sich vielleicht doch noch einmal anders überlegt, sagte Boger: "Oh, ich kann nicht sagen, dass wir nie unsere Meinung ändern." Das wäre auch nicht ganz überraschend, denn es gibt schon seit einer Weile Gerüchte über einen Touch-Mac, konkret hat Bloombergs Apple-Experte Mark Gurman berichtet, dass die Kalifornier ein solches Gerät für 2025 vorbereiten.
Siehe auch:
Ist das noch ein Tablet oder bereits quasi ein MacBook?
Zum iPad Pro sind mittlerweile auch die ersten Tests da und die meisten davon sind auch sehr positiv, auch wenn so mancher den hohen Preis kritisiert, vor allem dann, wenn man das Tablet mit allem Drumherum kauft. Wenn man die volle Ausstattung sowie Stift und Magic Keyboard haben möchte, kommt man auf einen Preis von gut 2500 Dollar - so viel, wie man für ein High-End-Notebook bezahlt.Das führt unweigerlich zur Frage, warum Apple nicht gleich ein MacBook mit Touch-Display anbietet. Und der Marketing-Manager Tom Boger hat nun gegenüber dem Wall Street Journal (WSJ) ein Interview gegeben, in dem das zur Sprache kommt. Das WSJ wollt wissen, ob iPad Pro und Mac miteinander konkurrieren, wenn die Grenzen zwischen den Geräten eben immer mehr verschwimmen.
Apple stellt das neue iPad Pro mit M4-Chip und Apple Pencil Pro vor
Boger meinte hierzu allerdings, dass Apple die beiden Geräte nicht als Konkurrenten sieht, sondern eben, dass sich beide ergänzen. Das iPad sei schon immer ein "Touch-First-Gerät" gewesen, während der Mac für die "indirekte Manipulation" - also die Verwendung von Tastatur, Maus und/oder Trackpad - gedacht sei.
Das führt natürlich gleich zur Frage, warum Apple nicht die direkte Brücke zwischen diesen Geräten schlägt, doch hier blieb der für iPad und Mac zuständige Marketing-Mann unbeirrt und meinte, dass iPads eben für Touch gedacht seien und Macs eben nicht. "MacOS ist für ein ganz anderes Paradigma des Computing gedacht", sagte Boger. Er sagte weiter, dass viele Apple-Kunden beide Gerätetypen besitzen und das iPad als "Verlängerung" des Mac und der dortigen Arbeit sehen.
Ganz zum Schluss wich aber auch Boger von seiner konsequenten Haltung ab: Denn auf die Frage, ob Apple es sich vielleicht doch noch einmal anders überlegt, sagte Boger: "Oh, ich kann nicht sagen, dass wir nie unsere Meinung ändern." Das wäre auch nicht ganz überraschend, denn es gibt schon seit einer Weile Gerüchte über einen Touch-Mac, konkret hat Bloombergs Apple-Experte Mark Gurman berichtet, dass die Kalifornier ein solches Gerät für 2025 vorbereiten.
Zusammenfassung
- Apple stellt neue iPads vor, Grenzen zu Notebooks verschwimmen
- iPad Pro Tests positiv, jedoch Kritik am hohen Preis
- Vollausstattung des iPad Pro kostet wie ein High-End-Notebook
- Apple sieht iPad und Mac nicht als Konkurrenten, sondern als Ergänzung
- iPad als Touch-First-Gerät, Mac für indirekte Manipulation konzipiert
- MacOS nicht für Touch-Design gedacht, iPads und Macs ergänzen sich
- Gerüchte über möglichen Touch-Mac für 2025 durch Bloomberg berichtet
Siehe auch:
- Neuer iPad-Werbespot: Apple entschuldigt sich, stoppt TV-Ausstrahlung
- Apple startet iTunes-Update für Windows: Support für die neuen iPads
- Kreativ oder katastrophal? Apples neuer iPad-Spot erzürnt Künstler
- Apple iPad Pro mit Tandem-OLED: Über-Tablets bringen M4, neuen Stift
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Thema:
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