Apple iPad Pro mit Tandem-OLED:
Über-Tablets bringen M4, neuen Stift
Apple hat soeben das iPad Pro in seiner neuesten Generation vorgestellt. Das neue Apple iPad Pro ist nur noch gut fünf Millimeter dick und damit laut dem Hersteller das "dünnste Apple-Produkt aller Zeiten". Im Mittelpunkt stehen hier erstmals in einem iPad OLED-Displays.
Diese neuen OLED-Panels sind generell bisher nicht lange verfügbar und sollen unter anderem für eine gesteigerte maximale Helligkeit von bis zu 1000 Candela bei normalen Inhalten und bis zu 1600 Candela bei HDR-Inhalten bieten können. Gemeint ist dabei nicht nur ein kleiner Bereich des Displays, der so hell leuchten kann - nein, Apple zufolge gelten diese Angaben anders als bei der Android-basierten Konkurrenz für das gesamte Display.
Erstmals wird es die neuen iPad-Pro-Modelle optional übrigens auch mit einem antireflexiven Coating geben, durch das Spiegelungen stark reduziert und eine matte Oberfläche geboten werden sollen. Dies bleibt allerdings den teuren 1- und 2-Terabyte-Modellen des 12,9-Zoll-Modells vorbehalten.
Neue Kameraeinheit im iPad Pro
Die Leistung des neuen Apple M4, der immer auch eine 10-kernige Grafikeinheit und eine überarbeitete Neural Processing Unit (NPU) mit 16 Rechenkernen mitbringt, soll insgesamt um "bis zu das Vierfache" gegenüber den Vorgängermodellen steigen. Möglich wird dies auch, weil Apple die Kühlung trotz der dünneren Bauweise verbessert hat. Man integriert dafür Grafiteinlagen in das Aluminiumgehäuse und Kupfer in das Apple-Logo auf der Rückseite, um die Abwärme so besser abführen zu können.
In Verbindung mit bestimmten Apps, die die neuen Fähigkeiten des Apple Pencil Pro unterstützen, soll der Workflow noch einfacher und flüssiger werden. Der Chef des Softwareherstellers ProCreate zeigte im Zuge der Präsentation bereits, die die Software seines Unternehmens mit dem Stift beeindruckende Resultate und Bedienkonzepte ermöglichen kann. Wer sich kein iPad Pro leisten kann, kann den neuen Apple Pencil Pro auf Wunsch auch in Verbindung mit der neuen Generation des iPad Air verwenden.
Die Gehäuse sind weiterhin aus Aluminium gefertigt und sollen trotz der extrem geringen Bauhöhe von nur 5,1 Millimetern beim 13- und 5,3 Millimetern beim 11-Zoll-Modell weiterhin sehr stabil gebaut sein. Zur Ausstattung gehören jetzt unter anderem vier Lautsprecher, vier Mikrofone mit "Studioqualität", Unterstützung für WiFi 6E und erstmals auch 5G-Modems und eSIM-Support, wenn man eine entsprechende Version wählt.
Günstig sind die neuen Apple iPad Pro 11 und iPad Pro 13 Modelle natürlich nicht. So kostet die günstigste Version des 11,1-Zoll-Modells mit 256 Gigabyte Speicher ganze 1199 Euro. Für die günstigste Ausgabe des iPad Pro mit 12,9 Zoll großem OLED-Panel verlangt Apple enorme 1549 Euro mindestens. Wer die stärkeren Varianten mit mehr Speicher und einem weiteren CPU-Kern wünscht, muss mindestens 1929 (11") bzw. 2279 Euro (13") auf den Tisch legen. Wünscht man 5G-Support, werden noch einmal 250 Euro mehr fällig.
Die neuen Zubehörprodukte sind natürlich nicht im Kaufpreis enthalten. Der Apple Pencil Pro kostet 149 Euro. Das überarbeitete Magic Keyboard kostet in der kleineren Version 349 Euro, in der größeren Ausgabe 399 Euro. Die Verfügbarkeit der neuen Modelle des iPad Pro soll ab der nächsten Woche, genauer gesagt ab dem 15. Mai 2024, gegeben sein.
Weitere Neuigkeiten vom Apple Event:
iPads mit Tandem-OLEDs haben zweischichtiges Display
Das iPad Pro der neuesten Generation wird in Größen von 11,1 und 12,9 Zoll angeboten. Die beiden Geräte nutzen erstmals überhaupt OLED-Displays in der iPad-Produktreihe. Apple nennt die Panels offiziell Ultra Retina XDR. Gemeint sind damit sehr hochauflösende Tandem-OLED-Panels, bei denen im Grunde zwei OLED-Layer kombiniert werden.Diese neuen OLED-Panels sind generell bisher nicht lange verfügbar und sollen unter anderem für eine gesteigerte maximale Helligkeit von bis zu 1000 Candela bei normalen Inhalten und bis zu 1600 Candela bei HDR-Inhalten bieten können. Gemeint ist dabei nicht nur ein kleiner Bereich des Displays, der so hell leuchten kann - nein, Apple zufolge gelten diese Angaben anders als bei der Android-basierten Konkurrenz für das gesamte Display.
Apple stellt das neue iPad Pro mit M4-Chip und Apple Pencil Pro vor
12-Megapixel-Kameras vorn und hinten
Rund um die neuen Displays bietet Apple ein deutlich dünneres Gehäuse, bei dem die 12-Megapixel-Frontkamera nun übrigens an der richtigen Position für den Betrieb im Landscape-Modus sitzt. Auf der Rückseite seiner neuen Pro-Tablets verbaut Apple eine 12-Megapixel-Kamera mit F/1.8-Blende, mit Dual-Pixel-Autofokus und einer Objektivabdeckung aus Saphirglas. Die Kamera soll 4K-Videos mit bis zu 60 FPS aufnehmen können.Erstmals wird es die neuen iPad-Pro-Modelle optional übrigens auch mit einem antireflexiven Coating geben, durch das Spiegelungen stark reduziert und eine matte Oberfläche geboten werden sollen. Dies bleibt allerdings den teuren 1- und 2-Terabyte-Modellen des 12,9-Zoll-Modells vorbehalten.
Neue Kameraeinheit im iPad Pro
Extrem hohe Leistung dank neuem Apple M4
Die Apple iPad Pros der neuesten Generation bringen erstmals auch den neuen zehnkernigen Apple M4 mit. Damit überspringt Apple eine Chipgeneration und will direkt mit einem neuen, hochmodernen und extrem leistungsstarken Prozessor aufwarten, der in den Modellen mit 256 oder 512 Gigabyte Speicher mit drei High- und sechs Low-End-Cores aufwartet. In den teureren Versionen mit einem oder zwei Terabyte Speicher kommt ein weiterer, vierter High-Performance-Kern dazu.Die Leistung des neuen Apple M4, der immer auch eine 10-kernige Grafikeinheit und eine überarbeitete Neural Processing Unit (NPU) mit 16 Rechenkernen mitbringt, soll insgesamt um "bis zu das Vierfache" gegenüber den Vorgängermodellen steigen. Möglich wird dies auch, weil Apple die Kühlung trotz der dünneren Bauweise verbessert hat. Man integriert dafür Grafiteinlagen in das Aluminiumgehäuse und Kupfer in das Apple-Logo auf der Rückseite, um die Abwärme so besser abführen zu können.
Apple Pencil Pro mit neuen Bedienkonzepten
Apple hat, zusammen mit den neuen iPads Pro, auch einen neuen Apple Pencil vorgestellt, dem man ebenfalls den Namenszusatz "Pro" verpasst. Der Stylus erhält einen neuen Sensor, der Druck auf den Griffbereich erkennt und dann für die Anzeige von Einstellungen und Tooltips sorgen kann. Außerdem erkennt der Stylus nun Drehungen, um so etwa die Ausrichtung einer Pinsel- oder Bürstenspitze zu ändern.In Verbindung mit bestimmten Apps, die die neuen Fähigkeiten des Apple Pencil Pro unterstützen, soll der Workflow noch einfacher und flüssiger werden. Der Chef des Softwareherstellers ProCreate zeigte im Zuge der Präsentation bereits, die die Software seines Unternehmens mit dem Stift beeindruckende Resultate und Bedienkonzepte ermöglichen kann. Wer sich kein iPad Pro leisten kann, kann den neuen Apple Pencil Pro auf Wunsch auch in Verbindung mit der neuen Generation des iPad Air verwenden.
Die Gehäuse sind weiterhin aus Aluminium gefertigt und sollen trotz der extrem geringen Bauhöhe von nur 5,1 Millimetern beim 13- und 5,3 Millimetern beim 11-Zoll-Modell weiterhin sehr stabil gebaut sein. Zur Ausstattung gehören jetzt unter anderem vier Lautsprecher, vier Mikrofone mit "Studioqualität", Unterstützung für WiFi 6E und erstmals auch 5G-Modems und eSIM-Support, wenn man eine entsprechende Version wählt.
Günstig sind die neuen Apple iPad Pro 11 und iPad Pro 13 Modelle natürlich nicht. So kostet die günstigste Version des 11,1-Zoll-Modells mit 256 Gigabyte Speicher ganze 1199 Euro. Für die günstigste Ausgabe des iPad Pro mit 12,9 Zoll großem OLED-Panel verlangt Apple enorme 1549 Euro mindestens. Wer die stärkeren Varianten mit mehr Speicher und einem weiteren CPU-Kern wünscht, muss mindestens 1929 (11") bzw. 2279 Euro (13") auf den Tisch legen. Wünscht man 5G-Support, werden noch einmal 250 Euro mehr fällig.
Die neuen Zubehörprodukte sind natürlich nicht im Kaufpreis enthalten. Der Apple Pencil Pro kostet 149 Euro. Das überarbeitete Magic Keyboard kostet in der kleineren Version 349 Euro, in der größeren Ausgabe 399 Euro. Die Verfügbarkeit der neuen Modelle des iPad Pro soll ab der nächsten Woche, genauer gesagt ab dem 15. Mai 2024, gegeben sein.
| Technische Daten zum Apple iPad Pro | ||
|---|---|---|
| Modell | iPad Pro 11 Zoll | iPad Pro 13 Zoll |
| Software | iPadOS 17 | |
| Display | 11-Zoll, Tandem OLED, 2420 x 1668 Pixel, 264 ppi, 10 bis 120 Hz, True Tone, Kontrast 2.000.000:1 | 13-Zoll, Tandem OLED, 2752 x 2064 Pixel, 264 ppi, 10 bis 120 Hz, True Tone, Kontrast 2.000.000:1 |
| CPU | Apple M4, 9- bzw. 10-Core CPU, 10-Core GPU, 16 Core Neural Engine | |
| Speicher | 8/16 GB RAM, 256, 512 GB oder 1 bzw. 2 TB Speicher | |
| Kamera | 12 MP Weitwinkel, ƒ/1.8, 5x digitaler Zoom, Autofokus, Smart HDR 4, automatische Bildstabilisierung, bis zu 4k-Video | |
| Frontkamera | 12 MP Querformat-Ultraweitwinkel, ƒ/2.4, Smart HDR 4, Retina Blitz mit True Tone, automatische Bildstabilisierung | |
| Verbindung | USB-C (USB 4 / Thunderbolt 3), WLAN 802.11ax mit 2x2 MIMO, Bluetooth 5.3, 5G (nur Cellular über eSIM) | |
| Sensoren | Face ID, LiDAR, 3-Achsen Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Barometer, Umgebungslicht, digitaler Kompass | |
| Besonderes | FaceTime Anrufe, Quad-Lautsprecher | |
| Farben | Silber, Schwarz | |
| Akku | 31,29 Wh | 38,99 Wh |
| Maße | 249,7 x 177,5 x 5,3 mm | 281,6 x 215,5 x 5,1 mm |
| Gewicht | 444 bzw. 446 Gramm (Wifi/Cellular) | 579 bzw. 582 Gramm (Wifi/Cellular) |
| Preis | ab 1199 Euro | ab 1549 Euro |
Zusammenfassung
- Neues iPad Pro ist das bisher dünnste Apple-Produkt mit 5 mm Dicke
- Erstmals OLED-Displays, genannt Ultra Retina XDR
- Maximale Helligkeit der Displays erreicht bis zu 1600 Candela
- Frontkamera optimiert für Landscape-Modus, Rückkamera mit 4K 60 FPS
- Antireflex-Coating exklusiv für teure 12,9 Zoll Modelle
- Neuer Apple M4-Chip, bis zu vierfache Leistungssteigerung
- Neuer Apple Pencil Pro erkennt Druck und Drehungen
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