Kreativ oder katastrophal? Apples neuer iPad-Spot erzürnt Künstler
Instrumente, Spielzeug und Co. in eine Hydraulikpresse stecken und das neue iPad Pro kommt heraus: Apple will mit einem neuen Werbeclip zeigen, dass das neue Tablet das ultimative Werkzeug ist. Doch die anvisierte Botschaft kommt bei Kritikern ganz anders an.
Die Idee hinter dem Clip ist relativ klar: Apple lässt sich vom Social Media Trend für Hydraulikpressen inspirieren und wollte zeigen, dass das iPad Pro das ultimative Kreativwerkzeug und Spielzeug ist. Das soll Instrumente ablösen, Pinsel und Leinwand ersetzen und Konsolen überflüssig machen.
Doch genau diese Botschaft kommt bei einem Teil der Community gar nicht gut an, die Apple vorwirft, besonders unsensibel und blind gegenüber dem Thema Kunst und Kultur zu sein. So werden schnell Fragen laut, warum der Konzern es für richtig hält, Instrumenten, Statuen und anderen Kunstwerke zu zerstören. Apples Antwort? Man deaktiviert die Kommentare unter dem YouTube Video.
Und so entlädt sich die Empörung mittlerweile unter einem Beitrag von Apple-CEO Tim Cook, der das Video geteilt hatte. "Seit Jahren spreche ich hier darüber, wie der Reichtum von Tech-Unternehmen auf der Zerstörung von Künstlern beruht, und jetzt hat Apple eine Werbung, die das zelebriert", so nur einen von vielen wütenden Kommentaren.
Siehe auch:
Apple unsensibel: Analoge Kultur wird in Presse zerdrückt
Werbung zu kreieren, die eine Wirkung hat, für Aufmerksamkeit sorgt und im Gedächtnis bleibt, ist eine echte Kunst. In dieser Hinsicht hat sich Apple nach Meinung von Kritikern bei seinem neuen iPad Pro-Spot eindeutig im Stil vergriffen. In einer Presse werden Instrumente, Kunstwerke und Spielzeuge zerquetscht und zerstört, zurückbleibt dann nur das iPad Pro.Die Idee hinter dem Clip ist relativ klar: Apple lässt sich vom Social Media Trend für Hydraulikpressen inspirieren und wollte zeigen, dass das iPad Pro das ultimative Kreativwerkzeug und Spielzeug ist. Das soll Instrumente ablösen, Pinsel und Leinwand ersetzen und Konsolen überflüssig machen.
Doch genau diese Botschaft kommt bei einem Teil der Community gar nicht gut an, die Apple vorwirft, besonders unsensibel und blind gegenüber dem Thema Kunst und Kultur zu sein. So werden schnell Fragen laut, warum der Konzern es für richtig hält, Instrumenten, Statuen und anderen Kunstwerke zu zerstören. Apples Antwort? Man deaktiviert die Kommentare unter dem YouTube Video.
Und so entlädt sich die Empörung mittlerweile unter einem Beitrag von Apple-CEO Tim Cook, der das Video geteilt hatte. "Seit Jahren spreche ich hier darüber, wie der Reichtum von Tech-Unternehmen auf der Zerstörung von Künstlern beruht, und jetzt hat Apple eine Werbung, die das zelebriert", so nur einen von vielen wütenden Kommentaren.
Zusammenfassung
- Apple zeigt in neuem Werbeclip iPad Pro als ultimatives Werkzeug
- Kritiker bemängeln den Stil des iPad Pro-Spots von Apple
- Hydraulikpresse zerstört Kunst und Spielzeug, iPad entsteht
- Community kritisiert Apple für unsensiblen Umgang
- Apple deaktiviert Kommentare unter dem umstrittenen Video
- Empörung über iPad-Werbung entlädt sich bei Apple-CEO Cook
Siehe auch:
- Apple TV+ passt sich an: Streaming-Abo mit Werbung in Aussicht
- Antisemitismus: IBM stoppt Werbung auf Twitter/X - Apple macht weiter
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