Apple steckt durch iPhone-Absturz aktuell in Schwierigkeiten
Die Probleme, mit denen sich das Apple-Management herumschlagen muss, werden nicht weniger. Zu allem Ungemach der letzten Zeit kommt nun auch noch die Tatsache hinzu, dass die Einnahmen nach unten gehen - vor allem in der wichtigen iPhone-Sparte.
Nun musste das Management auch noch einen 4-prozentigen Umsatzrückgang in den Bilanzen für das zweite Geschäftsquartal vermelden. 90,8 Milliarden Dollar wurden auf der Einnahmen-Seite verzeichnet. Nach Abzug aller Ausgaben verblieben noch 23,64 Milliarden Dollar Gewinn, das sind 2 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Am besorgniserregendsten sind dabei Apples Schwierigkeiten in China, dem zweitgrößten Smartphone-Markt der Welt, wo der Umsatz um 8 Prozent zurückging. Die Popularität des iPhones hat dort nachgelassen, seit Huawei im vergangenen Jahr ein neues Smartphone mit 5G-Fähigkeiten vorgestellt hat. Im letzten Quartal sank der Marktanteil Apples am chinesischen Smartphone-Markt um 4 Prozentpunkte.
Apple-Chef Tim Cook versucht derweil Optimismus auszustrahlen. "Wir haben Vorteile, die uns in dieser neuen Ära auszeichnen werden, einschließlich Apples einzigartiger Kombination aus nahtloser Hardware, Software und Dienstleistungen", sagte er. Der Konzernchef führte weiter aus, dass man sich auf die eigenen Chips stützen werde. Weiterhin wolle man weiter darauf setzen, Kunden mit dem besseren Schutz der Privatsphäre zu überzeugen.
An der Entwicklung des Aktienkurses war das eher durchwachsene Ergebnis erst einmal nicht zu sehen - dieser kletterte nach der Bekanntgabe der Zahlen zunächst um 6,5 Prozent. Das dürfte daran liegen, dass die Prognosen bereits im Vorfeld auf Rückgänge bei Umsatz und Gewinn vorbereitet hatten und Apple zumindest besser dastand als erwartet. Außerdem investiert das Unternehmen 110 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe, was den Kurs stets ein Stück nach oben treibt.
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Ein Berg voller Probleme
Die Schwierigkeiten für Apple häuften sich in den letzten Monaten. Das Unternehmen wurde vom US-Justizministerium verklagt, von europäischen Regulierungsbehörden zu einer Geldstrafe verurteilt sowie zu Änderungen an der iOS-Plattform gezwungen und durch das Wiedererstarken eines chinesischen Smartphone-Konkurrenten herausgefordert.Nun musste das Management auch noch einen 4-prozentigen Umsatzrückgang in den Bilanzen für das zweite Geschäftsquartal vermelden. 90,8 Milliarden Dollar wurden auf der Einnahmen-Seite verzeichnet. Nach Abzug aller Ausgaben verblieben noch 23,64 Milliarden Dollar Gewinn, das sind 2 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Am besorgniserregendsten sind dabei Apples Schwierigkeiten in China, dem zweitgrößten Smartphone-Markt der Welt, wo der Umsatz um 8 Prozent zurückging. Die Popularität des iPhones hat dort nachgelassen, seit Huawei im vergangenen Jahr ein neues Smartphone mit 5G-Fähigkeiten vorgestellt hat. Im letzten Quartal sank der Marktanteil Apples am chinesischen Smartphone-Markt um 4 Prozentpunkte.
Cook beschwört Stärken
Und auch sonst sieht es beim iPhone aktuell nicht besonders gut aus. Der mit dem Gerät hereingeholte Umsatz sank im Jahresvergleich insgesamt um 10 Prozent auf 46 Milliarden Dollar. Apple selbst äußerte sich bisher nicht zu den Gründen dafür - in der ersten Bilanzpräsentation wurde das iPhone nicht einmal erwähnt, was beim umsatzstärksten Produkt durchaus bemerkenswert ist. Hier bleibt also noch abzuwarten, ob es sich um eine allgemeine Absatzschwäche bei Smartphones handelt oder die Kunden eher zur Konkurrenz wechseln.Apple-Chef Tim Cook versucht derweil Optimismus auszustrahlen. "Wir haben Vorteile, die uns in dieser neuen Ära auszeichnen werden, einschließlich Apples einzigartiger Kombination aus nahtloser Hardware, Software und Dienstleistungen", sagte er. Der Konzernchef führte weiter aus, dass man sich auf die eigenen Chips stützen werde. Weiterhin wolle man weiter darauf setzen, Kunden mit dem besseren Schutz der Privatsphäre zu überzeugen.
An der Entwicklung des Aktienkurses war das eher durchwachsene Ergebnis erst einmal nicht zu sehen - dieser kletterte nach der Bekanntgabe der Zahlen zunächst um 6,5 Prozent. Das dürfte daran liegen, dass die Prognosen bereits im Vorfeld auf Rückgänge bei Umsatz und Gewinn vorbereitet hatten und Apple zumindest besser dastand als erwartet. Außerdem investiert das Unternehmen 110 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe, was den Kurs stets ein Stück nach oben treibt.
Zusammenfassung
- Apple verzeichnet Umsatzrückgang, besonders bei iPhones
- Umsatz in China sinkt um 8%, Marktanteil fällt um 4 Prozentpunkte
- Gesamteinnahmen Q2: 90,8 Milliarden Dollar; Gewinn: 23,64 Milliarden Dollar
- iPhone-Umsatz sinkt um 10% auf 46 Milliarden Dollar
- Tim Cook betont Vorteile in Hardware, Software und Dienstleistungen
- Aktienkurs steigt um 6,5% nach Bekanntgabe der Quartalszahlen
- Apple investiert 110 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe
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Christian Kahle
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