Standardsuche in Safari:
Google zahlt Rekordbetrag an Apple
Für Google ist es enorm wertvoll, in Apples Safari-Browser als Standard-Suchmaschine voreingestellt zu sein. Dies ließ der Internet-Konzern sich zuletzt Rekord-Beträge kosten, wie nun im Zuge eines Gerichtsverfahrens bekannt wurde.
Im Jahr 2022 ist dieser Betrag auf fast schon schwindelerregende 20 Milliarden Dollar gestiegen, wie aus neu veröffentlichten Gerichtsakten hervorgeht, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Dokumente stammen aus dem Kartellrechtsstreit, den das US-Justizministerium derzeit gegen Google führt.
Bereits im vergangenen November wurden im Zuge dessen bekannt, dass Google 36 Prozent der Gesamteinnahmen, die über die Nutzung der Suchmaschine durch die Integration in das Safari-Adressfeld hereinkommen, an Apple weitergereicht werden. Da nun auch die konkrete Zahl bekannt ist, lässt sich entsprechend folgern, dass Nutzer von Apple-Geräten allein über die Safari-Abfragen einen Jahresumsatz von über 60 Milliarden Dollar bei Google generieren.
Im vergangenen Oktober sagte Microsoft-Chef Satya Nadella in dem Verfahren aus, dass die Vereinbarung zwischen Apple und Google es Suchmaschinen wie Bing unmöglich gemacht hat, zu konkurrieren. Microsoft wollte einst, dass Apple Bing kauft, aber Apple war nicht interessiert. Microsoft gab Google die Schuld an der verlorenen Chance. Apple-Manager Eddy Cue erklärte hingegen, Bing habe in Bezug auf "Qualität und Fähigkeiten" nicht konkurrieren können.
Siehe auch:
Verdoppelung in wenigen Jahren
Im Zuge juristischer Auseinandersetzungen kam bereits vor einiger Zeit heraus, dass Google im Jahr 2019 eine Summe von 9,5 Milliarden Dollar an Apple überwies, damit alle iPhone- und Mac-Nutzer standardmäßig die Google-Websuche verwenden, wenn sie einen Suchbegriff in die Adresszeile des Safari-Browsers tippen.Im Jahr 2022 ist dieser Betrag auf fast schon schwindelerregende 20 Milliarden Dollar gestiegen, wie aus neu veröffentlichten Gerichtsakten hervorgeht, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Dokumente stammen aus dem Kartellrechtsstreit, den das US-Justizministerium derzeit gegen Google führt.
Bereits im vergangenen November wurden im Zuge dessen bekannt, dass Google 36 Prozent der Gesamteinnahmen, die über die Nutzung der Suchmaschine durch die Integration in das Safari-Adressfeld hereinkommen, an Apple weitergereicht werden. Da nun auch die konkrete Zahl bekannt ist, lässt sich entsprechend folgern, dass Nutzer von Apple-Geräten allein über die Safari-Abfragen einen Jahresumsatz von über 60 Milliarden Dollar bei Google generieren.
Lange Partnerschaft
Google ist seit 2002 die Standardsuchmaschine auf Apple-Geräten, obwohl die Vereinbarung mehrmals neu verhandelt wurde. Apple und Google haben sich bemüht, die Bedingungen der Vereinbarung über die Suchmaschine während des Prozesses und davor geheim zu halten, aber es ist allgemein bekannt, dass Google Apple jedes Jahr Milliardenbeträge zahlt.Im vergangenen Oktober sagte Microsoft-Chef Satya Nadella in dem Verfahren aus, dass die Vereinbarung zwischen Apple und Google es Suchmaschinen wie Bing unmöglich gemacht hat, zu konkurrieren. Microsoft wollte einst, dass Apple Bing kauft, aber Apple war nicht interessiert. Microsoft gab Google die Schuld an der verlorenen Chance. Apple-Manager Eddy Cue erklärte hingegen, Bing habe in Bezug auf "Qualität und Fähigkeiten" nicht konkurrieren können.
Zusammenfassung
- Google zahlt hohe Summen, um Standard-Suchmaschine in Safari zu sein
- Zahlungen stiegen von 9,5 Milliarden Dollar 2019 auf 20 Milliarden 2022
- Gerichtsakten enthüllen Details im Kartellrechtsstreit gegen Google
- 36 Prozent der Suchmaschineneinnahmen durch Safari gehen an Apple
- Apple-Geräte generieren über Safari jährlich 60 Milliarden Dollar Umsatz für Google
- Google ist seit 2002 die Standardsuchmaschine auf Apple-Geräten
- Microsoft sieht durch die Google-Apple Vereinbarung keine Chance für Bing
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