Google feuert 28 Mitarbeiter nach Protest gegen Israel-Zusammenarbeit
Google ist in praktisch allen Ländern der Welt aktiv, dazu zählen auch Staaten mit bedenklicher oder umstrittener Politik. Aktuell ist natürlich der Gaza-Krieg in aller Munde und gegen die Rolle von Israel protestierten Google-Mitarbeiter. 28 davon wurden nun gefeuert.
Das Ganze ist seit Wochen und Monaten heftig umstritten, doch zuletzt wuchs die Kritik an Israel, auch bei Menschen, die das Vorgehen zunächst verteidigt haben. Es kommt auch immer häufiger zu Protesten, so auch im Fall von Google. Denn an mehreren Standorten legten Google-Mitarbeiter die Arbeit nieder und protestierten gegen die Cloud-Verträge des Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View, die der israelischen Regierung sowie dem Militär Rechenleistung und KI-Funktionalitäten bereitstellen.
Bei den Protesten gab es insgesamt neun Verhaftungen wegen unbefugten Betretens, denn die Israel- und Google-Kritiker haben sogenannte Sit-ins in den Büros des Unternehmens in New York und Sunnyvale veranstaltet. Dazu zählte auch das Büro von Google Cloud-CEO Thomas Kurian.
Die Protestierenden, die unter dem Motto "No Tech for Apartheid" auftreten, bezeichneten die Kündigungen als grundlos und meinten, dass die Entlassungen "eindeutig Vergeltungsmaßnahmen" seien.
Siehe auch:
- Google-Mitarbeiter protestieren gegen Israels Politik
- 28 Angestellte wegen Protesten entlassen
- Kritik an Cloud-Verträgen mit israelischer Regierung
- Neun Verhaftungen bei Sit-ins in US-Büros
- Google Cloud-CEO Thomas Kurian betroffen
- Unternehmensinterne Untersuchung führt zu Kündigungen
- Protestierende sprechen von Vergeltungsmaßnahmen
Google-Mitarbeiter protestieren gegen Gaza-Krieg
Es ist eine kontroverse Debatte, die dieser Tage rund um den Nahost-Konflikt immer wieder aufflammt. Denn auf den brutalen Terrorangriff der Hamas auf Israel folgte die Invasion des Gazastreifens. Dabei schlug Israel mit aller Härte zurück - leiden muss aber vor allem die Zivilbevölkerung.Das Ganze ist seit Wochen und Monaten heftig umstritten, doch zuletzt wuchs die Kritik an Israel, auch bei Menschen, die das Vorgehen zunächst verteidigt haben. Es kommt auch immer häufiger zu Protesten, so auch im Fall von Google. Denn an mehreren Standorten legten Google-Mitarbeiter die Arbeit nieder und protestierten gegen die Cloud-Verträge des Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View, die der israelischen Regierung sowie dem Militär Rechenleistung und KI-Funktionalitäten bereitstellen.
Bei den Protesten gab es insgesamt neun Verhaftungen wegen unbefugten Betretens, denn die Israel- und Google-Kritiker haben sogenannte Sit-ins in den Büros des Unternehmens in New York und Sunnyvale veranstaltet. Dazu zählte auch das Büro von Google Cloud-CEO Thomas Kurian.
28 Mitarbeiter gefeuert
Die verhafteten Mitarbeiter und andere Beteiligte wurden von Google zunächst freigestellt, wenig später informierte das Unternehmen laut CNBC eine zweistellige Anzahl von ihnen, dass diese gekündigt werden: "Nach einer Untersuchung haben wir heute 28 Mitarbeitern gekündigt, die daran beteiligt waren. Wir werden die Ermittlungen fortsetzen und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen", teilte Chris Rackow, Googles Vizepräsident für globale Sicherheit in einem internen Memo mit.Die Protestierenden, die unter dem Motto "No Tech for Apartheid" auftreten, bezeichneten die Kündigungen als grundlos und meinten, dass die Entlassungen "eindeutig Vergeltungsmaßnahmen" seien.
Siehe auch:
- Google Maps: Zahlreiche Verbesserungen für Elektroautos geplant
- Volla: Deutsche Firma bringt 12,3"-Tablet ohne Google, mit Linux-Option
- Google Maps bekommt spannendes Update für 3D-Gebäudeansicht
- Circle to Search: Google will unabsichtliches auslösen minimieren
- Bunter Leak: Google Pixel 8a auf offiziellen Marketing-Bildern
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11: Fehler bei Audio-Decodierung lässt ältere Apps abstürzen
- Sonnensystem: Neue Studie berechnet ein deutlich früheres Ende
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- Nach 78 Jahren: Citroën 2CV vor dem Comeback - Erste Bilder der E-Ente
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!