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Volla: Deutsche Firma bringt 12,3"-Tablet ohne Google, mit Linux-Option
Die kleine deutsche Firma Volla will nach ihrem Volla Phone nun auch das Volla Tablet auf den Markt bringen, mit dem man ebenfalls ein "Google-freies" Erlebnis auf Basis von Linux & Android bieten möchte. Das 12,3-Zoll-Tablet startet jetzt per Crowdfunding.
Das Gerät läuft mit dem sogenannten Volla OS, einer auf dem AOSP basierenden Android-Variante ohne integrierte Google-Dienste. Volla liefert unter anderem eine eigene KI mit, die anders als bei Microsoft, Google & Co ausschließlich lokal laufen soll. Genaue Details dazu stehen noch aus, wobei zuvor schon zu hören war, dass man hier auch eine Statistik zum Nutzerverhalten erfasst, um passende Inhalte auf dem Gerät zugänglich zu machen. Als Ersatz für Google Play setzt Volla auf die F-droid und Aurora Stores zum Bezug von Apps.
Das Volla-eigene Springboard ist hier als Table-Version an Bord
Um die Produktivität des Volla Tablets zu steigern, bietet Volla alternativ auch noch Ubuntu Touch für das Gerät an. Mit dem an Touchscreens angepassten Linux-Derivat soll man auf dem Tablet zusammen mit einem optionalen Tastatur-Cover sogar umfangreichere Aufgaben erledigen können. Die Hardware-Basis scheint dafür recht gut zu sein.
So ist das Volla Tablet mit einem 12,3 Zoll (31,24 cm) großen Display mit QHD-Auflösung ausgerüstet, welches somit 2560 x 1600 Pixel bietet und ein LCD-Panel nutzt. Unter der Haube werkelt der MediaTek Helio G99 Octacore-SoC mit seinen acht bis zu 2,8 Gigahertz schnellen Kernen. Der Chip ist unter anderem aus dem Redmi Pad von Xiaomi bekannt, dürfte also keine Leistungswunder vollbringen. Er wird hier immerhin mit 12 Gigabyte RAM und 256 GB internem Flash-Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit per MicroSD-Kartenslot verbaut.
Das Volla Tablet bietet außerdem zwei Kameras mit 13 und fünf Megapixeln, wobei letztere für Ultraweitwinkel-Aufnahmen gedacht ist. Auf der Front sitzt zudem eine 5-Megapixel-Kamera. Das mit einem Gehäuse aus Aluminium versehene Tablet verfügt außerdem über ein 4G-LTE-Modem und einen 10.000 mAh-Akku.
Um die Einführung des Volla Tablets vorzufinanzieren, starten die Entwickler um Dr. Jörg Wurzer ab heute eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Wer das Tablet im Rahmen eines "Super Early Bird"-Angebots vorbestellt, soll "nur" 558 Euro zahlen. Regulär sollen künftig rund 700 Euro für das Volla Tablet fällig werden.
Siehe auch:
Bisher kaum Optionen
Bei Tablets gibt es bisher nur wenig Alternativen, wenn man keine Geräte der großen Hersteller wie Apple, Samsung, Lenovo oder auch Xiaomi nutzen will - schon gar nicht, wenn es um freie Alternativen im Hinblick auf Software geht. Die Firma Volla, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, brauchbare Hardware mit quelloffener Software für Kunden mit einem gewissen Anspruch an Privatsphäre und Datenschutz anzubieten, bringt daher jetzt das Volla Tablet auf den Markt.Das Gerät läuft mit dem sogenannten Volla OS, einer auf dem AOSP basierenden Android-Variante ohne integrierte Google-Dienste. Volla liefert unter anderem eine eigene KI mit, die anders als bei Microsoft, Google & Co ausschließlich lokal laufen soll. Genaue Details dazu stehen noch aus, wobei zuvor schon zu hören war, dass man hier auch eine Statistik zum Nutzerverhalten erfasst, um passende Inhalte auf dem Gerät zugänglich zu machen. Als Ersatz für Google Play setzt Volla auf die F-droid und Aurora Stores zum Bezug von Apps.
Das Volla-eigene Springboard ist hier als Table-Version an Bord
Springboard-Interface & Option auf Ubuntu
Volla OS bringt beim Volla Tablet auch noch das sogenannte "Sprungbrett" mit, welches einen schnellen Start in diverse Aufgaben ermöglichen soll, ohne dafür eine bestimmte App aufrufen zu müssen. Was auf den Smartphones der kleinen Firma aus dem Bergischen Land bereits funktioniert, soll nun auf dem Tablet mit einer an das größere Display angepassten Benutzerführung seinen Dienst tun.Um die Produktivität des Volla Tablets zu steigern, bietet Volla alternativ auch noch Ubuntu Touch für das Gerät an. Mit dem an Touchscreens angepassten Linux-Derivat soll man auf dem Tablet zusammen mit einem optionalen Tastatur-Cover sogar umfangreichere Aufgaben erledigen können. Die Hardware-Basis scheint dafür recht gut zu sein.
So ist das Volla Tablet mit einem 12,3 Zoll (31,24 cm) großen Display mit QHD-Auflösung ausgerüstet, welches somit 2560 x 1600 Pixel bietet und ein LCD-Panel nutzt. Unter der Haube werkelt der MediaTek Helio G99 Octacore-SoC mit seinen acht bis zu 2,8 Gigahertz schnellen Kernen. Der Chip ist unter anderem aus dem Redmi Pad von Xiaomi bekannt, dürfte also keine Leistungswunder vollbringen. Er wird hier immerhin mit 12 Gigabyte RAM und 256 GB internem Flash-Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit per MicroSD-Kartenslot verbaut.
Das Volla Tablet bietet außerdem zwei Kameras mit 13 und fünf Megapixeln, wobei letztere für Ultraweitwinkel-Aufnahmen gedacht ist. Auf der Front sitzt zudem eine 5-Megapixel-Kamera. Das mit einem Gehäuse aus Aluminium versehene Tablet verfügt außerdem über ein 4G-LTE-Modem und einen 10.000 mAh-Akku.
Um die Einführung des Volla Tablets vorzufinanzieren, starten die Entwickler um Dr. Jörg Wurzer ab heute eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Wer das Tablet im Rahmen eines "Super Early Bird"-Angebots vorbestellt, soll "nur" 558 Euro zahlen. Regulär sollen künftig rund 700 Euro für das Volla Tablet fällig werden.
Zusammenfassung
- Volla bringt "Google-freies" Volla Tablets
- Crowdfunding für das 12,3-Zoll Linux- & Android-Tablet startet
- Volla OS ohne Google-Dienste, mit eigener KI und alternativen App-Stores
- "Sprungbrett"-Funktion für schnellen Zugriff auf Aufgaben adaptiert
- Ubuntu Touch als optionales Betriebssystem für mehr Produktivität
- Tablet mit QHD-Display, MediaTek Helio G99 SoC, 12 GB RAM, 256 GB Speicher
- Zwei Kameras, LTE-Modem, 10.000mAh-Akku und Aluminiumgehäuse
- Super Early Bird-Angebot auf Kickstarter für 558 Euro, später ca. 700 Euro
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