In San Francisco steuern Floppys den Zugverkehr, "Katastrophe" droht
Die Westküstenmetropole San Francisco ist das Herz des größten IT-Gebietes der Welt, dieses wird auch gerne als Silicon Valley bezeichnet. Doch das bedeutet nicht, dass Hightech in allen Lebensbereichen zu finden ist - zumindest nicht Hightech dieses Jahrtausends.
Denn während auf den Straßen selbstfahrende Taxis herumkurven, künstliche Intelligenzen die Fragen von Nutzern beantworten und Google, Apple, Meta und Co. in sonstigen Bereichen die Zukunft vorbereiten, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht ganz so weit. Oder besser gesagt: Er steckt teilweise 1998 fest.
Denn auf dieses Jahr geht das Kontrollsystem der San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) zurück, also die Verkehrsbetriebe der kalifornischen Großstadt. Wie der lokale Fernsehsender ABC7 News berichtet, war das Zugkontrollsystem damals top modern, allerdings sprechen wir von einer Zeit, als das erste StarCraft an der Spitze der Gaming-Charts lag und die CD-ROM bereits auf dem Vormarsch war.
Das Hauptproblem am Verkehrsleitsystem der SFMTA ist, dass hier immer noch Floppys zum Einsatz kommen, also magnetische Datenträger aus den Kinderjahren der Computer-Ära. Dabei ist nicht ganz klar, ob hier 5- oder 3,5-Zoll-Disketten gemeint sind, da im Artikel 5 Zoll erwähnt werden, im Videobeitrag hingegen eine 3,5-Zoll-Floppy gezeigt wird.
Auf diese oder jene Weise: Für die SFMTA wird das aktuelle System immer mehr zum Problem: "Wir waren die erste Behörde in den USA, die diese Technologie eingeführt hat, aber sie stammte aus einer Zeit, in der Computer noch keine Festplatten hatten und man die Software von Disketten auf den Computer laden musste", sagt SFMTA-Vertreterin Mariana Maguire.
Tumlin fordert nun Zeit und Geld: Denn die Umrüstung auf ein modernes System wird nicht nur etwa ein Jahrzehnt dauern, sondern auch Hunderte von Millionen Dollar kosten.
Siehe auch:
IT-Metropole voller Gegensätze
In bzw. in der Nähe von San Francisco haben, mit wenigen Ausnahmen wie Microsoft und Amazon, fast alle namhaften IT-Konzerne ihren Zentralen. Die Stadt an der Golden Gate Bridge ist und bleibt aber eine der Gegensätze, das betrifft nicht nur eine eklatante Kluft zwischen Armut und Reichtum, sondern auch in Bezug auf Infrastruktur.Denn während auf den Straßen selbstfahrende Taxis herumkurven, künstliche Intelligenzen die Fragen von Nutzern beantworten und Google, Apple, Meta und Co. in sonstigen Bereichen die Zukunft vorbereiten, ist der öffentliche Personennahverkehr nicht ganz so weit. Oder besser gesagt: Er steckt teilweise 1998 fest.
Denn auf dieses Jahr geht das Kontrollsystem der San Francisco Municipal Transportation Agency (SFMTA) zurück, also die Verkehrsbetriebe der kalifornischen Großstadt. Wie der lokale Fernsehsender ABC7 News berichtet, war das Zugkontrollsystem damals top modern, allerdings sprechen wir von einer Zeit, als das erste StarCraft an der Spitze der Gaming-Charts lag und die CD-ROM bereits auf dem Vormarsch war.
Das Hauptproblem am Verkehrsleitsystem der SFMTA ist, dass hier immer noch Floppys zum Einsatz kommen, also magnetische Datenträger aus den Kinderjahren der Computer-Ära. Dabei ist nicht ganz klar, ob hier 5- oder 3,5-Zoll-Disketten gemeint sind, da im Artikel 5 Zoll erwähnt werden, im Videobeitrag hingegen eine 3,5-Zoll-Floppy gezeigt wird.
Auf diese oder jene Weise: Für die SFMTA wird das aktuelle System immer mehr zum Problem: "Wir waren die erste Behörde in den USA, die diese Technologie eingeführt hat, aber sie stammte aus einer Zeit, in der Computer noch keine Festplatten hatten und man die Software von Disketten auf den Computer laden musste", sagt SFMTA-Vertreterin Mariana Maguire.
Umstellung langwierig und teuer
Jeffrey Tumlin, Chef der Verkehrsbetriebe, sagte, dass das System ursprünglich nur 20 bis 25 Jahre laufen sollte, diesen Zeitrahmen hat man bereits überschritten. Derzeit funktioniert es noch, allerdings befürchtet man mit fortschreitender Zeit Datenverluste - und irgendwann einmal könnte es einen "katastrophalen Ausfall" geben.Tumlin fordert nun Zeit und Geld: Denn die Umrüstung auf ein modernes System wird nicht nur etwa ein Jahrzehnt dauern, sondern auch Hunderte von Millionen Dollar kosten.
Zusammenfassung
- San Francisco ist Herz des IT-Gebiets Silicon Valley
- Nicht alle Lebensbereiche sind dort Hightech-geprägt
- IT-Giganten wie Google und Apple sitzen in San Francisco
- Öffentlicher Nahverkehr nutzt veraltetes Kontrollsystem von 1998
- SFMTA verwendet noch Floppys für Verkehrsleitsystem
- Unklarheit über Diskettengröße: 5 oder 3,5 Zoll
- SFMTA-System sollte ursprünglich nur 20-25 Jahre laufen
- Modernisierung des Systems dauert ein Jahrzehnt und kostet viel
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen