Twitch verbietet "Butt-Streams" - ja, hier ist "Spielen auf Pos" gemeint
Erst gestern berichteten wir über eine Studie, die eine massive Pornifizierung des Gaming-Streaming-Dienstes Twitch festgestellt hat, heute kommt eine Meldung, die das zu bestätigen scheint. Denn Twitch hat einen neuen "Trend" namens Butt-Streams untersagt.
Bei diesem Fetisch(?) ziehen sich Streamerinnen eine enge kurze Hose an und zeigen darauf per "Greenscreen"-Overlay ein Spiel wie Fortnite. Der Hintern wird damit zur Quasi-Leinwand für das jeweilige Game. Was das Ganze soll, ist wohl den wenigsten klar. Denn eine solches "Po-Display" ist weder erotisch (unsere zwei Cent jedenfalls) noch sieht man das Gameplay auf diese Weise besonders gut.
So oder so: Der Spaß ist mittlerweile vorbei. Denn wie PC Gamer berichtet, hat Twitch seine Richtlinien zu sexuellen Inhalten aktualisiert und untersagt dort nun (bisher nur in Englisch) "Inhalte, die sich über einen längeren Zeitraum auf bekleidete intime Körperteile wie Gesäß, Leistengegend oder Brüste konzentrieren".
Twitch ist in dieser Angelegenheit nicht zu beneiden: Denn das Netzwerk will einerseits nicht zu einem "OnlyFans light" werden, andererseits kann man Streamerinnen nicht kategorisch verbieten, leicht bekleidet von der Kamera zu sitzen und zu spielen. Gleichzeitig wird auch immer wieder versucht, die Lücken in den Regeln des Dienstes zu finden, um diese für sexuelle Inhalte auszunutzen.
Der kurze Trend zu "Butt-Streams" währte übrigens nur etwa zwei Wochen - fand aber schnell viele Nachahmer*innen. Die Streamerin, die das erfunden hat, heißt übrigens Morgpie und ist für ihre Grenzüberschreitungen berühmt-berüchtigt. Das "Po-Streamen" ist aber so absurd, dass das fast schon an clevere Medienkritik grenzt.
Siehe auch:
Butt-Streams: Schnell entstanden, schnell untersagt
Früher oder später kommt man als langjähriger und erfahrener Technik-Journalist an den Punkt, an dem man zwar vermeintlich schon alles im Netz gesehen hat, sich aber dennoch laut "Bitte was?" fragt. Denn den Reiz halbnackter Frauen im Pool oder leicht bekleidetes Spielen von Games auf Twitch kann man ja noch nachvollziehen, bei "Butt-Streams" müssen wir allerdings passen und kopfschüttelnd "Diese Jugend heutzutage" sagen.Bei diesem Fetisch(?) ziehen sich Streamerinnen eine enge kurze Hose an und zeigen darauf per "Greenscreen"-Overlay ein Spiel wie Fortnite. Der Hintern wird damit zur Quasi-Leinwand für das jeweilige Game. Was das Ganze soll, ist wohl den wenigsten klar. Denn eine solches "Po-Display" ist weder erotisch (unsere zwei Cent jedenfalls) noch sieht man das Gameplay auf diese Weise besonders gut.
So oder so: Der Spaß ist mittlerweile vorbei. Denn wie PC Gamer berichtet, hat Twitch seine Richtlinien zu sexuellen Inhalten aktualisiert und untersagt dort nun (bisher nur in Englisch) "Inhalte, die sich über einen längeren Zeitraum auf bekleidete intime Körperteile wie Gesäß, Leistengegend oder Brüste konzentrieren".
Twitch ist in dieser Angelegenheit nicht zu beneiden: Denn das Netzwerk will einerseits nicht zu einem "OnlyFans light" werden, andererseits kann man Streamerinnen nicht kategorisch verbieten, leicht bekleidet von der Kamera zu sitzen und zu spielen. Gleichzeitig wird auch immer wieder versucht, die Lücken in den Regeln des Dienstes zu finden, um diese für sexuelle Inhalte auszunutzen.
Der kurze Trend zu "Butt-Streams" währte übrigens nur etwa zwei Wochen - fand aber schnell viele Nachahmer*innen. Die Streamerin, die das erfunden hat, heißt übrigens Morgpie und ist für ihre Grenzüberschreitungen berühmt-berüchtigt. Das "Po-Streamen" ist aber so absurd, dass das fast schon an clevere Medienkritik grenzt.
Zusammenfassung
- Twitch verbietet "Butt-Streams" als Trend
- Streamerinnen nutzen Hintern als Leinwand für Spiele
- Twitch aktualisiert Richtlinien gegen sexuelle Inhalte
- Balanceakt: Twitch zwischen Freiheit und Grenzen
- Butt-Stream-Trend dauerte etwa zwei Wochen
- Streamerin Morgpie bekannt für Grenzüberschreitungen
Siehe auch:
- Studie bestätigt "Pornifizierung" der Streaming-Plattform Twitch
- Amazon will endlich (mehr) Profit: Twitch erhöht erstmals die Preise
- Twitch geht es immer schlechter: Jetzt fliegt 1/3 der Belegschaft raus
- Twitch kann sich Betrieb nicht mehr leisten, stellt Dienst in Südkorea ein
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Thema:
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