Werbeblocker bald eingeschränkt:
Chrome startet im Juni Manifest V3
Schon vor ein paar Jahren kochte die Diskussion hoch, dass Google Chrome die Ad-Blocker abschalten wird. Nun ist der nächste Schritt schon in Vorbereitung: Google hat angekündigt, dass ab Juni 2024 Werbeblocker in Chrome 127 und neuer mit dem Rollout von Manifest V3 deaktiviert werden.
Da heißt es: "Wir beginnen bereits ab Juni 2024 in Chrome 127 damit, Manifest V2-Erweiterungen in Versionen von Chrome (Entwickler-, Canary- und Beta-Version) zu deaktivieren. Für Nutzer, die von der Einführung betroffen sind, werden Manifest V2-Erweiterungen automatisch in ihrem Browser deaktiviert und sie können diese Erweiterungen nicht mehr aus dem Chrome Web Store installieren. Außerdem wird bei Manifest V2-Erweiterungen im Juni 2024 das ‚Vorgestellt‘-Logo im Chrome Web Store entfernt, sofern sie derzeit eines haben."
Damit tilgt Google dann eine ganze Reihe an Erweiterungen, die Inhalte blockieren, Ad-Blocker wie uBlock werden damit aber nicht unmöglich, denn Google hat die Regeln etwas angepasst. Weitere Verzögerungen wird es wohl aber für die Einführung nicht mehr geben, zumindest hat das nicht den Anschein.
Im Gegenteil - Google hat bereits in einem Blogbeitrag aus dem November letzten Jahres stattdessen festgestellt, "dass die Unterstützung für Manifest V3 in der Community von Erweiterungsentwicklern deutlich gestiegen ist". Das liege aber auch an dem ständigen Dialog mit den Entwicklern von Erweiterungen zum Blockieren von Inhalten, schreibt Google.
Zuvor hatte der Konzern genau wegen des negativen Feedbacks der Entwickler die Einführung gestoppt und den Austausch mit den unzufriedeneren Entwicklern gesucht.
Vielen Dank für die Übermittlung dieses News-Tipps!
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Siehe auch:
Keine weiteren Verzögerungen für Manifest V3
Zuvor hatte der Konzern die Änderungen beziehungsweise den Start der überarbeiteten Erweiterung-Schnittstelle mehrfach verschoben - und seither ein paar wesentliche Änderungen eingeführt. Im Entwickler-Blog von Google zu Manifest v3 sieht es nun so aus, dass es bald ernst wird.Da heißt es: "Wir beginnen bereits ab Juni 2024 in Chrome 127 damit, Manifest V2-Erweiterungen in Versionen von Chrome (Entwickler-, Canary- und Beta-Version) zu deaktivieren. Für Nutzer, die von der Einführung betroffen sind, werden Manifest V2-Erweiterungen automatisch in ihrem Browser deaktiviert und sie können diese Erweiterungen nicht mehr aus dem Chrome Web Store installieren. Außerdem wird bei Manifest V2-Erweiterungen im Juni 2024 das ‚Vorgestellt‘-Logo im Chrome Web Store entfernt, sofern sie derzeit eines haben."
Damit tilgt Google dann eine ganze Reihe an Erweiterungen, die Inhalte blockieren, Ad-Blocker wie uBlock werden damit aber nicht unmöglich, denn Google hat die Regeln etwas angepasst. Weitere Verzögerungen wird es wohl aber für die Einführung nicht mehr geben, zumindest hat das nicht den Anschein.
Im Gegenteil - Google hat bereits in einem Blogbeitrag aus dem November letzten Jahres stattdessen festgestellt, "dass die Unterstützung für Manifest V3 in der Community von Erweiterungsentwicklern deutlich gestiegen ist". Das liege aber auch an dem ständigen Dialog mit den Entwicklern von Erweiterungen zum Blockieren von Inhalten, schreibt Google.
Zuvor hatte der Konzern genau wegen des negativen Feedbacks der Entwickler die Einführung gestoppt und den Austausch mit den unzufriedeneren Entwicklern gesucht.
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Zusammenfassung
- Google plant Deaktivierung von Ad-Blockern in Chrome 127
- Ab Juni 2024 wird Manifest V3 Werbeblocker ausschalten
- Änderung der Erweiterung-Schnittstelle mehrmals verschoben
- Manifest V2-Erweiterungen werden automatisch deaktiviert
- Keine Installation von Manifest V2 aus Chrome Web Store möglich
- ?Vorgestellt?-Logo für Manifest V2-Erweiterungen wird entfernt
- Unterstützung für Manifest V3 unter Entwicklern gestiegen
Siehe auch:
- Dringendes Chrome-Update: Schwere Sicherheitslücke wird geschlossen
- Browser in Gefahr: BSI warnt vor Chrome- und Edge-Schwachstellen
- Google Chrome für Windows erhält endlich native Arm-Unterstützung
- Chrome verfasst für den Nutzer Beiträge im Web und ordnet Tabs besser
- Chrome Inkognito spricht jetzt Klartext: Das wird verborgen, das nicht
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