Schärfere EU-Regeln: Autohersteller nehmen Modelle ganz vom Markt
Die Autohersteller müssten ab dem Sommer auch in den Neuwagen bestehender Modellreihen neue EU-Regelungen umsetzen. Da dies aus Sicht der Konzerne mit zu hohen Kosten verbunden ist, werden in absehbarer Zeit verschiedene Typen vom Markt verschwinden.
Die EU verlangt ein zertifiziertes Management-System, das die Elektronik der Fahrzeuge gegen Angriffe von Außen schützt. Angesichts dessen, dass die Komplexität und die Bedeutung der Bordelektronik durch Sicherheits- und Assistenz-Systeme immer weiter zunehmen, ist der Schutz vor Malware und anderen Attacken inzwischen essenziell geworden.
Bei den neueren Modellen wurden die entsprechenden Standards meist schon im gesamten Entwicklungsprozess mit berücksichtigt. Die meisten Unternehmen bauen aber auch noch immer Fahrzeuge, die im Grunde schon viele Jahre auf dem Markt sind und teilweise nur kleinere Maßnahmen zur Modellpflege erhalten haben.
Den Up wird es jetzt schon nicht mehr zu kaufen geben, da alle Fahrzeuge, die VW bis zum Stichtag noch ausgeliefert und zugelassen bekommt, im Grunde schon verkauft sind. In einigen anderen europäischen Ländern könnte man allerdings noch Glück haben und ein entsprechendes Fahrzeug bekommen. Bei der VW-Tochter Porsche sind mit Macan, Boxster und Cayman gleich drei Modelle betroffen, die in ihrer Verbrenner-Variante nur noch für den Export in Nicht-EU-Länder gebaut werden. Ebenso verhält es sich bei verschiedenen anderen Herstellern.
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Umrüstung zu teuer
Die EU hat den Auto-Produzenten schärfere Standards im Hinblick auf IT-Sicherheit auferlegt. Diese gelten für neu entwickelte Fahrzeuge bereits seit einiger Zeit, am 7. Juli endet allerdings auch eine Übergangsfrist für ältere Modelle, die noch hergestellt werden. Ab diesem Termin müssen alle Neuwagen mit verbesserten Systemen ausgestattet sein.Die EU verlangt ein zertifiziertes Management-System, das die Elektronik der Fahrzeuge gegen Angriffe von Außen schützt. Angesichts dessen, dass die Komplexität und die Bedeutung der Bordelektronik durch Sicherheits- und Assistenz-Systeme immer weiter zunehmen, ist der Schutz vor Malware und anderen Attacken inzwischen essenziell geworden.
Bei den neueren Modellen wurden die entsprechenden Standards meist schon im gesamten Entwicklungsprozess mit berücksichtigt. Die meisten Unternehmen bauen aber auch noch immer Fahrzeuge, die im Grunde schon viele Jahre auf dem Markt sind und teilweise nur kleinere Maßnahmen zur Modellpflege erhalten haben.
Viele Hersteller betroffen
Bei Volkswagen betrifft dies unter anderem den kleinen Up, der bereits seit 2011 gebaut wird. Der Transporter T6.1 ist im Grunde sogar noch älter - die betroffenen Baugruppen basieren noch auf dem T5 aus dem Jahr 2003. "Wir müssten da sonst noch einmal eine komplett neue Elektronik-Architektur integrieren", sagt VW-Markenchef Thomas Schäfer gegenüber der Tagesschau.Den Up wird es jetzt schon nicht mehr zu kaufen geben, da alle Fahrzeuge, die VW bis zum Stichtag noch ausgeliefert und zugelassen bekommt, im Grunde schon verkauft sind. In einigen anderen europäischen Ländern könnte man allerdings noch Glück haben und ein entsprechendes Fahrzeug bekommen. Bei der VW-Tochter Porsche sind mit Macan, Boxster und Cayman gleich drei Modelle betroffen, die in ihrer Verbrenner-Variante nur noch für den Export in Nicht-EU-Länder gebaut werden. Ebenso verhält es sich bei verschiedenen anderen Herstellern.
Zusammenfassung
- Ab Sommer gelten neue EU-Regeln für alle Neuwagen
- Ältere Modelle müssen IT-Sicherheitsstandards erfüllen
- EU fordert Schutzsystem gegen Cyberangriffe
- Viele Altfahrzeuge entsprechen nicht den Anforderungen
- VW Up und T6.1 betroffen, da Elektronik veraltet
- VW Up bereits vom Markt, andere Länder noch möglich
- Porsche Macan, Boxster, Cayman nur Export außerhalb EU
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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