Google Chrome rüstet auf:
Neuer Echtzeitschutz und Passwortcheck
Google stattet seinen Chrome-Browser für Windows, Mac, iOS und Co. mit neuen Sicherheitsfunktionen aus. Neben einem Echtzeit-URL-Schutz für die Desktop-Version erhält die iOS-App ein Update zur Verbesserung des Checks für schwache und wiederverwendete Passwörter.
Mit einem neuen Echtzeit-URL-Schutz und einer serverbasierten Liste versucht Google nun dem entgegenzusteuern. Wird eine Webseite von Chrome erkannt, die ein mögliches Risiko für euer Gerät darstellen könnte, blendet der Browser eine Warnung mit weiteren Informationen ein. Google geht davon aus, über diesen Weg 25 Prozent mehr Phishing-Versuche blockieren zu können.
Safe Browsing: So warnt Google Chrome vor schädlichen Websites
Aktuell wertet die Safe Browsing-Funktion täglich mehr als zehn Milliarden URLs und Dateien aus, für die über drei Millionen Warnungen angezeigt werden. Der neue Echtzeitschutz dürfte diese Zahlen weiter erhöhen - ebenso wie die Systemlast von Chrome: "Das erfordert zwar etwas mehr Leistung vom Browser, wir haben jedoch daran gearbeitet, sicherzustellen, dass das auf eure Nutzererfahrung keinen Einfluss hat."
Per Verschlüsselung und "anderen Techniken zur Stärkung der Privatsphäre" verspricht Google zudem sicherzustellen, dass weder der Konzern noch Dritte über die neue Funktion herausfinden können, welche Webseiten Chrome-Nutzer besucht haben. Vorerst ist der verbesserte Echtzeitschutz für die Desktop-Version und iOS-App verfügbar. Die Umsetzung für Android folgt zeitnah.
Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Siehe auch:
Safe Browsing erhält Echtzeit-URL-Schutz
Eigenen Aussagen zufolge hat Google festgestellt, dass eine verdächtige oder betrügerische Webseite im Durchschnitt weniger als 10 Minuten existiert. Zu kurz, um sie mit dem Standardschutz-Modus der in Chrome integrierten Safe Browsing-Funktion zu erkennen. Dieser gleicht bisher eine lokale Liste von Webseiten ab, die als potenziell gefährlich eingestuft werden und aktualisiert diese alle 30 bis 60 Minuten.Mit einem neuen Echtzeit-URL-Schutz und einer serverbasierten Liste versucht Google nun dem entgegenzusteuern. Wird eine Webseite von Chrome erkannt, die ein mögliches Risiko für euer Gerät darstellen könnte, blendet der Browser eine Warnung mit weiteren Informationen ein. Google geht davon aus, über diesen Weg 25 Prozent mehr Phishing-Versuche blockieren zu können.
Safe Browsing: So warnt Google Chrome vor schädlichen Websites
Aktuell wertet die Safe Browsing-Funktion täglich mehr als zehn Milliarden URLs und Dateien aus, für die über drei Millionen Warnungen angezeigt werden. Der neue Echtzeitschutz dürfte diese Zahlen weiter erhöhen - ebenso wie die Systemlast von Chrome: "Das erfordert zwar etwas mehr Leistung vom Browser, wir haben jedoch daran gearbeitet, sicherzustellen, dass das auf eure Nutzererfahrung keinen Einfluss hat."
Per Verschlüsselung und "anderen Techniken zur Stärkung der Privatsphäre" verspricht Google zudem sicherzustellen, dass weder der Konzern noch Dritte über die neue Funktion herausfinden können, welche Webseiten Chrome-Nutzer besucht haben. Vorerst ist der verbesserte Echtzeitschutz für die Desktop-Version und iOS-App verfügbar. Die Umsetzung für Android folgt zeitnah.
Passwortcheck-Update für Apple iPhones
Neben dem neuen Echtzeit-URL-Schutz weist Google auf den verbesserten Passwortcheck von Chrome für iOS hin. Ähnlich wie auf dem Desktop zeigt dieser nun nicht mehr nur möglicherweise kompromittierte, sondern auch schwache und wiederverwendete Passwörter an. Die entsprechenden Hinweise sind in den Chrome-Einstellungen über den Reiter Passwortmanager zu finden.Download Google Chrome - Schneller und sicherer Browser
Zusammenfassung
- Chrome erhält Echtzeit-URL-Schutz für mehr Sicherheit
- iOS-App Update verbessert Passwortcheck
- Verdächtige Webseiten existieren oft unter 10 Minuten
- Safe Browsing wird durch serverbasierte Liste verstärkt
- Warnungen bei potenziell gefährlichen Webseiten
- 25 Prozent mehr Phishing-Versuche sollen blockiert werden
- Verschlüsselung schützt Privatsphäre bei Browsernutzung
- Echtzeitschutz vorerst für Desktop und iOS, Android folgt
- Chrome für iOS zeigt schwache und wiederverwendete Passwörter an
Siehe auch:
- Dringendes Chrome-Update: Schwere Sicherheitslücke wird geschlossen
- Browser in Gefahr: BSI warnt vor Chrome- und Edge-Schwachstellen
- Google Chrome für Windows erhält endlich native Arm-Unterstützung
- Chrome verfasst für den Nutzer Beiträge im Web und ordnet Tabs besser
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