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Den Suchmaschinen werden schon bald sehr viele Nutzer weglaufen
Die Betreiber von Suchmaschinen müssen damit rechnen, binnen relativ kurzer Zeit einen signifikanten Anteil ihrer Nutzer zu verlieren. Angesichts der aktuell zu verzeichnenden Marktanteile wird vor allem Google von der Entwicklung massiv betroffen sein.
""Generative KI-Lösungen (GenAI) werden zu Ersatz-Antwortmaschinen, die Nutzeranfragen ersetzen, die zuvor in traditionellen Suchmaschinen ausgeführt wurden", sagte Alan Antin, Vice President Analyst bei Gartner. Mit zunehmender Qualität und Authentizität werden sich diese neuen Technologien letztlich schnell durchsetzen.
Bisher ist von einem Umstieg im größeren Umfang noch relativ wenig zu sehen, was an mehreren Gründen liegt. Zum einen sind die Nutzer über viele Jahre daran gewöhnt, Informationswünsche in Schlüsselwörter für eine klassische Suchmaschine zu übersetzen und es gibt oft eine gewisse Scheu, umgangssprachlich mit einem Computer oder Smartphone zu interagieren.
Dies bringt laut Gartner aber auch zahlreiche Herausforderungen für die Tech-Branche mit sich. So wird beispielsweise die Bedeutung des Suchmaschinen-Marketings deutlich zurückgehen. Darüber hinaus produzieren die KI-Systeme natürlich auch selbst Inhalte und es gilt hier dann Content bereitzustellen, der sich durch Qualität und Expertise abgrenzt. Aber auch technologische Lösungen wie Wasserzeichen und digitale Signaturen, mit denen sich menschengemachte und KI-generierte Inhalte unterscheiden lassen, werden eine immer wichtigere Rolle spielen.
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In zwei Jahren ein Viertel der Nutzer weg
Beim Marktforschungsunternehmen Gartner geht man davon aus, dass die Betreiber von Suchmaschinen bereits in den kommenden zwei Jahren mit einem Rückgang der Nutzung um bis zu 25 Prozent zu rechnen haben. An die Stelle der Anfragen an die klassische Websuche treten dann KI-Chatbots und andere virtuelle Agenten, hieß es.""Generative KI-Lösungen (GenAI) werden zu Ersatz-Antwortmaschinen, die Nutzeranfragen ersetzen, die zuvor in traditionellen Suchmaschinen ausgeführt wurden", sagte Alan Antin, Vice President Analyst bei Gartner. Mit zunehmender Qualität und Authentizität werden sich diese neuen Technologien letztlich schnell durchsetzen.
Bisher ist von einem Umstieg im größeren Umfang noch relativ wenig zu sehen, was an mehreren Gründen liegt. Zum einen sind die Nutzer über viele Jahre daran gewöhnt, Informationswünsche in Schlüsselwörter für eine klassische Suchmaschine zu übersetzen und es gibt oft eine gewisse Scheu, umgangssprachlich mit einem Computer oder Smartphone zu interagieren.
Neue Herausforderungen
Aber auch auf der Seite der Dienste gibt es noch Hürden. Insbesondere wenn man nach Informationen zu aktuellen Vorgängen sucht, sind die verfügbaren Chatbots keine besonders gute Quelle, da ihre Trainingsdaten in der Regel etwas älter sind. Das wird sich aber zusehends ändern und für eine zunehmende Zahl an Usern dürfte es bereits in einigen Monaten immer normaler werden, Fragen in natürlicher Sprache an ein KI-System zu stellen.Dies bringt laut Gartner aber auch zahlreiche Herausforderungen für die Tech-Branche mit sich. So wird beispielsweise die Bedeutung des Suchmaschinen-Marketings deutlich zurückgehen. Darüber hinaus produzieren die KI-Systeme natürlich auch selbst Inhalte und es gilt hier dann Content bereitzustellen, der sich durch Qualität und Expertise abgrenzt. Aber auch technologische Lösungen wie Wasserzeichen und digitale Signaturen, mit denen sich menschengemachte und KI-generierte Inhalte unterscheiden lassen, werden eine immer wichtigere Rolle spielen.
Zusammenfassung
- Suchmaschinen könnten 25% der Nutzer verlieren
- Google als Marktführer besonders betroffen
- KI-Chatbots ersetzen klassische Websuchen
- Nutzer scheuen noch umgangssprachliche Interaktion
- Aktuelle Informationen sind für Chatbots schwierig
- Suchmaschinen-Marketing verliert an Bedeutung
- Qualität und Expertise des Contents werden zentral
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Christian Kahle
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