Zeitenwende: Google-Suche soll bald nicht mehr komplett kostenlos sein
Google plant zum ersten Mal in seiner Geschichte grundlegende Suchfunktionen hinter einer kostenpflichtigen Bezahlschranke zu verstecken. Dafür entwickelt das Unternehmen gerade neue "Premium-Dienste" im Bereich der KI-Suche.
Bis jetzt war das der Fall. Denn bisher hat Google noch nie eine grundlegende Suchfunktion hinter einer Bezahlschranke versteckt. Wie die Financial Times jedoch berichtet, plant der Konzern hinter der Suchmaschine das jetzt zu ändern. Infografik Suchmaschinen: Google-Suche ohne echte Konkurrenz
Einem Mitarbeiter zufolge arbeiten Ingenieure momentan an der Technologie, die für den Einsatz des Dienstes erforderlich ist. Die Führungsebene hätte aber noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob oder wann der Dienst eingeführt werden soll.
Durch die Verwendung der KI müssen Nutzer sich nicht mehr durch Suchergebnisse klicken und die von Google ausgespielte Werbung betrachten, über die das Unternehmen letztes Jahr über die Hälfte seiner Einnahmen generierte. Daher sucht der Konzern nach neuen Einnahmemöglichkeiten.
Google selbst teilte mit, dass sie nicht an einer werbefreien Suche arbeiten und diese auch nicht in Erwägung ziehen, sondern "weiterhin neue Premium-Funktionen und -Dienste entwickeln werden, um unser Abonnementangebot bei Google zu verbessern".
Siehe auch:
Google seit jeher kostenlos
Im Jahr 2004 am Abend vor dem Börsengang von Google schrieb Mitgründer Sergey Brin folgendes in einem Brief: "Wir sind überzeugt davon, dass es wichtig ist, dass jeder Zugang zu den besten Informationen und Forschungen hat, nicht nur zu den Informationen, für die man bezahlt."Bis jetzt war das der Fall. Denn bisher hat Google noch nie eine grundlegende Suchfunktion hinter einer Bezahlschranke versteckt. Wie die Financial Times jedoch berichtet, plant der Konzern hinter der Suchmaschine das jetzt zu ändern. Infografik Suchmaschinen: Google-Suche ohne echte Konkurrenz
Erstmals Einführung einer Bezahlschranke geplant
Demnach sollen neue KI-unterstützte Funktionen in Zukunft zahlenden Kunden vorbehalten sein. Laut einiger Insider-Quellen prüft Google "unter anderem die Möglichkeit, bestimmte KI-gestützte Suchfunktionen zu seinen Premium-Abonnementdiensten hinzuzufügen, die bereits Zugang zu seinem neuen KI-Assistenten Gemini in Gmail und Docs bieten".Einem Mitarbeiter zufolge arbeiten Ingenieure momentan an der Technologie, die für den Einsatz des Dienstes erforderlich ist. Die Führungsebene hätte aber noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen, ob oder wann der Dienst eingeführt werden soll.
Google sucht neue Einnahmequellen
Dieser vermeintliche Schritt kommt zu einer Zeit, in der sich Google der Konkurrenz durch KI-Assistenten, wie Chat-GPT ausgesetzt sieht. Solche Programme können schnell Antworten auf die Fragen der Nutzer liefern und stellen in vielen Bereichen eine direkte Konkurrenz zur Google Suchmaschine dar.Durch die Verwendung der KI müssen Nutzer sich nicht mehr durch Suchergebnisse klicken und die von Google ausgespielte Werbung betrachten, über die das Unternehmen letztes Jahr über die Hälfte seiner Einnahmen generierte. Daher sucht der Konzern nach neuen Einnahmemöglichkeiten.
Google selbst teilte mit, dass sie nicht an einer werbefreien Suche arbeiten und diese auch nicht in Erwägung ziehen, sondern "weiterhin neue Premium-Funktionen und -Dienste entwickeln werden, um unser Abonnementangebot bei Google zu verbessern".
Zusammenfassung
- Google plant kostenpflichtige Premium-Suchfunktionen
- KI-Suche wird Teil von bezahlten Abos
- Brins Brief von 2004 betonte freien Informationszugang
- Bezahlte Anzeigen bereits unter organischen Suchergebnissen
- Financial Times: Grundlegende Suchfunktionen bald hinter Bezahlschranke
- KI-Assistenten wie Chat-GPT erhöhen den Konkurrenzdruck
- Google sucht nach neuen Einnahmequellen abseits von Werbung
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