Der Mond steht kopf: Japanische Mondsonde landete kopfüber
Japan ist seit Kurzem das fünfte Land, dem es gelungen ist, auf dem Mond zu landen. Dabei ist jedoch einiges schiefgegangen, wie die japanische Raumfahrtbehörde JAXA jetzt verlauten ließ. Die Mondsonde ist ihren Angaben zufolge kopfüber auf dem Mond gelandet.
Schon kurz nach der Landung war klar, dass die Akkus des SLIM-Landemoduls bald leer sein würden. Mittlerweile wissen die Teams der JAXA auch, weshalb es die Probleme mit den Solarzellen des Landers gibt. Es kam zu einem Ausfall des Hauptantriebs, wodurch man kurz vor der Landung die Kontrolle über SLIM verlor. Dadurch landete die Sonde 55 Meter von dem ursprünglich angepeilten Zielort auf der Mondoberfläche.
Aktuell werden die Gründe für den Ausfall des Hauptantriebs von SLIM durch die japanische Raumfahrtbehörde untersucht. Aktuell besteht noch eine geringe Chance, dass es tatsächlich gelingt, den "Smart Lander" doch wieder in Betrieb zu nehmen, weil die an der Sonde angebrachten Solarzellen aktuell Richtung Westen zeigen. Dadurch könnte nach einiger Zeit genug Licht auf die Zellen treffen, um die Akkus zumindest teilweise wieder aufzuladen.
Man treffe deshalb alle nötigen Vorbereitungen, um weitere technische und wissenschaftliche Daten von SLIM zu erhalten, hieß es von der JAXA. Die Behörde konnte nur mithilfe ihres bereits länger auf der Mondoberfläche befindlichen vollautonomen Expeditionsfahrzeugs herausfinden, wie es um SLIM bestellt ist. Der Roboter hatte Fotos zur Erde geschickt, auf denen zu erkennen ist, dass die Sonde "kopfüber" angekommen ist.
Siehe auch:
Jetzt weiß man, warum die Akkus nicht laden
Wie die JAXA gestern mitteilte, steht der sogenannte "Smart Lander for Investigating the Moon" (SLIM) sozusagen Kopf. Dies zeigt das oben eingebundene Foto, welches von der JAXA veröffentlicht wurde. SLIM sei bereits am 20. Januar 2024 erfolgreich auf dem Mond gelandet, es zeichnete sich aber bereits kurze Zeit später ab, dass man einige größere Probleme haben könnte, da es nicht möglich war, die Systeme für die Energiegewinnung vor Ort in Betrieb zu nehmen.Schon kurz nach der Landung war klar, dass die Akkus des SLIM-Landemoduls bald leer sein würden. Mittlerweile wissen die Teams der JAXA auch, weshalb es die Probleme mit den Solarzellen des Landers gibt. Es kam zu einem Ausfall des Hauptantriebs, wodurch man kurz vor der Landung die Kontrolle über SLIM verlor. Dadurch landete die Sonde 55 Meter von dem ursprünglich angepeilten Zielort auf der Mondoberfläche.
Aktuell werden die Gründe für den Ausfall des Hauptantriebs von SLIM durch die japanische Raumfahrtbehörde untersucht. Aktuell besteht noch eine geringe Chance, dass es tatsächlich gelingt, den "Smart Lander" doch wieder in Betrieb zu nehmen, weil die an der Sonde angebrachten Solarzellen aktuell Richtung Westen zeigen. Dadurch könnte nach einiger Zeit genug Licht auf die Zellen treffen, um die Akkus zumindest teilweise wieder aufzuladen.
Man treffe deshalb alle nötigen Vorbereitungen, um weitere technische und wissenschaftliche Daten von SLIM zu erhalten, hieß es von der JAXA. Die Behörde konnte nur mithilfe ihres bereits länger auf der Mondoberfläche befindlichen vollautonomen Expeditionsfahrzeugs herausfinden, wie es um SLIM bestellt ist. Der Roboter hatte Fotos zur Erde geschickt, auf denen zu erkennen ist, dass die Sonde "kopfüber" angekommen ist.
Zusammenfassung
- Japan landet als fünftes Land auf dem Mond
- Mondsonde SLIM steht auf dem Kopf
- Energiegewinnungssysteme konnten nicht aktiviert werden
- Hauptantrieb fiel aus, Kontrollverlust vor Landung
- SLIM landete 55 Meter neben Zielort
- JAXA untersucht Antriebsausfall, hofft auf Betriebsaufnahme
- Solarzellen zeigen Richtung Westen, könnten Akkus aufladen
- Vorbereitungen laufen, um Daten von SLIM zu sichern
- Roboter sendete Fotos von auf dem Kopf stehender Sonde
Siehe auch:
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