Japans kopfstehende Mondsonde meldet sich überraschend zurück
Die Wissenschaftler der japanischen Weltraumorganisation JAXA hatten es gehofft: Japans Mondlandefähre hat neun Tage nach ihrer Landung auf der Mondoberfläche, bei der sie fast vollständig auf dem Kopf stand, und der anschließenden Abschaltung, jetzt wieder Strom bekommen.
Eine Änderung des Sonnenstandes ermöglichte es den Solarzellen, wieder genügend Licht zu empfangen und so die Batterie der Sonde aufzuladen. Daher konnten die JAXA-Wissenschaftler nun endlich wieder die Kommunikation mit ihrer Mondsonde aufnehmen.
Die Mondsonde SLIM kehrt damit jetzt, mehr als eine Woche nach ihrer Landung, auf dem Kopf stehend zum Leben zurück. Die verkehrte Landung mag wie ein nicht zu behebender Fehler gewirkt haben, aber es sieht so aus, als könne die Mission nun mehr oder weniger wie geplant fortgesetzt werden.
Kurz nach der Landung des SLIM (Smart Lander for Investigating Moon) sah es düster aus. Die JAXA bemerkte sofort ein Problem mit der Stromerzeugung, konnte aber zwei Sonden schicken. Das Lunar Excursion Vehicle 2 (LEV-2) machte dann ein unerwartetes Foto von SLIM, auf dem zu sehen war, dass die Mondlandefähre auf dem Kopf stand und die Paneele von der Sonne weg zeigten.
Kurz nachdem die Energieversorgung wiederhergestellt war, machte die Sonde mit ihrer Multiband-Spektralkamera Bilder einer bereits zuvor aufgenommenen Felsformation namens "Toy Poodle", also "Spielzeug-Pudel". Das Team hat noch weitere nahegelegene Felsen mit hundeähnlichen Namen im Visier, darunter "Bernhardiner", "Bulldogge" und "Shiba Inu".
Siehe auch:
Nach der unglücklichen Landung begann das Hoffen
Das meldet JAXA und sieht sich nun in der Hoffnung bestätigt, dass die Untersuchungen der Mondlandefähre nun doch noch starten können. Nach der unglücklichen Landung der Fähre sieht es nun alles nach einem "Happy End" aus.Eine Änderung des Sonnenstandes ermöglichte es den Solarzellen, wieder genügend Licht zu empfangen und so die Batterie der Sonde aufzuladen. Daher konnten die JAXA-Wissenschaftler nun endlich wieder die Kommunikation mit ihrer Mondsonde aufnehmen.
Die Mondsonde SLIM kehrt damit jetzt, mehr als eine Woche nach ihrer Landung, auf dem Kopf stehend zum Leben zurück. Die verkehrte Landung mag wie ein nicht zu behebender Fehler gewirkt haben, aber es sieht so aus, als könne die Mission nun mehr oder weniger wie geplant fortgesetzt werden.
Kurz nach der Landung des SLIM (Smart Lander for Investigating Moon) sah es düster aus. Die JAXA bemerkte sofort ein Problem mit der Stromerzeugung, konnte aber zwei Sonden schicken. Das Lunar Excursion Vehicle 2 (LEV-2) machte dann ein unerwartetes Foto von SLIM, auf dem zu sehen war, dass die Mondlandefähre auf dem Kopf stand und die Paneele von der Sonne weg zeigten.
Fehlfunktion des Haupttriebwerks bestätigt
Als Ursache für diese schräge Landung wurde mittlerweile eine Fehlfunktion des Haupttriebwerks festgestellt. Die JAXA glaubte, dass die Sonde sich wieder erholen könnte, wenn die Sonnenstrahlen die Solarpaneele treffen würden, und genau das geschah nun auch.Kurz nachdem die Energieversorgung wiederhergestellt war, machte die Sonde mit ihrer Multiband-Spektralkamera Bilder einer bereits zuvor aufgenommenen Felsformation namens "Toy Poodle", also "Spielzeug-Pudel". Das Team hat noch weitere nahegelegene Felsen mit hundeähnlichen Namen im Visier, darunter "Bernhardiner", "Bulldogge" und "Shiba Inu".
Zusammenfassung
- Japans Mondlandefähre von JAXA hat wieder Strom
- Landung auf dem Mond fast auf dem Kopf
- Solarzellen laden Batterie nach Sonnenstandsänderung
- Kommunikation mit Mondsonde SLIM wieder möglich
- SLIM-Mission könnte trotz Fehllandung fortgesetzt werden
- LEV-2 fotografierte SLIM in verkehrter Position
- Fehlfunktion des Haupttriebwerks als Ursache identifiziert
- SLIM macht Bilder von Felsformation "Toy Poodle"
Siehe auch:
Thema:
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