Microsoft wegen patziger Social-Media-Antwort in Schwierigkeiten
Social-Media-Interaktionen sind für große Unternehmen schon lange ein Erlebnis, bei dem kaum etwas dem Zufall überlassen wird. Denn nichts ist Schlimmer als seine Nutzer und Fans per unbedachten Äußerung zu vergraulen oder gar zu verärgern - so wie es nun Microsoft "gelang".
Doch das gelingt nicht immer, wie ein das Konto von Microsoft nun gut zeigt. Denn die Vertretung von Microsoft Edge auf Twitter wurde von einem Nutzer namens Mario alias @cadenzza_ darauf angesprochen, warum ihn Microsoft Edge dazu drängt, die Suchmaschine des Redmonder Konzerns als Standard festzusetzen (via Neowin).
Die Microsoft-Antwort hat das Unternehmen inzwischen gelöscht
In einem Screenshot zeigt @cadenzza_, dass ihn Microsoft Edge einerseits dazu auffordert, die empfohlenen Browser-Einstellungen zu verwenden, andererseits Microsoft Bing als Standard-Suchmaschine festzulegen. Das sehen die Redmonder offenbar als sicherheitsrelevante Empfehlung - was man mehr als nur anzweifeln darf.
Das sah nicht nur @cadenzza_ als ein mehr als nur unhöfliches Verhalten an, es gab entsprechend auch Kritik. Von einem Shitstorm kann man hier zwar kaum sprechen, dennoch ist das sicherlich nicht die Art, wie man mit Nutzern kommunizieren sollte - vor allem deshalb, weil Mario ein zweifellos valides Argument hat.
Siehe auch:
Bloß niemanden verärgern
Soziale Netzwerke sind für die großen des Geschäfts ein essenzieller Teil der Kundenbindung sowie auch des Supports. Fragen werden in der Regel geduldig beantwortet, die jeweiligen Teams werden explizit geschult, bloß nirgends anzuecken oder Nutzern die Gelegenheit zu geben, sich auf den Schlips getreten zu fühlen.Doch das gelingt nicht immer, wie ein das Konto von Microsoft nun gut zeigt. Denn die Vertretung von Microsoft Edge auf Twitter wurde von einem Nutzer namens Mario alias @cadenzza_ darauf angesprochen, warum ihn Microsoft Edge dazu drängt, die Suchmaschine des Redmonder Konzerns als Standard festzusetzen (via Neowin).
Die Microsoft-Antwort hat das Unternehmen inzwischen gelöscht
In einem Screenshot zeigt @cadenzza_, dass ihn Microsoft Edge einerseits dazu auffordert, die empfohlenen Browser-Einstellungen zu verwenden, andererseits Microsoft Bing als Standard-Suchmaschine festzulegen. Das sehen die Redmonder offenbar als sicherheitsrelevante Empfehlung - was man mehr als nur anzweifeln darf.
Wo ist "Niemals"?
Als Antworten sind nur "Bestätigen" und "Später einstellen" möglich und Mario meinte gegenüber Microsoft, dass hier der "Niemals"-Knopf fehle. Hier reagierte Microsoft kurz, aber unglücklich. Denn das Unternehmen antwortete simpel, aber nicht gerade diplomatisch: "Nein, er fehlt nicht", dazu fügte man ein blaues Emoji-Herz an - und hat diese Antwort mittlerweile auch gelöscht.Das sah nicht nur @cadenzza_ als ein mehr als nur unhöfliches Verhalten an, es gab entsprechend auch Kritik. Von einem Shitstorm kann man hier zwar kaum sprechen, dennoch ist das sicherlich nicht die Art, wie man mit Nutzern kommunizieren sollte - vor allem deshalb, weil Mario ein zweifellos valides Argument hat.
Zusammenfassung
- Social Media ist Kern der Kundenbindung für Unternehmen
- Microsoft "gelang" eine unbedachte Äußerung auf Twitter
- Microsoft Edge drängt zur Bing-Nutzung als Suchmaschine
- Microsoft reagierte auf Kritik mit kurzem, unhöflichem Kommentar
- Die Antwort von Microsoft wurde nachträglich gelöscht
- Nutzer empfanden die Kommunikation als respektlos
- Valides Nutzer-Argument wurde nicht angemessen behandelt
Siehe auch:
- Edge: Microsoft testet neues Verhalten beim Schließen des letzten Tabs
- Edge-Update auf Version 120: Windows 11 Mica-Design feiert Comeback
- Microsoft killt die Chrome und Edge-Erweiterung für Microsoft 365
- YouTube mit Bremse? Firefox- & Edge-User müssen 5 Sekunden warten
- Edge jetzt aktualisieren: BSI gibt erneute Sicherheitswarnung heraus
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