Trotz Embargo: Huawei will erstes Werk in Europa bauen
Huawei will sich nach wie vor nicht geschlagen geben. Statt sich wegen der Embargos von Ländern wie den USA, Japan, den Niederlanden und diversen EU-Staaten zurückzuziehen, sucht der chinesische Technologiekonzern die Offensive - und baut jetzt ein Werk in Frankreich.
Das Werk in der Stadt Brumath bei Strasbourg soll angeblich ab 2024 entstehen. Inwiefern sich die Pläne für einen neuen Produktionsstandort in Europa angesichts der Exportbeschränkungen einiger Länder erfolgreich umsetzen lassen, bleibt abzuwarten. Ursprünglich stammt der Plan für das neue Huawei-Werk noch aus dem Jahr 2020, wurde aber wegen der Coronavirus-Pandemie vorläufig gestoppt.
Dazu gehört auch Frankreich, wo man unter Verweis auf Interessen der "nationalen Sicherheit" ebenfalls versucht, die Risiken für die Netzwerkinfrastruktur durch den Verzicht auf Hardware aus chinesischer Produktion bzw. Entwicklung zu minimieren. Schon 2020 wurden die dortigen Netzbetreiber informiert, dass sie keine neuen Lizenzen für vorhandene Huawei-Hardware erhalten würden, sobald diese auslaufen.
Nach einem Treffen zwischen dem französischen Wirtschaftsminister mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng im Sommer wurde nach Angaben des letztgenannten Vertreters der Kommunistischen Partei Chinas entschieden, die Lizenzen für Huaweis 5G-Hardware in einigen Städten Frankreichs zu verlängern.
Siehe auch:
Brumath als Standort für erstes Huawei-Werk Europa
Mitten in Europa, nicht weit von der deutschen Grenze in der Nähe von Strasbourg will Huawei in Kürze ein Werk für Mobilfunk-Hardware bauen. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters, die sich dabei auf bestens informierte Quellen aus dem Umfeld beteiligten Firmen und Behörden beruft. Das Projekt hat ein anfängliches Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro, so der Bericht.Das Werk in der Stadt Brumath bei Strasbourg soll angeblich ab 2024 entstehen. Inwiefern sich die Pläne für einen neuen Produktionsstandort in Europa angesichts der Exportbeschränkungen einiger Länder erfolgreich umsetzen lassen, bleibt abzuwarten. Ursprünglich stammt der Plan für das neue Huawei-Werk noch aus dem Jahr 2020, wurde aber wegen der Coronavirus-Pandemie vorläufig gestoppt.
Produktion wohl ab Anfang 2025
Laut einer Reuters-Quelle aus französischen Regierungskreisen geht man davon aus, dass das neue Huawei-Werk spätestens Anfang 2025 die Fertigung aufnehmen wird. Eigentlich arbeiten diverse europäische Länder schon länger darauf hin, sämtliche Huawei-Hardware aus den Netzen ihrer Mobilfunkanbieter zu entfernen.Dazu gehört auch Frankreich, wo man unter Verweis auf Interessen der "nationalen Sicherheit" ebenfalls versucht, die Risiken für die Netzwerkinfrastruktur durch den Verzicht auf Hardware aus chinesischer Produktion bzw. Entwicklung zu minimieren. Schon 2020 wurden die dortigen Netzbetreiber informiert, dass sie keine neuen Lizenzen für vorhandene Huawei-Hardware erhalten würden, sobald diese auslaufen.
Nach einem Treffen zwischen dem französischen Wirtschaftsminister mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng im Sommer wurde nach Angaben des letztgenannten Vertreters der Kommunistischen Partei Chinas entschieden, die Lizenzen für Huaweis 5G-Hardware in einigen Städten Frankreichs zu verlängern.
Siehe auch:
- Trotz Embargo: Huawei bald neue Nr.1 bei faltbaren Smartphones?
- Bericht: China pumpt Milliarden in Huawei, um US-Embargo zu schlagen
- Richtig schnelles Internet: Huawei baut 1,2-TBit-Backbone durch China
- Huawei plant nächsten Schocker: doppelt faltbare Smartphones ab 2024
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