Originaler Tesla Roadster wird vollständig für Open Source freigegeben
Mit dem Tesla Roadster begann die Erfolgsgeschichte des Elektroautobauers, der Sportwagen war damals aber eher ein Kuriosum, von dem nicht viele produziert wurden. Heute ist er ein begehrtes Sammlerstück, doch demnächst könnte es originalgetreue Nachbauten geben.
Doch demnächst könnte es "neue" Tesla Roadster geben. Denn Elon Musk, der Chef des Autobauers, hat überraschend bekannt gegeben, dass man das Fahrzeug komplett quelloffen machen wird bzw. das ab sofort der Fall sei: "Das gesamte Design und die Technik des ursprünglichen Tesla Roadster sind jetzt vollständig Open Source."
Wie Electrek berichtet, hat Tesla die Patente bereits 2015 "halb quelloffen" gemacht, nun hat man aber die Dokumente zu Forschung und Entwicklung offiziell und vollständig geöffnet. Es ist nicht ganz klar, warum sich Tesla zu diesem Schritt entschieden hat. Fans des ursprünglichen Roadsters werden es dadurch aber wohl wesentlich leichter haben, an Ersatzteile heranzukommen bzw. diese selbst zu bauen. Auch vollständige Nachbauten sind dadurch jetzt möglich.
Siehe auch:
Tesla Roadster wird komplett quelloffen
Zwischen 2008 und 2012 wurden knapp 2500 Exemplare des Roadsters hergestellt, im Laufe der Zeit gingen aber viele von ihnen verloren. Grund dafür waren Unfälle und auch Brände, bei denen gleich mehrere Fahrzeuge zerstört worden sind. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist es also eher schwierig, an diese Fahrzeuge heranzukommen. Gut erhaltene Roadster erzielen mittlerweile Preise von rund 250.000 Dollar - Zufallsfunde, wie jener von Mai dieses Jahres, werden entsprechend gefeiert.Doch demnächst könnte es "neue" Tesla Roadster geben. Denn Elon Musk, der Chef des Autobauers, hat überraschend bekannt gegeben, dass man das Fahrzeug komplett quelloffen machen wird bzw. das ab sofort der Fall sei: "Das gesamte Design und die Technik des ursprünglichen Tesla Roadster sind jetzt vollständig Open Source."
Wie Electrek berichtet, hat Tesla die Patente bereits 2015 "halb quelloffen" gemacht, nun hat man aber die Dokumente zu Forschung und Entwicklung offiziell und vollständig geöffnet. Es ist nicht ganz klar, warum sich Tesla zu diesem Schritt entschieden hat. Fans des ursprünglichen Roadsters werden es dadurch aber wohl wesentlich leichter haben, an Ersatzteile heranzukommen bzw. diese selbst zu bauen. Auch vollständige Nachbauten sind dadurch jetzt möglich.
Wo bleibt der Roadster 2?
Der Nachfolger des Roadsters, den Tesla bereits 2017 vorgestellt hat, verzögert sich indes weiter. Denn der Roadster 2, der ursprünglich bereits 2020 vom Band laufen sollte, ist derzeit für das nächste Jahr vorgesehen. Das ist zumindest die letzte Information, die Elon Musk zum Thema zu bieten hatte - und die stammt bereits aus dem vergangenen Mai.
Zusammenfassung
- Tesla Roadster wurde zwischen 2008 und 2012 gebaut
- Verlust vieler Roadster durch Unfälle und Brände
- Erhaltene Modelle erreichen hohe Sammlerpreise
- Elon Musk kündigt Open-Source-Freigabe an
- Ersatzteile und Nachbauten durch Freigabe erleichtert
- Roadster-Nachfolger verzögert sich bis mindestens nächstes Jahr
Siehe auch:
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