Apples iPhone-Teilekopplung bringt dem Unternehmen Milliarden Dollar
Apple soll sich mit Softwarebeschränkungen und Teilekopplung bei den iPhones eine goldene Nase verdienen. Das geht aus einem neuen Medienbericht hervor. Einblick in die genauen Zahlen gibt Apple selbst nicht.
Die iPhones enthalten dabei einen Code, der erkennt, wenn Reparaturkomponenten von Apple gekauft werden - und der absichtlich fehlschlägt, wenn Alternativen verwendet werden. Der Reparaturspezialist iFixit hatte aufgrund dieser Praktik seine Wertung schon beim iPhone 14 herabgestuft.
Die New York Times behauptet nun, dass Apple inzwischen schätzungsweise 9 Milliarden Dollar jährlich zusätzlich durch die eingeführten Maßnahmen zur Reparaturbeschränkung einnimmt.
"Im Gegensatz zu Autos, die von Autowerkstätten und Do-it-yourself-Mechanikern mit generischen Teilen repariert werden können", heißt es bei der New York Times, "sind neue iPhones so codiert, dass sie die Seriennummern der Originalkomponenten erkennen und es zu Fehlfunktionen kommen kann, wenn die Teile ausgetauscht werden."
Fünf der sieben Teile funktionieren demnach aber auch dann nicht, wenn ein Teil mit dem gleichen funktionierenden Teil eines identischen, neuen iPhones ausgetauscht wird. Diese fünf sind der Face ID- oder Touch ID-Sensor, das Display, die Batterie, die Frontkamera und der LiDAR-Sensor.
Das Display, der Akku und die rückwärtige Kamera führen dazu, dass das iPhone nach dem Austausch anhaltende Warnungen ausgibt.
Siehe auch:
iPhone-Beschränkung bringt viel Geld
Die New York Times berichtet (Paywall), dass Apple dank Beschränkungen des iPhones bei Reparaturen viel Geld einnimmt. Bekanntermaßen lässt Apple nur zertifizierte Ersatzteile zu.Die iPhones enthalten dabei einen Code, der erkennt, wenn Reparaturkomponenten von Apple gekauft werden - und der absichtlich fehlschlägt, wenn Alternativen verwendet werden. Der Reparaturspezialist iFixit hatte aufgrund dieser Praktik seine Wertung schon beim iPhone 14 herabgestuft.
Die New York Times behauptet nun, dass Apple inzwischen schätzungsweise 9 Milliarden Dollar jährlich zusätzlich durch die eingeführten Maßnahmen zur Reparaturbeschränkung einnimmt.
"Im Gegensatz zu Autos, die von Autowerkstätten und Do-it-yourself-Mechanikern mit generischen Teilen repariert werden können", heißt es bei der New York Times, "sind neue iPhones so codiert, dass sie die Seriennummern der Originalkomponenten erkennen und es zu Fehlfunktionen kommen kann, wenn die Teile ausgetauscht werden."
Anzahl gekoppelter Komponenten steigt
"In diesem Jahr können sieben iPhone-Teile Probleme bei Reparaturen auslösen, mehr als drei im Jahr 2017, als das Unternehmen ein Gesichtserkennungssystem zum Entsperren des Geräts einführte", schreibt die Zeitung weiter, "laut iFixit, einem Unternehmen, das iPhone-Komponenten analysiert und Teile für Do-it-yourself-Reparaturen verkauft."Fünf der sieben Teile funktionieren demnach aber auch dann nicht, wenn ein Teil mit dem gleichen funktionierenden Teil eines identischen, neuen iPhones ausgetauscht wird. Diese fünf sind der Face ID- oder Touch ID-Sensor, das Display, die Batterie, die Frontkamera und der LiDAR-Sensor.
Das Display, der Akku und die rückwärtige Kamera führen dazu, dass das iPhone nach dem Austausch anhaltende Warnungen ausgibt.
Zusammenfassung
- Apple verdient an iPhone-Reparaturbeschränkungen
- Nur zertifizierte Ersatzteile von Apple zugelassen
- iPhones erkennen Apple-Reparaturteile
- Schätzungsweise 9 Mrd. Dollar Zusatzeinnahmen
- 2017: Drei teilekritische Komponenten, 2023: Sieben
- Face ID, Display, Batterie, Kamera und LiDAR sensibel
Siehe auch:
- Mission gescheitert: iFixits Urteil zur Reparierbarkeit des iPhone 15 Pro Max
- Titan-iPhone 15 Pro Max: Glas auf der Rückseite bricht erstaunlich leicht
- iPhone 15: Apple reagiert auf Akku-Schwund des Vorgängermodells
- iOS 16.7: Wichtiges Sicherheits-Update schließt Kernel-Schwachstelle
- FineWoven: Apple reagiert auf Spott und Beschwerden - auf Apple-Art
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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