Rekordniveau: So teuer ist die Herstellung der iPhone 15-Familie
Neue Analysen von Apples iPhone 15-Serie zeigen, dass die Produktionskosten für das Spitzenmodell um etwa 10 Prozent gegenüber dem Flaggschiff von 2022 gestiegen sind. Damit haben die Kosten ein Rekordhoch erreicht - das lässt einen interessanten Rückschluss zu.
Apple hat die erhöhten Kosten für die neue Zoom-Kamera und den 3 nm-Chip in der neuen iPhone-15-Serie nicht direkt an die Kunden weitergegeben. Material- und Fertigungskosten sind laut der Analyse des Marktforschungsunternehmen Fomalhaut Techno Solutions aktuell auf einem Rekordniveau, was Apple sicherlich nicht mehr lange so ohne Preisanpassungen weiterlaufen lassen wird.
Fomalhaut Techno Solutions hat im Auftrag von Nikkei die Auswertung vorgenommen und ein paar interessante Daten veröffentlicht. Diese sind natürlich nicht offiziell und daher mit Vorsicht zu genießen, zeigen aber deutlich, wo es hingehen könnte.
Das Spitzenmodell 15 Pro Max verfügt über eine neue Telekamera mit optischem 5-fach-Zoom und einen neu entwickelten Chip, der mit der 3-Nanometer-Technologie hergestellt wird. Die Kosten für die Telekamera, die von einem 3-fachen auf einen 5-fachen optisches Zoom erweitert wurde, stiegen auf 30 US-Dollar und damit auf das 3,8-fache des Preises des 14 Pro Max, das im Jahr 2022 auf den Markt kam.
Der neueste A17 Pro-Chip, der intern entwickelt und in den Spitzenmodellen Pro Max und Pro verbaut ist, kostet 130 Dollar und damit um 27 Prozent mehr als der A16, der im iPhone 14 Pro verwendet wurde. Der neue Rahmen aus leichtem und widerstandsfähigem Titan kostet 50 Dollar und damit etwa 43 Prozent mehr als ein herkömmlicher Edelstahlrahmen.
Die geschätzten Produktionskosten des Modells, die sich aus der Summe der Kosten aller verwendeten Teile ergeben, liegen bei 558 Dollar, was einen Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem 2022 veröffentlichten Modell 14 Pro Max bedeutet.
Das Verhältnis des 15 Pro Max, also die Kosten der Bauteile geteilt durch den Preis des Telefons, lag bei 47 Prozent und damit um einen Prozentpunkt höher als beim 14 Pro Max.
Siehe auch:
Deutliche Preiserhöhung beim iPhone 16 erwartet
Und das gleich vorweg: Das Online-Magazin Nikkei glaubt, dass sich eine deutliche Preiserhöhung beim iPhone 16 gar nicht mehr vermeiden lässt.Apple hat die erhöhten Kosten für die neue Zoom-Kamera und den 3 nm-Chip in der neuen iPhone-15-Serie nicht direkt an die Kunden weitergegeben. Material- und Fertigungskosten sind laut der Analyse des Marktforschungsunternehmen Fomalhaut Techno Solutions aktuell auf einem Rekordniveau, was Apple sicherlich nicht mehr lange so ohne Preisanpassungen weiterlaufen lassen wird.
Fomalhaut Techno Solutions hat im Auftrag von Nikkei die Auswertung vorgenommen und ein paar interessante Daten veröffentlicht. Diese sind natürlich nicht offiziell und daher mit Vorsicht zu genießen, zeigen aber deutlich, wo es hingehen könnte.
Das Spitzenmodell 15 Pro Max verfügt über eine neue Telekamera mit optischem 5-fach-Zoom und einen neu entwickelten Chip, der mit der 3-Nanometer-Technologie hergestellt wird. Die Kosten für die Telekamera, die von einem 3-fachen auf einen 5-fachen optisches Zoom erweitert wurde, stiegen auf 30 US-Dollar und damit auf das 3,8-fache des Preises des 14 Pro Max, das im Jahr 2022 auf den Markt kam.
Der neueste A17 Pro-Chip, der intern entwickelt und in den Spitzenmodellen Pro Max und Pro verbaut ist, kostet 130 Dollar und damit um 27 Prozent mehr als der A16, der im iPhone 14 Pro verwendet wurde. Der neue Rahmen aus leichtem und widerstandsfähigem Titan kostet 50 Dollar und damit etwa 43 Prozent mehr als ein herkömmlicher Edelstahlrahmen.
Die geschätzten Produktionskosten des Modells, die sich aus der Summe der Kosten aller verwendeten Teile ergeben, liegen bei 558 Dollar, was einen Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem 2022 veröffentlichten Modell 14 Pro Max bedeutet.
Teilekosten wachsen stetig
Die Teilekosten für die iPhone-Pro-Max-Serie lagen im Zeitraum von 2018 bis 2021 dagegen noch zwischen 400 und 450 Dollar. Im vergangenen Jahr stiegen die Komponentenkosten im Vergleich zum Vorjahr um etwa 20 Prozent, ein Trend, der sich bei den neuesten Modellen nun fortsetzt.Das Verhältnis des 15 Pro Max, also die Kosten der Bauteile geteilt durch den Preis des Telefons, lag bei 47 Prozent und damit um einen Prozentpunkt höher als beim 14 Pro Max.
Zusammenfassung
- Produktionskosten für iPhone 15-Serie um 10% gestiegen
- Preiserhöhung für iPhone 16 wahrscheinlich
- Kostensteigerung durch neue Zoom-Kamera und 3-nm-Chip
- Kosten für Telekamera und Chip um das 3,8-fache bzw. 27% gestiegen
- Produktionskosten des 15 Pro Max bei 558 Dollar
- Teilekosten für iPhone Pro Max-Serie stiegen auf 558 Dollar
- Verhältnis Kosten zu Preis bei iPhone 15 Pro Max bei 47%
Siehe auch:
- Mission gescheitert: iFixits Urteil zur iPhone 15 Pro Max-Reparierbarkeit
- Titan-iPhone 15 Pro Max: Glas auf der Rückseite bricht erstaunlich leicht
- iPhone 15: Apple reagiert auf Akku-Schwund des Vorgängermodells
- iOS 16.7: Wichtiges Sicherheits-Update schließt Kernel-Schwachstelle
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Thema:
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