Google Maps-Daten: Israels Einmarsch im Gazastreifen steht wohl bevor
Bereits beim russischen Angriffs auf die Ukraine lieferten Verkehrsdaten Hinweise auf den bevorstehenden Überfall. Später schaltete Google diese Dienste ab, um Flüchtende zu schützen. Auch in Israel bzw. Gaza spielen Kartendaten eine taktische Rolle - und werden nun deaktiviert.
Letztere sind für das feindliche Militär, was den einzelnen Soldaten betrifft, nicht unbedingt nützlich. Wenn man damit die Bewegungen ganzer Truppenteile erfassen kann, ist das aber natürlich etwas anderes. Und das ist auch der Grund, warum zivile wie militärische Experten bereits im Ukraine-Krieg sehr genau hingesehen haben, ob und wo es "Staus" und sonstige Verkehrsmeldungen gibt. Denn natürlich unterscheiden Google und Apple nicht, ob der Insasse in einem Auto oder Panzer sitzt, um es vereinfacht zu formulieren.
Und deshalb werten es nun Experten als eindeutiges Zeichen für eine bevorstehende Invasion des Gazastreifens durch Israel, dass die Kartendienste von Google (dazu zählt auch Waze) und Apple sichtbare Verkehrsdaten für diese Region deaktiviert haben. Gegenüber Bloomberg bestätigte Google, dass man hier einem Wunsch des israelischen Militärs nachkommt.
"Wie bereits in früheren Konfliktsituationen und als Reaktion auf die sich entwickelnde Situation in der Region haben wir aus Rücksicht auf die Sicherheit der lokalen Bevölkerung vorübergehend die Möglichkeit deaktiviert, die aktuelle Verkehrslage und die Verkehrsinformationen anzuzeigen", teilte der Suchmaschinenriese in einem Statement mit. Gleiches gilt für Apple. Das bedeutet nicht, dass ein Einmarsch der Bodentruppen der Israel Defense Forces unmittelbar bevorsteht, allzu lange dürfte es aber nicht mehr dauern, bis das der Fall ist.
Zu diesem wird es kommen, weil die Terrorgruppe Hamas einen Angriff auf Israel gestartet hat, bei dem rund 1400 Menschen getötet und mehr als 200 entführt worden sind. Daraufhin hat Israel eine militärische Reaktion angekündigt. Diese lässt aber bereits ungewöhnlich lange auf sich warten, was mit dem internationalen Druck zusammenhängen dürfte, auf Zivilisten im Gazastreifen Rücksicht zu nehmen.
Siehe auch:
Verräterische Standortdaten
Heutzutage haben sicherlich die meisten Soldaten ein privates Smartphone in der Tasche, denn selbst dann, wenn sie in einem feindlichen Gebiet unterwegs sind, wollen sie auf Kommunikation und Informationen nicht verzichten. Dabei gibt es im Militär zweifellos zahlreiche Richtlinien für die Nutzung privater Technik, verhindern lässt es sich aber sicherlich nie ganz, dass insbesondere Standortdaten erfasst werden.Letztere sind für das feindliche Militär, was den einzelnen Soldaten betrifft, nicht unbedingt nützlich. Wenn man damit die Bewegungen ganzer Truppenteile erfassen kann, ist das aber natürlich etwas anderes. Und das ist auch der Grund, warum zivile wie militärische Experten bereits im Ukraine-Krieg sehr genau hingesehen haben, ob und wo es "Staus" und sonstige Verkehrsmeldungen gibt. Denn natürlich unterscheiden Google und Apple nicht, ob der Insasse in einem Auto oder Panzer sitzt, um es vereinfacht zu formulieren.
Und deshalb werten es nun Experten als eindeutiges Zeichen für eine bevorstehende Invasion des Gazastreifens durch Israel, dass die Kartendienste von Google (dazu zählt auch Waze) und Apple sichtbare Verkehrsdaten für diese Region deaktiviert haben. Gegenüber Bloomberg bestätigte Google, dass man hier einem Wunsch des israelischen Militärs nachkommt.
"Wie bereits in früheren Konfliktsituationen und als Reaktion auf die sich entwickelnde Situation in der Region haben wir aus Rücksicht auf die Sicherheit der lokalen Bevölkerung vorübergehend die Möglichkeit deaktiviert, die aktuelle Verkehrslage und die Verkehrsinformationen anzuzeigen", teilte der Suchmaschinenriese in einem Statement mit. Gleiches gilt für Apple. Das bedeutet nicht, dass ein Einmarsch der Bodentruppen der Israel Defense Forces unmittelbar bevorsteht, allzu lange dürfte es aber nicht mehr dauern, bis das der Fall ist.
Zu diesem wird es kommen, weil die Terrorgruppe Hamas einen Angriff auf Israel gestartet hat, bei dem rund 1400 Menschen getötet und mehr als 200 entführt worden sind. Daraufhin hat Israel eine militärische Reaktion angekündigt. Diese lässt aber bereits ungewöhnlich lange auf sich warten, was mit dem internationalen Druck zusammenhängen dürfte, auf Zivilisten im Gazastreifen Rücksicht zu nehmen.
Zusammenfassung
- Verkehrsdaten lieferten Hinweise auf Russlands Angriff auf Ukraine.
- Google und Apple deaktivierten Dienste zum Schutz von Flüchtlingen.
- Google und Apple haben Verkehrsdaten für Gaza deaktiviert.
- Deaktivierung erfolgte auf Wunsch des israelischen Militärs.
- Hamas-Angriff auf Israel mit 1400 Toten und 200 Entführungen.
- Israel kündigt militärische Reaktion an, verzögert wegen internationalen Drucks.
Siehe auch:
- Maps: Google sucht nach mehr freiwilligen Gratis-Helfern
- Neue Solar-API: Google Maps zeigt, ob sich eine Solaranlage lohnt
- Google Maps: Neue 3D-Ansicht für deutsche Sehenswürdigkeiten ist da
- Gmail, Maps etc.: Google baut seine KI in seine beliebtesten Dienste ein
- Google macht bei Maps sauber: Hunderte Millionen Fake-Daten gelöscht
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