Google macht bei Maps sauber:
Hunderte Millionen Fake-Daten gelöscht
Google hat jüngst einen Überblick gegeben, wie man mithilfe von KI und engagierten menschlichen Mitarbeitern massenhaft "Maps-Müll" beseitigt hat. Google Maps ist jährlich von Millionen Fake-Einträgen betroffen, wobei die Menge an falschen Informationen durchaus überraschend groß ist.
Wie Google kürzlich in einem Blogeintrag verlauten ließ, hat das Maps-Team allein im Jahr 2022 mit Unterstützung von Machine-Learning-Systemen hunderte Millionen von falschen Informationen aus Google Maps entfernt. Dazu gehören laut den Entwicklern rund 115 Millionen Nutzerbewertungen, die gegen die Geschäftsbedingungen von Googles Kartendienst verstießen.
Mit seinem Vorgehen gegen Falschinformationen bei Google Maps versucht der Internetkonzern unter anderem Betrugsversuchen vorzubeugen. So gab es diverse Fälle, in denen Betrüger auf Bildern, die für bestimmte Firmen hinterlegt wurden, eigene Telefonnummern streuten. Auf diese Weise wurde versucht, die Nutzer von Google Maps dazu zu bringen, die Telefonnummern anzurufen, um dann Betrugsversuche zu starten. Der Ansatz dürfte dem ähneln, was man seit vielen Jahren als Support-Betrug kennt.
Googles Machine-Learning-Systeme hätten die auf den Fotos eingebetteten Telefonnummern in den meisten Fällen schnell erkannt, die betroffenen Bilder entfernt und in vielen Fällen sogar schon vorab eine Veröffentlichung unterbunden, so die Entwickler. In Einzelfällen geht Google offenbar sogar rechtlich gegen Betrüger vor. So klagte man laut dem Maps-Team unter anderem gegen eine Gruppe von Personen, die sich als Mitarbeiter von Google ausgab und versuchte, gefälschte Bewertungen bei Maps an Firmen zu verkaufen.
Siehe auch:
Google löscht auch massenhaft schlechte Fotos und Videos
Außerdem wurden rund 200 Millionen Fotos und sieben Millionen Videos entfernt, die entweder von niedriger Qualität oder unscharf waren oder aber gegen die Nutzungsbedingungen von Maps verstießen. Obendrein sei in 20 Millionen Fällen verhindert worden, dass neue Profile für Unternehmen mit gefälschten Daten angelegt werden konnten.Mit seinem Vorgehen gegen Falschinformationen bei Google Maps versucht der Internetkonzern unter anderem Betrugsversuchen vorzubeugen. So gab es diverse Fälle, in denen Betrüger auf Bildern, die für bestimmte Firmen hinterlegt wurden, eigene Telefonnummern streuten. Auf diese Weise wurde versucht, die Nutzer von Google Maps dazu zu bringen, die Telefonnummern anzurufen, um dann Betrugsversuche zu starten. Der Ansatz dürfte dem ähneln, was man seit vielen Jahren als Support-Betrug kennt.
Googles Machine-Learning-Systeme hätten die auf den Fotos eingebetteten Telefonnummern in den meisten Fällen schnell erkannt, die betroffenen Bilder entfernt und in vielen Fällen sogar schon vorab eine Veröffentlichung unterbunden, so die Entwickler. In Einzelfällen geht Google offenbar sogar rechtlich gegen Betrüger vor. So klagte man laut dem Maps-Team unter anderem gegen eine Gruppe von Personen, die sich als Mitarbeiter von Google ausgab und versuchte, gefälschte Bewertungen bei Maps an Firmen zu verkaufen.
Zusammenfassung
- Google hat mithilfe von KI und Machine Learning "Maps-Müll" beseitigt.
- 115 Mio. Nutzerbewertungen, 200 Mio. Fotos, 7 Mio. Videos und 20 Mio. Profile entfernt.
- Verhindert Betrugsversuche durch eingebettete Telefonnummern auf Fotos.
- Rechtliche Schritte gegen Betrüger, die gefälschte Bewertungen verkaufen.
- KI erkennt Telefonnummern auf Bildern schnell und verhindert Veröffentlichungen.
Siehe auch:
- Next-Gen-Navi: Neue hochauflösende Version von Google Maps startet
- Microsoft, Amazon und Co. schließen sich gegen Google Maps zusammen
- Maps & Waze: Google legt Teams der Navigations-Dienste zusammen
- Google Maps startet energiesparende Routen-Alternativen für Navigation
- Deutschland-Update: Apple Maps lässt Google Street View alt aussehen
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