Norwegen: Volkswagen testet reinen E-Auto-Markt ab 2024
Volkswagen wird schon im kommenden Jahr den Verkauf von klassischen Verbrenner-Modellen einstellen - und zwar in Norwegen. Für die Wolfsburger wird das ein wichtiger Versuch, denn dann wird sich zeigen, wie gut sich die ID-Modelle in einem reinen E-Auto-Markt schlagen.
Die norwegische Regierung hatte festgelegt, dass ab 2025 nur noch emissionsfreie Autos verkauft werden dürfen. Damit wird VW sich also nur wenige Monate vor dem endgültigen Verkaufsverbot von dem Markt zurückziehen.
Für den Konzern wird das dennoch eine Feuerprobe. Aktuell liegt Volkswagen mit 12 Prozent Marktanteil in Norwegen hinter Tesla, was die reinen E-Auto-Neuzulassungen betrifft.
Besonders beliebt ist aktuell der VW ID.4. Tesla kommt derzeit auf rund 21 Prozent Marktanteil in Norwegen, wobei sich das Model Y am häufigsten verkauft. Wie nun das Manager Magazin berichtet, will sich VW weiter profilieren und den Wandel in Norwegen mit anführen.
Siehe auch:
- Volkswagen stellt 2024 Verkauf von Verbrennern in Norwegen ein
- Norwegen als Versuchsmarkt für VWs ID-Modelle
- Gesetzlicher Verkaufsstopp für Verbrenner in Norwegen ab 2025
- Aktuell 12% Marktanteil für VW bei E-Auto-Neuzulassungen in Norwegen
- VW will Wandel zu E-Autos in Norwegen mit anführen
- Letzter Golf mit fossilem Brennstoff Ende 2023 bestellbar
- Noch keine Stellungnahme von VW zum Aus für Verbrenner
Verkauf von Verbrennern wird per Gesetz gestoppt
Denn in Norwegen wird schon ab dem Jahr 2025 der Verkauf von Verbrennern per Gesetz gestoppt. Schon jetzt liegt der Anteil von Elektroautos bei Neuzulassungen bei über 80 Prozent, daher gilt das Land als wichtiger Vorreiter und zeigt, was machbar ist.Die norwegische Regierung hatte festgelegt, dass ab 2025 nur noch emissionsfreie Autos verkauft werden dürfen. Damit wird VW sich also nur wenige Monate vor dem endgültigen Verkaufsverbot von dem Markt zurückziehen.
Für den Konzern wird das dennoch eine Feuerprobe. Aktuell liegt Volkswagen mit 12 Prozent Marktanteil in Norwegen hinter Tesla, was die reinen E-Auto-Neuzulassungen betrifft.
Besonders beliebt ist aktuell der VW ID.4. Tesla kommt derzeit auf rund 21 Prozent Marktanteil in Norwegen, wobei sich das Model Y am häufigsten verkauft. Wie nun das Manager Magazin berichtet, will sich VW weiter profilieren und den Wandel in Norwegen mit anführen.
Letzte Golf-Bestellung
"Als Abschied von Autos mit fossilen Brennstoffen wird der letzte Golf gegen Ende des Jahres bestellt", erklärte Möller-Chef Ulf Tore Hekneby. Das Unternehmen Möller ist für Import und Vertrieb von VW in dem skandinavischen Land zuständig. "Dies markiert sicherlich das Ende einer Epoche, aber auch den Beginn einer neuen Ära", so der Firmenchef. Vom Volkswagen-Konzern selbst gab es noch keine Stellungnahme zum Aus für die Verbrenner.Siehe auch:
- Volkswagen muss sich ändern: VW-Chef steht vor einem 'Sanierungsfall'
- VW-Chef: ID.2 ist so aktuell gar nicht möglich, der Konzern braucht Zeit
- VW und Mercedes: Eigene Software zu teuer - dann lieber doch Google
- E-Mobilität und Digitalisierung: VW stockt Investitionen massiv auf
- VW wollte bei Entführung nicht helfen, weil GPS-Abo abgelaufen ist
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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