Herbert Diess ist zurück: Ex-VW-Chef plant Solarindustrie wiederzubeleben
Der ehemalige Volkswagen-Chef Herbert Diess plant sein Comeback als Spitzenmanager. Er will daran arbeiten, die Solarindustrie in Deutschland wieder ordentlich anzukurbeln - denn diese wird weltweit in absehbarer Zukunft ohnehin größer als die Autobranche sein.
Das Pekinger Unternehmen JA wird laut Diess zwar der größte Einzelaktionär des geplanten Werkes sein, die Mehrheit soll hingegen ein Konsortium aus europäischen Investoren halten. Die Fabrik wird letztlich auch nur die Grundlage sein, auf der "Europa wieder Anschluss an China gewinnt". Letztlich müsse man sich im Solarsektor mit Innovationen wieder an die Spitze zurückkämpfen.
Deutschland war lange Zeit führend in dem Bereich. Dann aber kam es zu einer unheilvollen Kombination: Während China die Photovoltaik als wichtige Zukunftsbranche entdeckte und in den Aufbau von Produktionsanlagen investierte, bremste die hiesige Politik das Wachstum aus. In der Folge gingen in Deutschland zehntausende Jobs in der Solarindustrie verloren und mit Ausnahme kleinerer Mengen kommen heute fast alle Solarzellen aus Fernost.
Hinzu kommt, dass China den kommenden Bedarf auf dem Weltmarkt ohnehin nicht alleine wird decken können. Der Aufbau von Produktionskapazitäten in anderen Regionen der Welt ist daher notwendig. In Deutschland soll daher nicht nur - wie es in einigen High Tech-Sektoren üblich ist - das Entwicklungszentrum stehen, sondern auch die Produktionsanlagen. Weitere Werke will man nach aktuellem Stand auch in Ungarn und Spanien bauen.
Bluetti Sommer-Sale 2023 Powerstations, Akkus und Solarmodule
Siehe auch:
Ohne China geht es nicht
"Wir wollen ein großes Solarunternehmen auf dem neuesten Stand der Fertigungstechnik schaffen", erklärte Diess ausgerechnet auf der Automesse IAA gegenüber dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten am Markt arbeitet man dafür mit einem chinesischen Hersteller zusammen.Das Pekinger Unternehmen JA wird laut Diess zwar der größte Einzelaktionär des geplanten Werkes sein, die Mehrheit soll hingegen ein Konsortium aus europäischen Investoren halten. Die Fabrik wird letztlich auch nur die Grundlage sein, auf der "Europa wieder Anschluss an China gewinnt". Letztlich müsse man sich im Solarsektor mit Innovationen wieder an die Spitze zurückkämpfen.
Deutschland war lange Zeit führend in dem Bereich. Dann aber kam es zu einer unheilvollen Kombination: Während China die Photovoltaik als wichtige Zukunftsbranche entdeckte und in den Aufbau von Produktionsanlagen investierte, bremste die hiesige Politik das Wachstum aus. In der Folge gingen in Deutschland zehntausende Jobs in der Solarindustrie verloren und mit Ausnahme kleinerer Mengen kommen heute fast alle Solarzellen aus Fernost.
Wertschöpfung mitnehmen
Dass es jetzt gelingt, die Branche in Europa schnell wiederzubeleben, ist aus Sicht des ehemaligen VW-Chefs unabdingbar, um auf längere Sicht wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. "Die Solarbranche wird bis 2035 größer sein als die globale Autoindustrie", sagte er. Entsprechend sinnvoll sei es, jetzt dafür zu sorgen, dass man an der Wertschöpfung in dem Bereich beteiligt ist.Hinzu kommt, dass China den kommenden Bedarf auf dem Weltmarkt ohnehin nicht alleine wird decken können. Der Aufbau von Produktionskapazitäten in anderen Regionen der Welt ist daher notwendig. In Deutschland soll daher nicht nur - wie es in einigen High Tech-Sektoren üblich ist - das Entwicklungszentrum stehen, sondern auch die Produktionsanlagen. Weitere Werke will man nach aktuellem Stand auch in Ungarn und Spanien bauen.
Bluetti Sommer-Sale 2023 Powerstations, Akkus und Solarmodule
Zusammenfassung
- Ex-VW-Chef Herbert Diess plant Comeback in Solarindustrie
- Zusammenarbeit mit chinesischem Hersteller JA für Solarunternehmen
- Mehrheit des Unternehmens soll europäisches Konsortium halten
- Ziel: Wiederanbindung Europas an China im Solarsektor
- Deutschland verlor Führungsposition in Solarindustrie durch Politik
- Diess: Solarbranche wird bis 2035 größer als globale Autoindustrie
- Produktionsanlagen geplant in Deutschland, Ungarn und Spanien
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Strom für Notebooks per USB-C: Netzteile von Anker im Test
- EcoFlow Delta 2: Powerstation bewährt sich im Langzeit-Test
- EcoFlow Stream AC Pro: Heimspeicher mit fast 2 kWh im Test
- EcoFlow Stream Ultra X: Stromspeicher für den Haushalt im Test
- Tour durch ein OVH-Datenzentrum: Wasserkühlung für alle Server
Bluetti AC200Max im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Metas neues KI-Team ist ein "seelenzerstörender Gulag", so Insider
- Linux 7.1 ist da: Neues bei NTFS & CPU-Support, Aus für alte Hardware
- Toller Streaming-Deal: 60 Prozent Rabatt auf Waipu.tv und Sky WOW
- Überraschendes Comeback: Intel plant offenbar neue Raptor-Lake-CPUs
- KI-Modell Fable 5: China-Spionage war wohl der Grund für die Sperre
- KI im Job: Eingesparte Zeit geht meist für das "Botsitting" drauf
- Prime Day schon jetzt: Saugroboter & Co. mit bis zu 700 Euro Rabatt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen