Exim: Schwachstelle gefährdet viele Mail-Server, Patch bereitgestellt
Eine Sicherheitslücke in der Mail-Software Exim bedroht Millionen Server auf der ganzen Welt. Angreifer können die Schwachstelle ausnutzen, um Schadcode auf fremden Systemen auszuführen. Nun wurde ein Bugfix hochgeladen, der die Lücke in nächster Zeit beheben soll.
Die Schwachstelle ist unter der Bezeichnung CVE-2023-42115 bekannt und wird mit einem CVSS-Score von 9,8 bewertet. Die Lücke wurde von einem anonymen Sicherheitsforscher entdeckt und über die Zero-Day-Initiative veröffentlicht. Angreifer haben mithilfe eines Bugs die Möglichkeit, eigenen Code auf anfälligen Servern zu starten. Hierfür müssen sich die Hacker zuvor nicht authentifizieren.
Da der SMTP-Dienst eine Anfrage nicht korrekt validiert, kann es zu einem Pufferüberlauf kommen. Das führt dazu, dass praktisch beliebiger Code mit den Rechten der Anwendung ausgeführt werden kann. Die Lücke wurde schon im Juni an die zuständigen Entwickler gesendet und vor wenigen Tagen offengelegt.
Inzwischen hat ein Exim-Entwickler auf das Problem reagiert und betont, dass ein geschütztes Repository mit einem Bugfix zur Verfügung steht. Da es sich bei Exim um die Standard-MTA-Software in vielen Linux-Distributionen handelt, müssen die Entwickler der Betriebssysteme den Patch übernehmen und selbst Updates ausrollen. Bis zur Aktualisierung sollten Administratoren Anfragen an die Anwendung einschränken.
Siehe auch:
Da der SMTP-Dienst eine Anfrage nicht korrekt validiert, kann es zu einem Pufferüberlauf kommen. Das führt dazu, dass praktisch beliebiger Code mit den Rechten der Anwendung ausgeführt werden kann. Die Lücke wurde schon im Juni an die zuständigen Entwickler gesendet und vor wenigen Tagen offengelegt.
Millionen Exim-Server im Internet zu finden
Laut Bleeping Computer sind Server mit Mail Transfer Agents (MTA) verwundbare Ziele, da die Systeme meistens direkt an das öffentliche Internet angebunden sind. Hacker kapern entsprechende Server, um sich Zugang zu internen Unternehmensnetzwerken zu verschaffen. Eine Shodan-Suche zeigt, dass momentan mehr als 3,5 Millionen Exim-Server erreicht werden können. Ein Großteil der Systeme wird in den Vereinigten Staaten gehostet. In Deutschland sind aktuell knapp 160.000 Server online.Inzwischen hat ein Exim-Entwickler auf das Problem reagiert und betont, dass ein geschütztes Repository mit einem Bugfix zur Verfügung steht. Da es sich bei Exim um die Standard-MTA-Software in vielen Linux-Distributionen handelt, müssen die Entwickler der Betriebssysteme den Patch übernehmen und selbst Updates ausrollen. Bis zur Aktualisierung sollten Administratoren Anfragen an die Anwendung einschränken.
Zusammenfassung
- Sicherheitslücke in Mail-Software Exim bedroht Millionen Server weltweit.
- Schwachstelle (CVE-2023-42115) ermöglicht Ausführung von Schadcode.
- Lücke entdeckt von anonymem Forscher, veröffentlicht über Zero-Day-Initiative.
- Über 3,5 Millionen Exim-Server weltweit, darunter 160.000 in Deutschland.
- Bugfix bereitgestellt, Betriebssystem-Entwickler müssen Updates ausrollen.
Siehe auch:
- iOS 16.7: Wichtiges Sicherheits-Update schließt Kernel-Schwachstelle
- Aqara: Günstige Angebote für mehr Sicherheit im Smart-Home
- Sicherheitslücke im WebP-Codec: Diese Browser und Apps sind betroffen
- BSI warnt vor AVM-Sicherheitslücke: Jetzt FritzBoxen aktualisieren
- AVM-Sicherheitsupdate startet für weitere Fritz-Netzwerkgeräte
Thema:
Neue Windows 11-Downloads
Beliebte Windows 11-Downloads
Windows 11-Videos
- So wird Windows 11 24H2 auf nicht unterstützter Hardware installiert
- Windows 11 vom USB-Stick installieren: Schnell und einfach erledigt
- Windows 11: So geht das Backup vorinstallierter Treiber beim Neu-PC
- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
- Ayaneo Kun: Vielseitiger Gaming-Handheld mit Windows 11 im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Beliebte Windows 11 FAQ Einträge
Beliebt im Preisvergleich
- Windows & Sonstige:
Neue Nachrichten
- Dreister Doppel-Betrug: 1 Amazon-Kunde, 2 CPU-Käufe, 2 leere Kartons
- Angriffsziel Microsoft Defender: Eigener Treiber ist Sicherheitsrisiko
- Nur heute: Stark reduzierte Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn
- VW-Konzernchef Blume sieht Lage von Volkswagen "mehr als kritisch"
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- DAB+ Katastrophenschutz: Neues ASA-Warnsystem für Radios startet
- GTA-6-Leak: Take-Two-Aktie crasht - ca. 3 Mrd. $ Verlust an einem Tag
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen