Weltraumputze: TransAstra soll für NASA Weltraumschrott eintüten
Die NASA hat einem Privatunternehmen den Auftrag erteilt, die Erdumlaufbahn von Weltraumschrott zu befreien. Das Startup TransAstra wird dabei mit einem großen "Müllsack" und einem Weltraumschlepper einfach die Trümmer einfangen.
Die NASA hat daher dem Startup TransAstra einen Vertrag über 850.000 Dollar erteilt, um im Orbit aufzuräumen (via Space.com). TransAstra wird dabei eine Technik verwenden, die das Unternehmen bereist 2021 erfolgreich an die NASA verkauft hat - damals wollte man mit großen Fangbeuteln kleinere Asteroiden und Weltraumgestein einsammeln.
Das Unternehmen schlug daher vor, einen großen massiven Beutel mit einem Weltraumschlepper, der Worker Bee genannt wird, in der niedrigen Erdumlaufbahn zu bewegen, um Trümmerteile aufzufangen. Das Prinzip wird auf den Ozeanen und in Flüssen eingesetzt, um Plastikmüll und andere Verunreinigungen zu entfernen.
Worker Bee soll das als große "Weltraumputze" machen. Es könnte Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis eine solche Technologie für die Raumfahrt bereit ist.
Nach Schätzungen der Europäischen Weltraumorganisation gibt es in der Erdumlaufbahn etwa 36.500 Trümmerobjekte mit einer Größe von mehr als 10 Zentimetern, die ein großes Gefahrenpotenzial beherbergen. Es gibt aber sehr viel mehr winzige Schrottstückchen. Die Gesamtzahl solcher Objekte liegt bei geschätzten 330 Millionen. Infografik Zu viel Weltraumschrott: Der Erdorbit hat ein Müllproblem
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Groß Reinemachen im Weltraum
Das große Reinemachen im Weltall hat derzeit eine hohe Priorität. Immer mehr orbitale Trümmer sind in der Erdumlaufbahn und bergen so die Gefahr, Satelliten zu zerstören.Die NASA hat daher dem Startup TransAstra einen Vertrag über 850.000 Dollar erteilt, um im Orbit aufzuräumen (via Space.com). TransAstra wird dabei eine Technik verwenden, die das Unternehmen bereist 2021 erfolgreich an die NASA verkauft hat - damals wollte man mit großen Fangbeuteln kleinere Asteroiden und Weltraumgestein einsammeln.
Erdumlaufbahn sicher machen
Für TransAstra ist schon damals klar gewesen: Egal ob Asteroid und Weltraumschrott - die Herausforderung ist es, umherfliegende Teil einzufangen, damit die Erdumlaufbahn sicher für die dort eingesetzte Technik ist.Das Unternehmen schlug daher vor, einen großen massiven Beutel mit einem Weltraumschlepper, der Worker Bee genannt wird, in der niedrigen Erdumlaufbahn zu bewegen, um Trümmerteile aufzufangen. Das Prinzip wird auf den Ozeanen und in Flüssen eingesetzt, um Plastikmüll und andere Verunreinigungen zu entfernen.
Worker Bee soll das als große "Weltraumputze" machen. Es könnte Jahre oder Jahrzehnte dauern, bis eine solche Technologie für die Raumfahrt bereit ist.
Nach Schätzungen der Europäischen Weltraumorganisation gibt es in der Erdumlaufbahn etwa 36.500 Trümmerobjekte mit einer Größe von mehr als 10 Zentimetern, die ein großes Gefahrenpotenzial beherbergen. Es gibt aber sehr viel mehr winzige Schrottstückchen. Die Gesamtzahl solcher Objekte liegt bei geschätzten 330 Millionen. Infografik Zu viel Weltraumschrott: Der Erdorbit hat ein Müllproblem
Zusammenfassung
- NASA beauftragt Privatunternehmen TransAstra mit Weltraumschrott-Beseitigung
- TransAstra nutzt große Fangbeutel, um orbitale Trümmer einzufangen
- Technik wurde bereits 2021 erfolgreich an NASA verkauft
- Weltraumschlepper "Worker Bee" soll sich in Erdumlaufbahn bewegen
- Einsatz der Technologie könnte Jahre oder Jahrzehnte dauern
- Europäische Weltraumorganisation schätzt 36.500 große Trümmerobjekte
- Insgesamt geschätzte 330 Millionen Schrottstücke in der Erdumlaufbahn
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