Nach Kollision mit Weltraumschrott:
Chinesische Raumstation repariert
China betreibt seit einer Weile eine Raumstation, an Bord kam es zuletzt zu einer gefährlichen und möglicherweise dramatischen Situation. Denn nach einem Weltraumschrott-Treffer fiel teilweise der Strom aus, der Schaden konnte aber in zwei Außeneinsätzen repariert werden.
Der Schaden wurde bei zwei Weltraumspaziergängen repariert, der jüngste fand Anfang März statt. Man kann also sagen, dass die chinesische Raumfahrtagentur und das Büro für bemannte Raumfahrt sowie die Taikonauten mit dem Schrecken davonkamen.
Über die Ursache kann man also nur spekulieren, es ist aber eine Tatsache, dass der von Menschen gemachte Weltraummüll immer mehr zum Problem wird. Aktuell hat das North American Aerospace Defense Command (NORAD) mehr als 43.000 Objekte erfasst, die man als Weltraumschrott klassifizieren und erfassen kann.
Siehe auch:
Solarflügel wurde bereits im Winter beschädigt
Der Vorfall ereignete sich bereits im Winter, die Tiangong genannte Raumstation wurde dabei aber glücklicherweise nicht direkt getroffen oder besser gesagt betraf die Kollision kein bemanntes Modul. Wie Space unter Berufung auf die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurde dabei ein Solarflügel des Kernmoduls beschädigt. Das hatte zur Folge, dass auf der Raumstation teilweise der Strom ausfiel. Welche Systeme betroffen waren, teilte man nicht mit, es soll sich aber nur um einen begrenzten Ausfall gehandelt haben.Der Schaden wurde bei zwei Weltraumspaziergängen repariert, der jüngste fand Anfang März statt. Man kann also sagen, dass die chinesische Raumfahrtagentur und das Büro für bemannte Raumfahrt sowie die Taikonauten mit dem Schrecken davonkamen.
China will Weltraummüll besser vermeiden
Die Verantwortlichen nehmen den Vorfall eigenen Angaben nach zum Anlass, Maßnahmen anzukündigen, um Probleme mit Weltraummüll im Orbit zu vermeiden. Es ist allerdings nicht klar, um welche Art von Weltraummüll es sich bei dem Einschlag im Winter gehandelt hat, denn infrage kommen Trümmer von Mikrometeoriten oder welche, die von menschlichen Aktivitäten im Weltraum stammen.Über die Ursache kann man also nur spekulieren, es ist aber eine Tatsache, dass der von Menschen gemachte Weltraummüll immer mehr zum Problem wird. Aktuell hat das North American Aerospace Defense Command (NORAD) mehr als 43.000 Objekte erfasst, die man als Weltraumschrott klassifizieren und erfassen kann.
Zusammenfassung
- Chinas Raumstation Tiangong von Weltraumschrott getroffen
- Stromausfall auf der Station durch beschädigten Solarflügel
- Reparatur erfolgte in zwei Weltraumspaziergängen
- Kein bemanntes Modul bei der Kollision beschädigt
- Chinesische Raumfahrtbehörde plant Maßnahmen gegen Weltraummüll
- Über 43.000 Objekte als Weltraumschrott von NORAD erfasst
Siehe auch:
- Orbital-Lasers: Japan will Weltraumschrott mit Lasersatelliten entsorgen
- Kernfusions-Laser soll Weltraumschrott aus dem Orbit schießen
- Satellit im Weg: USA verhängen erstmals Strafe wegen Weltraumschrott
- Weltraumputze: TransAstra soll für NASA Weltraumschrott eintüten
- Weltraumschrott-Räumung der ESA von Weltraumschrott zerstört
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