Klimawandel bringt uns ganz neue Probleme mit dem Weltraumschrott
Es ist ein Zusammenhang, der bisher so noch nie untersucht wurde. Weil sich auch die oberste Schicht der Atmosphäre durch den Klimawandel sehr stark verändert, bekommen wir neue Probleme mit Weltraumschrott. Denn der bleibt noch deutlich länger im Orbit.
Das interessante Phänomen, das das Team aufzeigt: Während der Klimawandel in der unteren Atmosphäre für eine Aufheizung sorgt, ist die Entwicklung darüber etwas kontraintuitiv. Vor allem der rasante Anstieg der CO2-Konzentration sorgt in der mittleren und oberen Atmosphäre für eine Abkühlung. "Diese Abkühlung führt zu einer thermischen Kontraktion und damit zu einer Absenkung der Ionosphärenschichten und einer Verringerung der Thermosphärendichte", so die Wissenschaftler.
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Schrott, der ohnehin schon Probleme verursacht, bleibt auch noch länger
Leistungsstarke Systeme und hochmoderne Computermodelle lassen eine immer genauere Analyse der Folgen des Klimawandels zu. Jetzt hat eine Studie der British Antarctic Survey (via Futurezone) mit modernen Methoden nach eigener Aussage "die erste realistische Projektion des Klimawandels in der oberen Atmosphäre (100-500 km Höhe)" vorgelegt, die die Entwicklung auf Basis von Simulationen bis in das Jahr 2070 aufzeigt. Das Ergebnis: Die Menschheit muss sich darauf vorbereiten, dass sich durch den Klimawandel auch die Bedingungen im Orbit deutlich ändern.Das interessante Phänomen, das das Team aufzeigt: Während der Klimawandel in der unteren Atmosphäre für eine Aufheizung sorgt, ist die Entwicklung darüber etwas kontraintuitiv. Vor allem der rasante Anstieg der CO2-Konzentration sorgt in der mittleren und oberen Atmosphäre für eine Abkühlung. "Diese Abkühlung führt zu einer thermischen Kontraktion und damit zu einer Absenkung der Ionosphärenschichten und einer Verringerung der Thermosphärendichte", so die Wissenschaftler.
Es wird sich ändern
Und genau dieses Phänomen wirkt sich unter anderem stark auf den Betrieb von Satelliten aus. Das Prinzip: Da die Atmosphäre in ihren oberen Schichten an Dichte verliert, reduziert sich auch der Luftwiderstand von Objekten, die die Thermosphäre durchqueren. Die einfache Folge: Die Lebensdauer und Anhäufung von Weltraummüll erhöht sich deutlich. Dieses Phänomen genau zu verstehen, ist deshalb nach Ansicht der Forscherteams ein "dringendes Anliegen für die künftige Nutzung der niedrigen Erdumlaufbahn". Zu viel Weltraumschrott: Der Erdorbit hat ein Müllproblem
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