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Erste Aufnahmen vom "kosmischen Band", das Galaxien verbindet
Es hört sich ein wenig nach einem Star Trek-Film an, ist aber Realität. Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, das schwache Leuchten der größten Struktur im Universum einzufangen, die als "kosmisches Band" oder "kosmisches Netz" bekannt ist.
Was man dabei sieht, ist aber zunächst einmal recht unspektakulär. Alles was man erkennen kann, ist das schwache Leuchten der größten Struktur im Universum, die als "kosmisches Netz" bekannt ist. Dieses Netzwerk von "Fäden", die Galaxien im gesamten Universum verbinden, wurde dabei bereits im Jahr 2014 entdeckt.
Im Jahr 2019 wurde dann durch ein neues Bildgebungsverfahren versucht, das umgebende kosmische Netz zu beleuchten. Aber erst jetzt haben Astronomen das Licht des Sterns in den dunkelsten Tiefen des Weltraums in einer Entfernung von 10 bis 12 Milliarden Lichtjahren direkt abgebildet.
"Vor dieser neuesten Entdeckung sahen wir die fadenförmigen Strukturen unter dem Äquivalent eines Laternenpfahls", sagte Christopher Martin, Professor für Physik am California Institute of Technology und Hauptautor der neuen Studie, in einer Erklärung. "Jetzt können wir sie auch ohne Lampe sehen."
Das Instrument wurde so eingestellt, dass es Emissionen von Wasserstoffgas aufspürt, dem Hauptbestandteil des kosmischen Netzes. Die vom Instrument erzeugten zweidimensionalen Bilder wurden später zu einer dreidimensionalen Karte zusammengesetzt.
"Wir erstellen im Grunde eine 3D-Karte des kosmischen Netzes", sagte Martin in derselben Erklärung. "Wir nehmen Spektren für jeden Punkt in einem Bild bei einer Reihe von Wellenlängen auf, und die Wellenlängen werden in Entfernung übersetzt."
Siehe auch:
Durchbruch in der Forschung
Die neuen Bilder enthüllen wertvolle Informationen darüber, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und können auch dabei helfen, die schwer fassbare dunkle Materie aufzuspüren, die etwa 80 Prozent der Masse im Universum ausmacht. Daher sind die Aufnahmen ein wichtiger Durchbruch in der Forschung.Was man dabei sieht, ist aber zunächst einmal recht unspektakulär. Alles was man erkennen kann, ist das schwache Leuchten der größten Struktur im Universum, die als "kosmisches Netz" bekannt ist. Dieses Netzwerk von "Fäden", die Galaxien im gesamten Universum verbinden, wurde dabei bereits im Jahr 2014 entdeckt.
Aufnahmen des kosmischen Bands
Im Jahr 2019 wurde dann durch ein neues Bildgebungsverfahren versucht, das umgebende kosmische Netz zu beleuchten. Aber erst jetzt haben Astronomen das Licht des Sterns in den dunkelsten Tiefen des Weltraums in einer Entfernung von 10 bis 12 Milliarden Lichtjahren direkt abgebildet.
"Vor dieser neuesten Entdeckung sahen wir die fadenförmigen Strukturen unter dem Äquivalent eines Laternenpfahls", sagte Christopher Martin, Professor für Physik am California Institute of Technology und Hauptautor der neuen Studie, in einer Erklärung. "Jetzt können wir sie auch ohne Lampe sehen."
Der Keck Cosmic Web Imager
Mit den Daten des "Keck Cosmic Web Imager" wurde eine Animation erstellt, die "einen 3D-Schnitt durch ein Netzwerk von Wasserstoffgasfäden zeigt, die die Räume zwischen den Galaxien durchziehen", heißt es in der Ankündigung der Entdeckung. Um die neuen Bilder dieser sich kreuzenden kosmischen Fäden aufzunehmen, kam der Keck Cosmic Web Imager im gleichnamigen Observatorium auf dem Vulkan Mauna Kea in Hawaii zum Einsatz.Das Instrument wurde so eingestellt, dass es Emissionen von Wasserstoffgas aufspürt, dem Hauptbestandteil des kosmischen Netzes. Die vom Instrument erzeugten zweidimensionalen Bilder wurden später zu einer dreidimensionalen Karte zusammengesetzt.
"Wir erstellen im Grunde eine 3D-Karte des kosmischen Netzes", sagte Martin in derselben Erklärung. "Wir nehmen Spektren für jeden Punkt in einem Bild bei einer Reihe von Wellenlängen auf, und die Wellenlängen werden in Entfernung übersetzt."
Mehr Verständnis für die Entstehung von Galaxien
Die Wissenschaftler sagen, dass Bilder wie die der neuen Studie ihnen helfen, besser zu verstehen, wie Galaxien entstehen und sich über Äonen hinweg entwickeln.
Zusammenfassung
- Forscher fangen erstmalig Leuchten des "kosmischen Netzes" ein
- Bilder liefern Informationen zur Galaxienbildung und dunkler Materie
- Kosmisches Netz, größte Struktur im Universum, wurde 2014 entdeckt
- Licht des Sterns in 10-12 Milliarden Lichtjahren Entfernung abgebildet
- "Keck Cosmic Web Imager" erstellt 3D-Animation von Wasserstoffgasfäden
- Instrument auf Vulkan Mauna Kea in Hawaii eingesetzt
- Dreidimensionale Karte des kosmischen Netzes erstellt
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