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NASA bestätigt Störung am James-Webb-Weltraumteleskop
Die NASA meldet eine weitreichende Störung am James-Webb-Weltraumteleskop. Die ist nicht neu, der Fehler besteht nun scheinbar seit mehreren Monaten - aber erst jetzt können die Forscher mehr dazu sagen.
Eigentlichen war der Vorfall am James-Webb-Weltraumteleskop bereits vor Monaten, genauer gesagt im April 2023, entdeckt worden. Bei einem der Instrumente des Teleskops, dem Mid-Infrared Instrument, kurz MIRI, ist ein Problem aufgetreten.
Nach einer umfangreichen Untersuchung des Problems heißt es daher jetzt Entwarnung. Die Änderung stellt keine Gefahr für die wissenschaftlichen Fähigkeiten von MIRI dar. "Es besteht auch keinerlei Risiko für das Instrument", so die NASA in einem Blogbeitrag.
Der betreffende Modus, die sogenannte mittelauflösende Spektroskopie (MRS), ist für die Erfassung von Infrarotdaten aus entfernten Regionen des Kosmos mit Wellenlängen zwischen 5 und 28,5 Mikrometern kalibriert.
Das JWST-Team bestätigte auch, dass sich das Teleskop ansonsten in einem "guten Allgemeinzustand" befindet. Alle anderen wissenschaftlichen Instrumente von Webb werden nicht durch Störungen beeinträchtigt. Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail
Siehe auch:
James-Webb-Weltraumteleskop hat eine Störung
Es gibt aber auch gute Nachrichten, denn das Teleskop kann mit leichten Anpassungen erst einmal weiterbetrieben werden, die Wissenschaftler gleichen das Problem laut einem neuen NASA-Bericht derzeit noch einfach aus.Eigentlichen war der Vorfall am James-Webb-Weltraumteleskop bereits vor Monaten, genauer gesagt im April 2023, entdeckt worden. Bei einem der Instrumente des Teleskops, dem Mid-Infrared Instrument, kurz MIRI, ist ein Problem aufgetreten.
Registrierte Lichtmenge nimmt ab
MIRI besitzt mehrere Beobachtungsmodi, wobei man bei einem einen Rückgang der vom Instrument registrierten Lichtmenge messen konnte. Den Auslöser nannte die NASA zwar nicht, hat jetzt aber mitgeteilt, dass die Wissenschaftler in der Lage sind, einfach durch eine Änderung der Belichtungszeit das Problem aufzufangen.Nach einer umfangreichen Untersuchung des Problems heißt es daher jetzt Entwarnung. Die Änderung stellt keine Gefahr für die wissenschaftlichen Fähigkeiten von MIRI dar. "Es besteht auch keinerlei Risiko für das Instrument", so die NASA in einem Blogbeitrag.
Der betreffende Modus, die sogenannte mittelauflösende Spektroskopie (MRS), ist für die Erfassung von Infrarotdaten aus entfernten Regionen des Kosmos mit Wellenlängen zwischen 5 und 28,5 Mikrometern kalibriert.
Teleskop noch in "gutem Allgemeinzustand"
Einer der anderen Modi von MIRI, die sogenannte Low-Resolution Spectrography, die auf Wellenlängen zwischen 5 und 12 Mikrometern spezialisiert ist, die normalerweise mit Objektoberflächen wie Planeten in Verbindung stehen, funktioniert normal, so das Team. Man ist aber noch dabei, zu messen, ob es wieder Abweichungen gibt.Das JWST-Team bestätigte auch, dass sich das Teleskop ansonsten in einem "guten Allgemeinzustand" befindet. Alle anderen wissenschaftlichen Instrumente von Webb werden nicht durch Störungen beeinträchtigt. Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail
Zusammenfassung
- Störung am James-Webb-Weltraumteleskop seit Monaten bekannt
- Problem betrifft das Mid-Infrared Instrument (MIRI)
- Rückgang der registrierten Lichtmenge in einem Beobachtungsmodus
- Durch Änderung der Belichtungszeit kann Problem ausgeglichen werden
- Keine Gefahr für wissenschaftliche Fähigkeiten von MIRI oder das Instrument
- Andere Modi von MIRI funktionieren normal, weitere Messungen laufen
- JWST sonst in gutem Zustand, keine Beeinträchtigung anderer Instrumente
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