Bundesnetzagentur beschlagnahmt verbotene Geräte:
Zahl steigt rasant
Die Bundesnetzagentur kooperiert seit Jahren mit dem Zoll, um gefährliche und verbotene Elektronik-Geräte aus dem Verkehr zu ziehen. In diesem Jahr haben die Beschlagnahmungen rasant zugenommen - darunter sind Balkonkraftwerke und Drohnen.
"Eine Drohne mit messerscharfen Rotorblättern, Balkonkraftwerke mit Interferenzen zu anderer Elektronik und aufgeblähte Akkus, die Feuer fangen könnten: Solche gefährlichen und illegalen Elektroprodukte wurden in Deutschland zuletzt in deutlich größeren Mengen im Internet angeboten als zuvor", zitiert Golem dabei die Nachrichtenagentur.
Bisher gibt es noch keine offiziellen Statistiken zu den in diesem Jahr beschlagnahmten verbotenen und gefährlichen Geräten auf der Webseite der Bundesnetzagentur - daher hat die dpa einmal nachgefragt und bekam eine erschreckende Antwort. Demnach seien allein in den Monaten Januar bis Ende Juni 1.358 Artikel auf behördliche Anordnung von diversen Online-Handelsplätzen entfernt worden.
Die Produkte hatten eine Stückzahl von rund 45 Millionen. Das ist ein starker Anstieg zu den Vorjahren. 2022 hatte die Bundesnetzagentur insgesamt 2.629 Angebote entfernen lassen. Es ging dabei um Stückzahlen von etwa 13 Millionen.
"Mit der steigenden Bedeutung des Onlinehandels hat sich auch das Problem verbotener Produkte verschärft", erklärte Tobias Alm, Marktüberwacher der Bundesnetzagentur. "Den Verbrauchern empfehlen wir, beim Onlineshopping wachsam zu sein und Angebote von sehr billigen Produkten kritisch zu prüfen."
Siehe auch:
Balkonkraftwerke mit Interferenzen
Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa hervor (via Golem). Bei den von der Bundesnetzagentur eingezogenen Geräten fehlten häufig Sicherheitsmerkmale wie das CE-Zeichen, oder es kommen gefälschte Siegel ins Spiel."Eine Drohne mit messerscharfen Rotorblättern, Balkonkraftwerke mit Interferenzen zu anderer Elektronik und aufgeblähte Akkus, die Feuer fangen könnten: Solche gefährlichen und illegalen Elektroprodukte wurden in Deutschland zuletzt in deutlich größeren Mengen im Internet angeboten als zuvor", zitiert Golem dabei die Nachrichtenagentur.
Geräte mit Verletzungs- oder Lebensgefahr
Die Geräte sind in der EU verboten, weil sie wichtige Sicherheitsvorschriften nicht einhalten und häufig eine hohe Verletzungs- oder sogar Lebensgefahr mitbringen. Andere Probleme gibt es mit Funkfrequenzen und Produktnachahmungen.Bisher gibt es noch keine offiziellen Statistiken zu den in diesem Jahr beschlagnahmten verbotenen und gefährlichen Geräten auf der Webseite der Bundesnetzagentur - daher hat die dpa einmal nachgefragt und bekam eine erschreckende Antwort. Demnach seien allein in den Monaten Januar bis Ende Juni 1.358 Artikel auf behördliche Anordnung von diversen Online-Handelsplätzen entfernt worden.
Die Produkte hatten eine Stückzahl von rund 45 Millionen. Das ist ein starker Anstieg zu den Vorjahren. 2022 hatte die Bundesnetzagentur insgesamt 2.629 Angebote entfernen lassen. Es ging dabei um Stückzahlen von etwa 13 Millionen.
"Mit der steigenden Bedeutung des Onlinehandels hat sich auch das Problem verbotener Produkte verschärft", erklärte Tobias Alm, Marktüberwacher der Bundesnetzagentur. "Den Verbrauchern empfehlen wir, beim Onlineshopping wachsam zu sein und Angebote von sehr billigen Produkten kritisch zu prüfen."
Zusammenfassung
- Bundesnetzagentur und Zoll beschlagnahmen vermehrt gefährliche Elektronik-Geräte
- Viele Geräte fehlen Sicherheitsmerkmale oder tragen gefälschte Siegel
- Geräte verstoßen gegen EU-Sicherheitsvorschriften und stellen Gefahr dar
- Probleme auch mit Funkfrequenzen und Produktnachahmungen
- Bis Ende Juni wurden 1.358 Artikel mit 45 Millionen Stückzahlen entfernt
- Starker Anstieg im Vergleich zu 2022 mit 2.629 entfernten Angeboten
- Verbraucher sollten Online-Angebote von sehr billigen Produkten prüfen
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