OLED Burn-in durch Windows:
Bei LG nun als Garantiefall anerkannt
OLED-Panels sind im Smartphone-Bereich Alltag, das Heimkino erobern sie ebenfalls im Sturm. Im PC-Sektor kommen sie nun auch immer mehr auf, doch hier gibt es noch Kinderkrankheiten, allen voran den gefürchteten Burn-in. Diesen erkennt LG nun als Garantiegrund an.
Denn ein Monitor stellt zumeist viele Stunden lang dieselben UI-Elemente dar, darunter etwa die Taskleiste von Windows oder auch starre Anzeigen in Spielen. Der koreanische Hersteller LG, der mit seiner Display-Sparte die Sperrspitze der OLED-Produktion bildet, hat sich für Einbrenneffekte hier aber bisher nicht so richtig zuständig gefühlt.
Denn laut einem Bericht von The Verge meinte LG, dass das kein Garantiefall sei, und verwies hierzu auf eine Passage zu "eingebrannten Bildern durch unsachgemäßen Gebrauch". Allerdings stellt sich hier die Frage, wie eine reguläre Nutzung eines Monitors am PC "unsachgemäß" sein kann.
Die bekannte Technikseite hat sich hierzu, eigenen Angaben nach, vier Monate lang mit LG ausgetauscht - mit Erfolg. LG hat, zumindest in den USA, die Garantiebedingungen so angepasst, dass normale PC-Nutzung zuhause nun von der Garantie abgedeckt ist. Die geänderten Bedingungen gelten auch rückwirkend für in Vergangenheit verkaufte Monitore. Eine Ausnahme stellen kommerziell eingesetzte Displays - etwa im Einzelhandel - dar.
Siehe auch:
OLED-Burn-in ist gefürchtet
Monitore und Fernseher mit OLED-Panels haben viele Vorteile, darunter hervorragende Kontrastwerte, bessere Blickwinkel und im Allgemeinen schöne Farben. Doch es gibt auch Nachteile, allen voran die Langlebigkeit und den sogenannten Burn-in. Das ist bei Geräten mit einer in der Regel verhältnismäßig kurzen täglichen und auch "abwechslungsreichen" Nutzung auf TVs und Smartphones kein großes Problem - im Fall von PC-Monitoren, die viele Stunden laufen und grafische Elemente haben, die sich nicht verändern, kann das hingegen ein großes Problem sein.Denn ein Monitor stellt zumeist viele Stunden lang dieselben UI-Elemente dar, darunter etwa die Taskleiste von Windows oder auch starre Anzeigen in Spielen. Der koreanische Hersteller LG, der mit seiner Display-Sparte die Sperrspitze der OLED-Produktion bildet, hat sich für Einbrenneffekte hier aber bisher nicht so richtig zuständig gefühlt.
Denn laut einem Bericht von The Verge meinte LG, dass das kein Garantiefall sei, und verwies hierzu auf eine Passage zu "eingebrannten Bildern durch unsachgemäßen Gebrauch". Allerdings stellt sich hier die Frage, wie eine reguläre Nutzung eines Monitors am PC "unsachgemäß" sein kann.
Die bekannte Technikseite hat sich hierzu, eigenen Angaben nach, vier Monate lang mit LG ausgetauscht - mit Erfolg. LG hat, zumindest in den USA, die Garantiebedingungen so angepasst, dass normale PC-Nutzung zuhause nun von der Garantie abgedeckt ist. Die geänderten Bedingungen gelten auch rückwirkend für in Vergangenheit verkaufte Monitore. Eine Ausnahme stellen kommerziell eingesetzte Displays - etwa im Einzelhandel - dar.
Zusammenfassung
- OLED-Panels im Smartphone- und Heimkino-Bereich Alltag.
- PC-Sektor erobert, aber Kinderkrankheiten, v.a. Burn-in.
- Vorteile: hervorragende Kontrastwerte, Blickwinkel, Farben.
- Nachteil: Kurzlebigkeit, Burn-in durch lange Nutzung.
- LG erkennt Burn-in als Garantiegrund an.
- Gilt für private Nutzung, auch rückwirkend, außer kommerziell.
Siehe auch:
- Krieg um iPhone-Displays: OLED-Hersteller im Klagerausch
- Ohne seltenes Indium: Canon entwickelt OLEDs mit Alltags-Metall
- Erst Watch, dann iPhone: Apple will MicroLED-Displays selbst fertigen
- Samsung gesteht Niederlage ein, bestellt bei LG OLED-Panels für TVs
- Opfer der Krise: OLED Joint-Venture von Sony & Panasonic geht pleite
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