So schlecht steht es: Vodafone-Chefin streicht 11.000 Stellen
Den Beschäftigten des Telekommunikationskonzerns Vodafone stehen schwere Zeiten bevor. Die neue Firmenspitze hat eine zu geringe Effizienz und ungenügende Leistungen als Kernproblem dafür ausgemacht, dass man aktuell kaum wettbewerbsfähig ist.
Im April hat Margherita Della Valle die Leitung des britischen Unternehmens übernommen und nach ihren ersten Wochen im Amt und einer Bestandsaufnahme kommen nun die ersten Schritte in ihrem Bestreben, den angeschlagenen Konzern wieder auf Kurs zu bringen. Und das bedeutet in erster Linie, dass rund 11.000 Stellen gestrichen werden sollen, wie Vodafone jetzt mitteilte.
Das entspricht immerhin rund 10 Prozent der aktuellen Gesamtbelegschaft. Die Streichungen sollen allerdings über die kommenden drei Jahre gezogen werden. Della Valle begründete diese Ankündigung damit, dass die Organisation des Unternehmens deutlich vereinfacht werden müsse, damit man wieder mit den Konkurrenten am Markt mithalten könne.
Hierzulande sind die Probleme aber offensichtlich und das Unternehmen verlor zuletzt vor allem Kunden mit hohen Umsätzen. Allerdings dürfte zumindest ein Teil der Probleme im Gesamtkonzern zu suchen sein, denn auch in Großbritannien, Spanien und Italien lief es nicht wesentlich besser. Lediglich die kleineren Landestöchter unter anderem in der Türkei und in verschiedenen afrikanischen Ländern halfen letztlich dabei, dass der Konzernumsatz lediglich stagnierte und nicht deutlich zurückging.
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Das entspricht immerhin rund 10 Prozent der aktuellen Gesamtbelegschaft. Die Streichungen sollen allerdings über die kommenden drei Jahre gezogen werden. Della Valle begründete diese Ankündigung damit, dass die Organisation des Unternehmens deutlich vereinfacht werden müsse, damit man wieder mit den Konkurrenten am Markt mithalten könne.
Kein neuer Plan für Deutschland
Für die deutsche Landesniederlassung soll sich durch den neuen Management-Plan allerdings erst einmal nichts ändern. Hierzulande wurde bereits im April eine Maßnahme vorgestellt, in deren Rahmen unter anderem 900 Stellen gestrichen werden sollen. Deutschland ist durch sein großes Mobilfunkgeschäft und die Übernahme diverser TV-Kabelnetze inzwischen die umsatzstärkste Sparte im gesamten Konzern geworden.Hierzulande sind die Probleme aber offensichtlich und das Unternehmen verlor zuletzt vor allem Kunden mit hohen Umsätzen. Allerdings dürfte zumindest ein Teil der Probleme im Gesamtkonzern zu suchen sein, denn auch in Großbritannien, Spanien und Italien lief es nicht wesentlich besser. Lediglich die kleineren Landestöchter unter anderem in der Türkei und in verschiedenen afrikanischen Ländern halfen letztlich dabei, dass der Konzernumsatz lediglich stagnierte und nicht deutlich zurückging.
Zusammenfassung
- Vodafone: 11.000 Stellen sollen gestrichen werden.
- Della Valle übernimmt Leitung und will Effizienz verbessern.
- Streichungen sollen über kommende drei Jahre gezogen werden.
- In Deutschland werden 900 Stellen gestrichen.
- Umsatzstärkste Sparte im Konzern ist Deutschland.
- Probleme in Großbritannien, Spanien und Italien.
- Kleinere Länder helfen, dass Umsatz nicht noch weiter sinkt.
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