Vodafone-Chef verkündet kurz vor seinem Abgang 2000 Entlassungen
Der Telekommunikations-Konzern Vodafone wird seine Belegschaft in Deutschland deutlich zusammenstreichen. Deutlich über 10 Prozent der derzeitigen Mitarbeiter sollen entlassen werden, damit die Ausgaben für das Personal eingespart werden können.
Es gibt allerdings auch Konzernteile, in denen zusätzliche Investitionen erfolgen sollen. Das betrifft aber vor allem jene Segmente, in denen man ohnehin ein starkes Wachstum verzeichnet. Konkret geht es hier um das Cloud-Geschäft, aber auch die Geschäftskunden-Sparte.
"Kosten sollen vor allem durch den Abbau komplexer Strukturen sowie durch die Modernisierung von Netzelementen und IT-Systemen reduziert werden", hieß es. Beschäftigte sollen vor allem dort gehen müssen, wo ihre manuellen Tätigkeiten durch verstärkte Automatisierung kompensiert werden kann.
Er übernahm des Chefposten erst im Sommer 2022 von seinem Vorgänger Hannes Ametsreiter. Damals hatte sich Vodafone den Ruf eingehandelt, Werbeversprechen nicht einzuhalten und beim Service immer schlechter zu werden. Rogge schaffte es zumindest, das Unternehmen in seiner Amtszeit zu stabilisieren - die nun geplante Umgestaltung soll die Firma auf einen neuen Wachstumspfad bringen.
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Mehr Automatisierung
Wie das Unternehmen mitteilte, wird die Maßnahme rund 2000 der aktuell 15.000 Beschäftigten hierzulande treffen. Im Management rechnet man damit, dass dadurch über die kommenden zwei Jahre hinweg rund 400 Millionen Euro weniger ausgegeben werden müssen. Das bedeutet letztlich, dass in einigen Geschäftsbereichen insgesamt Mittel zusammengestrichen werden.Es gibt allerdings auch Konzernteile, in denen zusätzliche Investitionen erfolgen sollen. Das betrifft aber vor allem jene Segmente, in denen man ohnehin ein starkes Wachstum verzeichnet. Konkret geht es hier um das Cloud-Geschäft, aber auch die Geschäftskunden-Sparte.
"Kosten sollen vor allem durch den Abbau komplexer Strukturen sowie durch die Modernisierung von Netzelementen und IT-Systemen reduziert werden", hieß es. Beschäftigte sollen vor allem dort gehen müssen, wo ihre manuellen Tätigkeiten durch verstärkte Automatisierung kompensiert werden kann.
Rogge geht jetzt
Das die Bekanntgabe dieser Maßnahmen jetzt erfolgt, dürfte kein Zufall sein. Es oblag Vodafone-Deutschland-Chef Philipp Rogge, die Belegschaft über die geplanten Veränderungen zu informieren. Es ist kein größeres Problem, wenn sich ausgerechnet dieser Manager nun noch den Unmut der Mitarbeiter zuzieht - denn Rogge wird das Unternehmen ohnehin zum Ende des Monats verlassen.Er übernahm des Chefposten erst im Sommer 2022 von seinem Vorgänger Hannes Ametsreiter. Damals hatte sich Vodafone den Ruf eingehandelt, Werbeversprechen nicht einzuhalten und beim Service immer schlechter zu werden. Rogge schaffte es zumindest, das Unternehmen in seiner Amtszeit zu stabilisieren - die nun geplante Umgestaltung soll die Firma auf einen neuen Wachstumspfad bringen.
Zusammenfassung
- Vodafone Deutschland plant Entlassung von über 10% der Belegschaft
- 2000 der 15.000 Mitarbeiter sollen gehen, um Kosten zu sparen
- Einsparungen von 400 Millionen Euro in zwei Jahren erwartet
- Investitionen in wachsende Bereiche wie Cloud und Geschäftskunden
- Strukturabbau und Modernisierung sollen Kosten reduzieren
- Automatisierung ersetzt manuelle Tätigkeiten, führt zu Jobabbau
- CEO Philipp Rogge informiert vor seinem Weggang Ende des Monats
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