Vodafone startet mächtige neue Features in seinem 5G-Netz
Vodafone hat heute einen recht umfangreichen Plan für die Verbesserung seines Mobilfunknetzes vorgestellt. Einer der Kernpunkte ist dabei die Möglichkeit, direkt über 5G-Verbindungen telefonieren zu können. Und auch die Bandbreite steigt weiter.
Theoretisch ermöglicht ein 5G-Tarif den Nutzern schon länger, enorme Datendurchsatzraten zu erreichen. In der Praxis war das allerdings oft genug eingeschränkt - weil beispielsweise zu viele Nutzer parallel Informationen übertrugen und/oder der verfügbare Frequenzrahmen zu begrenzt war. Dem will Vodafone nun aber mit der Einführung der Carrier Aggregation im 5G-Netz begegnen.
Die Technologie ermöglicht es, mehrere Spektren zusammenzufassen und parallel zur Datenübertragung zu verwenden. Teils war das bei den Spektren im Bereich 1,8 und 3,5 Gigahertz schon machbar, jetzt soll allerdings der wichtige 700-Megahertz-Block dazukommen, der vor allem Nutzern zugutekommt, die beispielsweise im ländlichen Raum weiter von einem Funkmast entfernt sind. Laut Vodafone steht das Feature ab sofort an rund 500 Standorten zur Verfügung - Tendenz steigend. Voraussetzung für die Carrier Aggregation mit drei so unterschiedlichen Blöcken sind allerdings neueste Smartphones wie die S23-Serie Samsungs.
VoNR hat dabei nach Angaben des Netzbetreibers eine ganze Reihe von Vorteilen. Weil beispielsweise die ohnehin bestehende 5G-Verbindung genutzt wird, schont die Technik den Smartphone-Akku. Ein weiterer Vorteil liegt im schnelleren Verbindungsaufbau, da 5G wesentlich geringere Latenzen als seine Vorgänger aufweist.
Während diese Upgrades von den Technikern unter geschützten Bedingungen durchgeführt werden können, waren ihre Kollegen aber auch in den Wintermonaten weiter auf Dächern, Türmen und Masten unterwegs. 26 neue 5G-Stationen sollen in den letzten Wochen hinzugekommen sein, 119 Standorte habe man außerdem frisch mit LTE ausgestattet.
Siehe auch:
Die Technologie ermöglicht es, mehrere Spektren zusammenzufassen und parallel zur Datenübertragung zu verwenden. Teils war das bei den Spektren im Bereich 1,8 und 3,5 Gigahertz schon machbar, jetzt soll allerdings der wichtige 700-Megahertz-Block dazukommen, der vor allem Nutzern zugutekommt, die beispielsweise im ländlichen Raum weiter von einem Funkmast entfernt sind. Laut Vodafone steht das Feature ab sofort an rund 500 Standorten zur Verfügung - Tendenz steigend. Voraussetzung für die Carrier Aggregation mit drei so unterschiedlichen Blöcken sind allerdings neueste Smartphones wie die S23-Serie Samsungs.
VoNR ab dem Sommer
Ab dem Sommer soll außerdem die Voice over New Radio (VoNR)-Technologie hinzukommen. In einer steigenden Zahl von Mobilfunkzellen kann man dann direkt über 5G telefonieren. Bisher wird die neue Mobilfunkgeneration nur für die Datenübertagung genutzt, während Telefonate auf einer niedrigeren Ebene abgewickelt werden.VoNR hat dabei nach Angaben des Netzbetreibers eine ganze Reihe von Vorteilen. Weil beispielsweise die ohnehin bestehende 5G-Verbindung genutzt wird, schont die Technik den Smartphone-Akku. Ein weiterer Vorteil liegt im schnelleren Verbindungsaufbau, da 5G wesentlich geringere Latenzen als seine Vorgänger aufweist.
Während diese Upgrades von den Technikern unter geschützten Bedingungen durchgeführt werden können, waren ihre Kollegen aber auch in den Wintermonaten weiter auf Dächern, Türmen und Masten unterwegs. 26 neue 5G-Stationen sollen in den letzten Wochen hinzugekommen sein, 119 Standorte habe man außerdem frisch mit LTE ausgestattet.
Zusammenfassung
- Vodafone stellt Verbesserung des Mobilfunknetzes vor.
- Carrier Aggregation ermöglicht Nutzung mehrerer Spektren parallel.
- Ab Sommer: Voice over New Radio für direkte 5G-Telefonate.
- Vorteile: Akkuschonung, schnellerer Verbindungsaufbau.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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