USA: Die letzten beiden klassischen Computer-Magazine sind jetzt tot
Viele - vor allem ältere Nutzer - sind über viele Jahre Leser von Computerzeitschriften gewesen. Deren Ära endet nun zumindest in den USA: Die beiden letzten Magazine stellen ihre Printausgaben jetzt ein.
An den noch existierenden Kiosken sind jetzt die April-Ausgaben von "Maximum PC" und "MacLife" zu bekommen. Es sind die letzten gedruckten Ausgaben dieser beiden altehrwürdigen Computermagazine, die beide aus dem Jahr 1996 stammen und ursprünglich unter den Titeln "Boot" und "MacAddict" gestartet waren, berichtet das US-Magazin Technologizer. Ab den nächsten Ausgaben werden beide Publikationen nur noch in digitaler Form erhältlich sein.
Es handelte sich demnach um die beiden letzten Computermagazine, die sich auf dem US-Markt noch bis heute halten konnten. Mit der Einstellung des Drucks ist die Ära dieser Zeitschriften in den USA offiziell beendet. Hierzulande gibt es durchaus noch eine größere Bandbreite an Publikationen, die allerdings auch seit Langem über massiv gesunkene Auflagen zu klagen haben.
Das war es dann
Manch einer würde durchaus behaupten, dass auch in den USA noch einige entsprechende Magazine existieren - zumindest ist die Zeitschriften-Ecke an entsprechenden Verkaufsstellen noch immer gut bestückt. Technologizer-Autor Harry McCracken widerspricht dem allerdings: Wie der ehemalige Chef-Redakteur der ebenfalls längst als Printausgabe eingestellten PC World erklärte, seien die meisten Publikationen nicht mehr wirklich Computermagazine.
Wirklich überraschend ist das allerdings nicht. Die Auflagen sanken im Grunde schon seit den 1990er-Jahren stetig. Und die letzten 20 Jahre führten immer weiter zu einer Verlagerung ins Netz, wo die Klassiker auch heute noch große Marken darstellen - nur eben in komplett digitaler Form.
Siehe auch:
Es handelte sich demnach um die beiden letzten Computermagazine, die sich auf dem US-Markt noch bis heute halten konnten. Mit der Einstellung des Drucks ist die Ära dieser Zeitschriften in den USA offiziell beendet. Hierzulande gibt es durchaus noch eine größere Bandbreite an Publikationen, die allerdings auch seit Langem über massiv gesunkene Auflagen zu klagen haben.
Das war es dann
Manch einer würde durchaus behaupten, dass auch in den USA noch einige entsprechende Magazine existieren - zumindest ist die Zeitschriften-Ecke an entsprechenden Verkaufsstellen noch immer gut bestückt. Technologizer-Autor Harry McCracken widerspricht dem allerdings: Wie der ehemalige Chef-Redakteur der ebenfalls längst als Printausgabe eingestellten PC World erklärte, seien die meisten Publikationen nicht mehr wirklich Computermagazine.
Print ist noch nicht ganz tot
Vielmehr findet man noch einige Gaming-Zeitschriften, Spezial-Publikationen zu Fotografie, digitaler Musik oder bestimmten Software-Sparten. Das klassische Magazin mit seinem umfassenden Überblick über die PC- oder Mac-Welt ist hingegen ausgestorben oder nur noch in Form britischer Importware zu finden.Wirklich überraschend ist das allerdings nicht. Die Auflagen sanken im Grunde schon seit den 1990er-Jahren stetig. Und die letzten 20 Jahre führten immer weiter zu einer Verlagerung ins Netz, wo die Klassiker auch heute noch große Marken darstellen - nur eben in komplett digitaler Form.
Zusammenfassung
- Die letzten Computermagazine in den USA stellen ihre Printausgaben ein.
- "Boot" und "MacAddict" starteten 1996, aber Auflagen sanken seitdem stetig.
- Kioske noch bestückt, aber Magazine nicht mehr Computer-fokussiert.
- Britische Importware noch zu finden.
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Christian Kahle
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