Corona-Warn-App geht ab Anfang Juni in "Dornröschenschlaf"
Das Bundesgesundheitsministerium hat auf Mediennachfrage bestätigt, dass es zunächst keine Verlängerung der Verträge für die Corona-Warn-App gibt. Damit wird die App ab dem 1. Juni in eine Art Dornröschenschlaf verfallen.
Das meldet die Stuttgarter Zeitung und bezieht sich dabei auf Informationen, die die Nachrichtenagentur dpa recherchiert hat.
Die Verträge zwischen der Bundesregierung und den Dienstleistern SAP und T-Systems laufen zum 31. Mai aus, das war schon lange klar. Bisher gab es allerdings noch keine Bestätigung seitens des Bundesgesundheitsministeriums, wie es mit der Corona-Warn-App dann weitergehen wird. Die Regierung wollte demnach die Lage abwarten und je nach Pandemiegeschehen die Verträge für die App anpassen.
Schlafmodus bedeutet, dass viele Funktionen der App ausgeschaltet werden. Derzeit bleibt die Corona-Warn-App aber insoweit bestehen, sodass man sie jederzeit wieder reaktivieren kann. Nutzer werden ab dem 1. Juni im Grunde nur noch ihre Zertifikate speichern und anzeigen können. App-Aktualisierungen werden aber auch nach dem Abschalten der wichtigsten Funktionen noch kommen. Erwartet wird, dass die Entwickler sicherheitsrelevante Änderungen und nötige Anpassungen an neue Betriebssysteme (iOS 17, Android 14) in diesem Jahr weiterhin bereitstellen werden.
Laut dem Bundesgesundheitsministerium wurde die App mehr als 48 Millionen Mal installiert. Die Warn-Funktion wurde dabei seither von rund neun Millionen Nutzern verwendet, um mögliche Kontaktpersonen im Falle eines positiven Testergebnisses zu warnen.
Siehe auch:
Die Verträge zwischen der Bundesregierung und den Dienstleistern SAP und T-Systems laufen zum 31. Mai aus, das war schon lange klar. Bisher gab es allerdings noch keine Bestätigung seitens des Bundesgesundheitsministeriums, wie es mit der Corona-Warn-App dann weitergehen wird. Die Regierung wollte demnach die Lage abwarten und je nach Pandemiegeschehen die Verträge für die App anpassen.
Funktions-Stopp ab Juni
Nun ist klar: Es wird zwei Fristen für die App-Funktionen geben. Bis zum 30. April werden Nutzer weiterhin ihre positiven Testergebnisse teilen können. Dann folgt eine Übergangsphase bis zum 31. Mai, in der SAP und T-Systems die App anpassen werden, damit sie in den "Schlafmodus" versetzt werden kann.Schlafmodus bedeutet, dass viele Funktionen der App ausgeschaltet werden. Derzeit bleibt die Corona-Warn-App aber insoweit bestehen, sodass man sie jederzeit wieder reaktivieren kann. Nutzer werden ab dem 1. Juni im Grunde nur noch ihre Zertifikate speichern und anzeigen können. App-Aktualisierungen werden aber auch nach dem Abschalten der wichtigsten Funktionen noch kommen. Erwartet wird, dass die Entwickler sicherheitsrelevante Änderungen und nötige Anpassungen an neue Betriebssysteme (iOS 17, Android 14) in diesem Jahr weiterhin bereitstellen werden.
Laut dem Bundesgesundheitsministerium wurde die App mehr als 48 Millionen Mal installiert. Die Warn-Funktion wurde dabei seither von rund neun Millionen Nutzern verwendet, um mögliche Kontaktpersonen im Falle eines positiven Testergebnisses zu warnen.
Zusammenfassung
- Keine Verlängerung der Corona-Warn-App, ab 1. Juni "Dornröschenschlaf".
- Verträge mit SAP und T-Systems laufen zum 31. Mai aus.
- Bis 30. April möglich, Testergebnisse zu teilen.
- Ab 1. Juni nur noch Zertifikate speichern und anzeigen.
- App-Aktualisierungen auch nach dem Abschalten der Funktionen.
Siehe auch:
- Corona-Warn-App Download: Apple iOS oder Google Android
- Letzte Vertragsverlängerung: Corona-Warn-App wird 2023 eingestellt
- Chinesische Hacker erbeuten hohe Beträge aus Corona-Hilfspaketen
- Bill Gates: Hass von Coronaleugnern flaut langsam ab
- China: 'Xi Jinping' verkauft Daten von fast 50 Mio. Corona-App-Nutzern
- Corona-Boom vorbei: Amazon hat viel zu viel Lager- & Logistikfläche
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