Hyundai stellt sich gegen Touch in Autos, wird weiter Knöpfe verbauen
Spätestens seit dem Erfolg von Tesla sind riesige Touchscreens aus Autos nicht mehr wegzudenken. Sie ersetzen immer häufiger Knöpfe und Regler. Doch für die Autofahrer ist das gar nicht so angenehm, da Touchscreens eine Ablenkung darstellen können. Das meint auch Hyundai.
Damit stellen sich die Koreaner explizit gegen den Trend vergangener Jahre, alle nur denkbaren Steuerungselemente hinter einen Bildschirm zu packen, also auch jene, die nahezu täglich und vor allem während der Fahrt genutzt werden.
Im neuen Kona setzt Hyundai auch auf Touchscreens - aber eben nicht nur
"Während des Fahrens ist es schwer, (Touchscreens) zu kontrollieren. Deshalb ist eine harte Taste leicht zu spüren und zu fühlen", so Lee weiter. Allerdings ist diese Zusage zu physischen Bedienelementen keine ewige: Denn sobald sich autonomes Fahren massenhaft durchgesetzt hat, wird sich wohl auch Hyundai von Knöpfen und Reglern verabschieden: "Wenn es zum autonomen Fahren der Stufe 4 kommt, werden wir alles mit Softkeys versehen", sagt Lee dazu.
Siehe auch:
Harte Keys sind sicherer
Der koreanische Hersteller hat nämlich bekannt gegeben, dass man nicht auf haptische Bedienelemente verzichten wird. Denn wie CarsGuide berichtet, sagte Sang Yup Lee, der Designchef des Autobauers aus Seoul, bei der Vorstellung des neuen Hyundai Kona, dass man auch in naher Zukunft auf traditionelle Knöpfe und Ähnliches setzen wird. "Wir haben die physischen Tasten in den letzten Jahren sehr stark genutzt. Für mich müssen die sicherheitsrelevanten Tasten harte Keys sein", so Lee.Damit stellen sich die Koreaner explizit gegen den Trend vergangener Jahre, alle nur denkbaren Steuerungselemente hinter einen Bildschirm zu packen, also auch jene, die nahezu täglich und vor allem während der Fahrt genutzt werden.
Im neuen Kona setzt Hyundai auch auf Touchscreens - aber eben nicht nur
Blick bleibt auf der Straße
In vielen modernen Fahrzeugen sind beispielsweise Lautstärke- und Temperatur-Regelung nur noch über einen Bildschirm möglich, das allerdings erfordert einen mehr oder weniger kurzen Blick darauf - und somit weg von der Straße. Physische Buttons hingegen können vielfach "blind" erreicht werden, die meisten Autofahrer müssen also nicht den Blick vom Verkehr abwenden, um die Musik leiser oder lauter zu stellen."Während des Fahrens ist es schwer, (Touchscreens) zu kontrollieren. Deshalb ist eine harte Taste leicht zu spüren und zu fühlen", so Lee weiter. Allerdings ist diese Zusage zu physischen Bedienelementen keine ewige: Denn sobald sich autonomes Fahren massenhaft durchgesetzt hat, wird sich wohl auch Hyundai von Knöpfen und Reglern verabschieden: "Wenn es zum autonomen Fahren der Stufe 4 kommt, werden wir alles mit Softkeys versehen", sagt Lee dazu.
Zusammenfassung
- Hyundai setzt auf physische Bedienelemente statt Touchscreens
- Designchef Lee: "Sicherheitsrelevante Tasten müssen harte Keys sein"
- Entgegen dem Trend: Bedienelemente nicht nur hinter Bildschirm
- Lautstärke, Temperatur etc. können "blind" erreicht werden
- Lee: "Schwer, Touchscreens während des Fahrens zu kontrollieren"
- Autonomes Fahren: Dann wird Hyundai auf Softkeys setzen
Siehe auch:
- Kia und Hyundai: Diebstähle haben Konsequenzen für den Hersteller
- Hyundai-App ermöglichte Auto-Klau mit Kenntnis der E-Mail-Adresse
- Jony Ive: Autos sollten sich nicht zu sehr auf Touchscreens verlassen
- Test beweist: Knöpfe sind in Autos deutlich besser als Touchscreens
- Hyundai E-Auto-Rückruf: Ioniq 5 sowie Kia EV6 müssen in die Werkstatt
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