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Kia und Hyundai: Diebstähle haben Konsequenzen für den Hersteller
Die mangelhafte Sicherheit von Fahrzeugen der Marken Kia und Hyundai könnte für den Hersteller-Konzern juristische Konsequenzen haben. Die Folgen der zahlreichen Diebstähle beschäftigen inzwischen auch den Generalstaatsanwalt von Minnesota.
Die PKW waren über Jahre hinweg in den USA in großer Zahl ohne die eigentlich längst zum Standard gehörende elektronische Wegfahrsperre ausgeliefert worden. In Verbindung mit anderen Schwächen wurde es dann ziemlich leicht, die Autos zu knacken. Das führte letztlich dazu, dass sich vor allem Jugendliche über die Social-Media-Plattform TikTok gegenseitig zu Autodiebstählen anstachelten und die Videos von den darauffolgenden Fahrten teilten.
"Der drastische Anstieg von Kia- und Hyundai-Fahrzeugdiebstählen bedroht weiterhin die öffentliche Sicherheit und fügt unseren Gemeinden ernsthaften Schaden zu", erklärte der Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, jetzt laut eines Berichtes der New York Times. Die Sache trug maßgeblich dazu bei, dass die Zahl der Autodiebstähle entgegen dem allgemeinen Kriminalitätstrend massiv zugenommen haben. Die Zahl ging im letzten Jahr im Vergleich zu 2021 in 30 untersuchten Großstädten um 21 Prozent nach oben.
Einzelne Städte versuchen bereits, vor Gericht Schadensersatz von Hyundai zu erstreiten. Denn die hohe Zahl der Diebstähle belastet die kommunalen Ressourcen spürbar. Denn die gestohlenen Fahrzeuge werden von den Tätern nach einer Spritztour oft irgendwo stehen gelassen und müssen abgeschleppt werden. Meist weisen sie deutliche Vandalismus-Spuren auf, teils enden sie als Unfallwagen. Die städtischen Abschleppdienste und Autohöfe sind in einigen Regionen bereits an die Grenzen ihrer Kapazitäten zur Aufnahme solcher Fahrzeuge gelangt und ihre Besitzer müssen oft tagelang warten, bis sie ihr Auto zurückbekommen und auf eigene Kosten reparieren lassen können.
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"Der drastische Anstieg von Kia- und Hyundai-Fahrzeugdiebstählen bedroht weiterhin die öffentliche Sicherheit und fügt unseren Gemeinden ernsthaften Schaden zu", erklärte der Generalstaatsanwalt von Minnesota, Keith Ellison, jetzt laut eines Berichtes der New York Times. Die Sache trug maßgeblich dazu bei, dass die Zahl der Autodiebstähle entgegen dem allgemeinen Kriminalitätstrend massiv zugenommen haben. Die Zahl ging im letzten Jahr im Vergleich zu 2021 in 30 untersuchten Großstädten um 21 Prozent nach oben.
Kommunen überlastet
Seitens des Herstellers gibt es inzwischen ein Software-Update und die Besitzer der Fahrzeuge wurden gebeten, sich dieses in ihren Werkstätten installieren zu lassen. Weiterhin wurden durch das Unternehmen massenhaft Lenkrad-Krallen an Polizeibehörden in den USA verteilt, die kostenlos an besorgte Autobesitzer abgegeben werden können. Allerdings hilft all dies kurzfristig nur bedingt weiter, da die Masse der aktiv genutzten Fahrzeuge viel zu langsam erreicht wird.Einzelne Städte versuchen bereits, vor Gericht Schadensersatz von Hyundai zu erstreiten. Denn die hohe Zahl der Diebstähle belastet die kommunalen Ressourcen spürbar. Denn die gestohlenen Fahrzeuge werden von den Tätern nach einer Spritztour oft irgendwo stehen gelassen und müssen abgeschleppt werden. Meist weisen sie deutliche Vandalismus-Spuren auf, teils enden sie als Unfallwagen. Die städtischen Abschleppdienste und Autohöfe sind in einigen Regionen bereits an die Grenzen ihrer Kapazitäten zur Aufnahme solcher Fahrzeuge gelangt und ihre Besitzer müssen oft tagelang warten, bis sie ihr Auto zurückbekommen und auf eigene Kosten reparieren lassen können.
Zusammenfassung
- Kia/Hyundai: Mangelhafte Sicherheit führt zu juristischen Konsequenzen
- Autos ohne elektron. Wegfahrsperre, leicht zu knacken
- Jugendliche ermutigten sich gegenseitig zu Diebstählen
- Software-Update und Lenkrad-Krallen als Gegenmaßnahme
- Einzelne Städte versuchen Schadensersatz zu erstreiten
- Abschleppdienste und Autohöfe überlastet
- Kosten für Reparaturen tragen die Autobesitzer
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