Der Druck auf Sony wächst:
Microsoft einigt sich nun auch mit Nvidia

Gestern war ein für Microsoft wichtiger Tag. Denn es gab eine wichtige EU-Anhörung zur Activision Blizzard-Übernahme und man gab dabei bekannt, dass man sich mit Nintendo geeinigt hat. Nicht nur das: Auch mit Nvidia wurde ein Deal zum Thema Cloud-Gaming vereinbart.
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Nintendo wird die nächsten zehn Jahre Spiele von Activision Blizzard bekommen, in diesem Zeitraum wird auch Nvidia auf die Titel des Publishers zugreifen können - jedenfalls dann, wenn Microsoft diesen wie geplant übernehmen darf (via VGC). Konkret geht es bei der Vereinbarung mit Nvidia um Cloud-Streaming via GeForce Now, damit können Games auch auf Geräten genutzt werden, die an sich keine leistungsstarke Hardware haben.

"Xbox ist nach wie vor bestrebt, den Menschen mehr Auswahl zu bieten und Wege zu finden, die Art und Weise, wie sie spielen, zu erweitern", so Phil Spencer, CEO von Microsoft Gaming. "Diese Partnerschaft wird dazu beitragen, Nvidias Titelkatalog um Spiele wie Call of Duty zu erweitern und Entwicklern mehr Möglichkeiten zu geben, Streaming-Spiele anzubieten."


Auch seitens Nvidia gab es natürlich jede Menge freundliche Worte dazu: "Durch diese Partnerschaft werden mehr der weltweit beliebtesten Titel mit nur einem Klick aus der Cloud verfügbar sein und von Millionen von Gamern gespielt werden können", sagte Jeff Fisher, Senior VP for GeForce bei Nvidia.

Mit den beiden gestrigen Deals sprach Microsoft direkt zwei Punkte an, die die britische Wettbewerbsbehörde als problematisch deklarierte: grundsätzliche CoD-Verfügbarkeit für andere Plattformen und die Cloud-Dominanz von Microsoft.

Sony unter Druck

Damit nimmt Microsoft sicherlich einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Übernahme und der Druck auf Sony dürfte sich weiter erhöhen. Denn der japanische Elektronikriese hat es nun immer schwerer, zu erklären, warum sich eine Activision Blizzard-Übernahme negativ auf den Wettbewerb auswirkt - wenn andere Wettbewerber kompromissbereit sind, man selbst aber nicht.

Zusammenfassung
  • Microsoft und Nintendo einigen sich auf eine 10-jährige Partnerschaft.
  • Microsoft und Nvidia schließen denselben Deal für GeForce Now ab.
  • Man will so mehr Auswahl und Wege zum Spielen bieten.
  • Microsoft reagiert damit auf EU-Kritik.
  • Sony weiterhin nicht kompromissbereit

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