Intel: 3nm-Produktion bei TSMC auf Ende 2024 verschoben?
Intel hat seine Pläne für die Produktion von Prozessoren mit nur noch drei Nanometern Strukturbreite offenbar verschoben. Der US-Chipgigant will laut Berichten aus der Industrie in Fernost erst ab Ende 2024 3nm-Prozessoren bei TSMC fertigen lassen.
Laut dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes, der sich auf Quellen bei den dort ansässigen PC-Herstellern beruft, hat Intel den Gerätepartnern in jüngster Vergangenheit eine genauere Roadmap für seine Produktplanung für die nächsten Jahre vorgestellt. Laut diesen Plänen soll TSMC erst ab dem vierten Quartal 2024 die Fertigung der Grafikeinheit der dann geplanten "Arrow Lake"-Familie übernehmen.
Auch bei "Meteor Lake" will Intel angeblich schon auf die Unterstützung von TSMC für die Fertigung von Teilen des Gesamtpakets setzen. So produziert Intel zwar die CPU selbst in seinem Intel 4-Prozess, die Grafikeinheit soll aber bei TSMC im 5-Nanometer-Maßstab gefertigt werden.
Für die Jahre 2025 und 2026 ist dann erneut in Zusammenarbeit mit TSMC als Fertiger die Einführung von zwei weiteren Generationen von x86-Prozessoren mit den Codenamen "Panther Lake" und "Nova Lake" geplant, heißt es. Insgesamt soll sich die Einführung neuer Chips durch Intel mit weiter schrumpfenden Strukturbreiten aufgrund der aktuellen Marktlagen etwas nach hinten verschieben.
Hintergrund ist natürlich, dass die Nachfrage im PC-Markt in den letzten Monaten massiv eingebrochen ist. Der PC-Markt ist mittlerweile wieder auf das Niveau von vor der Coronavirus-Pandemie gefallen, nachdem diese vorübergehend für einen massiven Schub gesorgt hatte. Für das Jahr 2023 sehen die PC-Hersteller kaum Besserung voraus, sodass auch die Chiphersteller wie Intel zunächst weiter daran arbeiten, die vorhandenen Lagerbestände abzuverkaufen.
Siehe auch:
TSMC soll zunächst nur Grafikteile der neuen Intel-Chips in 3nm bauen
Zuvor will Intel angeblich ab dem 4. Quartal 2023 mit der Einführung von "Meteor Lake" beginnen, wobei zunächst die Notebook-Version dieser Chips erhältlich sein soll, bevor dann ab dem zweiten Quartal 2024 die Desktop-Varianten folgen. Noch davor soll mit Raptor Lake-S eine aufgefrischte Version der aktuellen 13. Generation der Intel Core-Serie auf den Markt kommen.Auch bei "Meteor Lake" will Intel angeblich schon auf die Unterstützung von TSMC für die Fertigung von Teilen des Gesamtpakets setzen. So produziert Intel zwar die CPU selbst in seinem Intel 4-Prozess, die Grafikeinheit soll aber bei TSMC im 5-Nanometer-Maßstab gefertigt werden.
Für die Jahre 2025 und 2026 ist dann erneut in Zusammenarbeit mit TSMC als Fertiger die Einführung von zwei weiteren Generationen von x86-Prozessoren mit den Codenamen "Panther Lake" und "Nova Lake" geplant, heißt es. Insgesamt soll sich die Einführung neuer Chips durch Intel mit weiter schrumpfenden Strukturbreiten aufgrund der aktuellen Marktlagen etwas nach hinten verschieben.
Hintergrund ist natürlich, dass die Nachfrage im PC-Markt in den letzten Monaten massiv eingebrochen ist. Der PC-Markt ist mittlerweile wieder auf das Niveau von vor der Coronavirus-Pandemie gefallen, nachdem diese vorübergehend für einen massiven Schub gesorgt hatte. Für das Jahr 2023 sehen die PC-Hersteller kaum Besserung voraus, sodass auch die Chiphersteller wie Intel zunächst weiter daran arbeiten, die vorhandenen Lagerbestände abzuverkaufen.
Zusammenfassung
- Intel verschiebt Pläne für Produktion von 3nm-Prozessoren
- Intel stellt Gerätepartnern Roadmap für Produktplanung vor
- "Meteor Lake" und "Arrow Lake" ab Ende 2023 und Ende 2024)
- "Panther Lake" und "Nova Lake" danach (2025/2026)
- Verschiebungen durch Nachfrageeinbruch im PC-Markt
Siehe auch:
- "Rocket Lake": Intels Prozessorgeneration hat jetzt ein Ablaufdatum
- Intel will für Magdeburger Werk einige Milliarden Euro mehr vom Staat
- Release & Preise: AMD Ryzen 7000 X3D-CPUs spielen gegen Intel auf
- Lager voll: Intel senkt CPU-Preise für "Alder Lake" um bis zu 20 Prozent
- Mitten in der Inflation: Intel zahlt seinen Mitarbeitern weniger Geld
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