Lager voll: Intel senkt CPU-Preise für "Alder Lake" um bis zu 20 Prozent
Intel will offenbar die Preise für seine Prozessoren der letzten Generation senken, um die übervollen Lager zu leeren. Der Chipgigant führt angeblich Verhandlungen mit PC-Herstellern, bei denen es um Preissenkungen für CPUs aus der Alder Lake-Familie der 12. Generation geht.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, versucht Intel derzeit die vorletzte Generation seiner Core-Prozessoren abzuverkaufen und setzt dabei unter anderem auf Preissenkungen beim Vertrieb an PC-Hersteller. Derzeit sollen entsprechende Verhandlungen mit den meist in Asien ansässigen Geräteherstellern laufen.
"Alder Lake" stellt die 12. Generation der Intel Core-Serie dar und wurde in jüngster Vergangenheit von der 13. Generation in Form der "Raptor Lake"-Familie abgelöst. Hintergrund sind die massiven Verluste in Höhe von 664 Millionen US-Dollar, die Intel vor einigen Tagen für das vierte Quartal 2022 vermelden musste. Auch für das erste Quartal 2023 kündigte Intel an, dass man erneut mit Verlusten rechnet.
Aktuell sitzt Intel auf Lagerbeständen im Wert von gut 13,2 Milliarden Dollar, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres darstellt, als man Waren im Wert von rund 10,8 Milliarden Dollar auf Lager hatte. Das Unternehmen hatte seine Preise im vierten Quartal 2022 entgegen dem allgemeinen Trend in der PC-Industrie um durchschnittlich rund 10 Prozent angehoben, obwohl sich damals bereits abzeichnete, dass die Nachfrage massiv eingebrochen ist.
Die jetzt verhandelten Preissenkungen sollen die gesamte "Alder Lake"-Produktpalette betreffen. Bei den Core-i7-Prozessoren fallen die Verkaufspreise gegenüber den OEMs um 40 bis 50 US-Dollar, während sie bei den Core-i9-CPUs sogar um 70-80 Dollar sinken sollen. In einigen Fällen sollen die Preissenkungen für massive Verstimmungen unter den Einkäufern bei den PC-Herstellern gesorgt haben, weil sie kurz zuvor noch größere Stückzahlen geordert hatten.
Siehe auch:
Intel senkt Preise für "Alder Lake"-CPUs für PC-Hersteller um bis zu 20 Prozent
Konkret bietet Intel wohl an, die Chips aus der "Alder Lake"-Familie zu um bis zu 20 Prozent niedrigeren Preisen an die PC-Hersteller zu verkaufen. Das Unternehmen will so die eigenen Lagerbestände verkleinern, da man aufgrund einer massiv eingebrochenen Nachfrage mit großen Mengen unverkaufter Produkte in den Lagern zu kämpfen hat."Alder Lake" stellt die 12. Generation der Intel Core-Serie dar und wurde in jüngster Vergangenheit von der 13. Generation in Form der "Raptor Lake"-Familie abgelöst. Hintergrund sind die massiven Verluste in Höhe von 664 Millionen US-Dollar, die Intel vor einigen Tagen für das vierte Quartal 2022 vermelden musste. Auch für das erste Quartal 2023 kündigte Intel an, dass man erneut mit Verlusten rechnet.
Aktuell sitzt Intel auf Lagerbeständen im Wert von gut 13,2 Milliarden Dollar, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres darstellt, als man Waren im Wert von rund 10,8 Milliarden Dollar auf Lager hatte. Das Unternehmen hatte seine Preise im vierten Quartal 2022 entgegen dem allgemeinen Trend in der PC-Industrie um durchschnittlich rund 10 Prozent angehoben, obwohl sich damals bereits abzeichnete, dass die Nachfrage massiv eingebrochen ist.
Die jetzt verhandelten Preissenkungen sollen die gesamte "Alder Lake"-Produktpalette betreffen. Bei den Core-i7-Prozessoren fallen die Verkaufspreise gegenüber den OEMs um 40 bis 50 US-Dollar, während sie bei den Core-i9-CPUs sogar um 70-80 Dollar sinken sollen. In einigen Fällen sollen die Preissenkungen für massive Verstimmungen unter den Einkäufern bei den PC-Herstellern gesorgt haben, weil sie kurz zuvor noch größere Stückzahlen geordert hatten.
Zusammenfassung
- Intel senkt Preise für Prozessoren der 12. Gen. ("Alder Lake") um bis zu 20%.
- Verhandlungen mit PC-Herstellern laufen, Preise für Core i7- und i9-CPUs sinken.
- Intel versucht, Lagerbestände im Wert von 13,2 Mrd. Dollar abzubauen.
- Intel hatte Preise im 4. Quartal 2022 trotz sinkender Nachfrage erhöht.
- PC-Hersteller verärgert über Preissenkungen nach vorheriger Bestellung.
- Intel kämpft mit Verlusten in Höhe von 664 Mio. US-Dollar.
Siehe auch:
- Treiber-Update: Intel startet Unterstützung für neue Alder Lake-N-CPUs
- Datenleck: Riesiger Leak zeigt angeblich Intels Alder Lake-Quellcode
- Modulares Framework Laptop jetzt mit Intel "Alder Lake" & Upgrade-Kit
- Alder Lake HX: Das sind die leistungsstärksten Intel-Chips für Laptops
- Intel NUC 12: Alle Infos zu den neuen Mini-PCs mit "Alder Lake-P" vorab
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