FTX fordert von Politikern bereits getätigte Spenden zurück und droht
Ende 2022 kam es zum bisher spektakulärsten Firmencrash der Ära von Kryptowährungen. Denn mit FTX ging einer der Stars der Branche pleite. Seither versuchen die Verwalter, wieder an das (teils) mutmaßlich veruntreute Geld zu kommen. Und fordern es auch von Politikern zurück.
FTX-Gründer und -Chef Sam Bankman-Fried hat sich politisch engagiert, denn er hat massiv Lobbying für sich und seine Kryptohandelsplattform betrieben oder besser gesagt betreiben lassen. Das wurde unter anderem in Form von Spenden getan, zahlreiche Politiker der beiden großen US-Parteien haben von FTX Geld bekommen.
Doch genau dieses Geld hätten die Insolvenzverwalter gerne zurück und wie Gizmodo berichtet, hat man die Empfänger aufgefordert, diese Spenden zurückzuzahlen. FTX will sogar gegen wohltätige Einrichtungen und andere gemeinnützige Organisationen vorgehen, denen die jeweiligen Politiker das Geld weitergegeben haben.
In einer Mitteilung schreibt FTX, dass man Millionen Dollar an Spenden zurückfordert, die in den vergangenen Jahren überwiesen worden sind. Die Empfänger haben bis zum 28. Februar Zeit bekommen, allerdings wurden Betroffene bereits im vergangenen Dezember über diese Forderungen informiert.
Zu den in der Mitteilung genannten "FTX-Schuldnern" gehören mehr als 100 Unternehmen, die unter dem Dach von Bankman-Frieds West Realm Shires zusammengefasst sind. Sie drohen mit "Maßnahmen", wenn diese Politiker die Wahlkampfspenden nicht zurückzahlen.
Wie genau rechtlich eine solche Rückforderung von den Wohltätigkeitsorganisationen aussehen könnte, ist unklar. FTX hat in den vergangenen Jahren insgesamt 70 Millionen Dollar an Politiker gespendet, als Empfänger wurden 136 Mitglieder des US-Kongresses ausgewiesen. Ziel dieser Spenden war es vor allem, eine strengere Regulierung des Kryptomarktes zu verhindern.
Siehe auch:
Doch genau dieses Geld hätten die Insolvenzverwalter gerne zurück und wie Gizmodo berichtet, hat man die Empfänger aufgefordert, diese Spenden zurückzuzahlen. FTX will sogar gegen wohltätige Einrichtungen und andere gemeinnützige Organisationen vorgehen, denen die jeweiligen Politiker das Geld weitergegeben haben.
In einer Mitteilung schreibt FTX, dass man Millionen Dollar an Spenden zurückfordert, die in den vergangenen Jahren überwiesen worden sind. Die Empfänger haben bis zum 28. Februar Zeit bekommen, allerdings wurden Betroffene bereits im vergangenen Dezember über diese Forderungen informiert.
Zu den in der Mitteilung genannten "FTX-Schuldnern" gehören mehr als 100 Unternehmen, die unter dem Dach von Bankman-Frieds West Realm Shires zusammengefasst sind. Sie drohen mit "Maßnahmen", wenn diese Politiker die Wahlkampfspenden nicht zurückzahlen.
FTX droht Politikern, die das Geld noch haben
Ob FTX hier tatsächlich Chancen hat, das Geld wiederzusehen, ist fraglich. Hintergrund dieser Drohung sind wohl vor allem auch jene Politiker, die das Geld noch nicht an karitative Organisationen weitergereicht haben. Denn bereits Ende des vergangenen Jahres haben vor allem Demokraten ausrichten lassen, dass sie ihre Spenden an Tafeln, gemeinnützige Einwanderungsdienste und andere Wohltätigkeitsorganisationen weitergegeben hätten.Wie genau rechtlich eine solche Rückforderung von den Wohltätigkeitsorganisationen aussehen könnte, ist unklar. FTX hat in den vergangenen Jahren insgesamt 70 Millionen Dollar an Politiker gespendet, als Empfänger wurden 136 Mitglieder des US-Kongresses ausgewiesen. Ziel dieser Spenden war es vor allem, eine strengere Regulierung des Kryptomarktes zu verhindern.
Zusammenfassung
- FTX-Crash Ende 2022: Verwalter fordern Spenden zurück
- Sam Bankman-Fried engagierte sich politisch mit Lobbying und Spenden
- Verwalter fordern Spenden bis 28. Februar zurück
- Mehr als 100 Unternehmen unter West Realm Shires
- FTX hat 70 Mio. Dollar an Politiker gespendet
- Rückforderung von Wohltätigkeitsorganisationen unklar
- Spenden zur Verhinderung strengerer Regulierung des Kryptomarktes
Siehe auch:
- FTX: Insolvenzverwalter findet weitere 5 Mrd. $ - und das ist nicht alles
- 3,5 Mrd. Dollar: Gute Nachricht - Großteil der FTX-Gelder doch gerettet
- FTX-Gründer an die USA ausgeliefert - Partner legen Geständnis ab
- Es wird unangenehm für den FTX-CEO: Sam Bankman-Fried verhaftet
- FTX: Neue brisante Vorwürfe gegen die Kryptobörse und ihren Chef
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