Acht neue Signale entdeckt:
KIs helfen bei Suche nach Außerirdischen
KIs sind das Thema der Stunde, sie generieren Bilder, beantworten Fragen und schreiben "menschliche" Texte. Das führt viele zu dystopischen Zukunftsszenarien, doch KIs sind besonders auch in der Wissenschaft hilfreich - auch bei der Identifikation von Signalen aus dem All.
Die Menschheit fragt sich bereits seit langer Zeit, ob wir alleine im All sind und so mancher meint, dass das angesichts der unvorstellbaren Ausmaße des Universums überaus unwahrscheinlich ist. Das bekannteste Programm, das sich der Suche nach Außerirdischen bzw. entsprechenden Signalen verschrieben hat, nennt sich SETI, was für Search for Extraterrestrial Intelligence steht.
Das Problem der Alien-Jäger ist allerdings, dass sie zwar intensiv ins All blicken und horchen, es aber nahezu unmöglich ist, das Grundrauschen zu durchdringen. Hier gab es zwar auch schon Volunteer-Computing-Projekt wie SETI@Home, doch auch das war letztlich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Die nun mit KI-Hilfe identifizierten Signale wurden bisher noch nicht ausführlich analysiert, aber das Papier legt nahe, dass sie viele der Eigenschaften aufweisen, die man erwarten würde, wenn man diese künstlich erzeugen würde. Es ist dabei möglich und sogar wahrscheinlich, dass diese Signale allesamt menschlichen Ursprungs sind. Dennoch zeigt diese Entdeckung vor allem, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenzen und damit in Verbindung gebrachte Systeme bieten - und womöglich eine Rolle spielen werden, sollte man tatsächlich einmal einen echten Hinweis auf außerirdisches Leben finden.
Siehe auch:
Das Problem der Alien-Jäger ist allerdings, dass sie zwar intensiv ins All blicken und horchen, es aber nahezu unmöglich ist, das Grundrauschen zu durchdringen. Hier gab es zwar auch schon Volunteer-Computing-Projekt wie SETI@Home, doch auch das war letztlich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Signale besser erkennen
KIs könnten und dürften das ändern, wie nun ein Team internationaler Wissenschaftler zeigt. Denn laut einer in Nature Astronomy veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit gelang es, mithilfe von Deep Learning, gleich acht "vielversprechende" Signale zu identifizieren (via The Conversation). Konkret geht es in erster Linie um das Erkennen von künstlich generierten Signalen, denn nur so kann oder könnte Leben außerhalb unseres Planeten nachgewiesen werden - eine andere Möglichkeit einer direkten Kontaktaufnahme ist schlichtweg nicht realistisch.Die nun mit KI-Hilfe identifizierten Signale wurden bisher noch nicht ausführlich analysiert, aber das Papier legt nahe, dass sie viele der Eigenschaften aufweisen, die man erwarten würde, wenn man diese künstlich erzeugen würde. Es ist dabei möglich und sogar wahrscheinlich, dass diese Signale allesamt menschlichen Ursprungs sind. Dennoch zeigt diese Entdeckung vor allem, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenzen und damit in Verbindung gebrachte Systeme bieten - und womöglich eine Rolle spielen werden, sollte man tatsächlich einmal einen echten Hinweis auf außerirdisches Leben finden.
Zusammenfassung
- KIs helfen bei der Identifikation von Signalen aus dem All.
- Mit KI-Hilfe wurden 8 "vielversprechende" Signale identifiziert.
- Signale weisen Eigenschaften auf, die man erwarten würde bei künstlicher Erzeugung.
- Ursprung der Signale ist wahrscheinlich dennoch menschlich.
- KIs bieten Möglichkeiten und könnten bei Hinweis auf Leben eine Rolle spielen.
Siehe auch:
- Der große Filter: NASA-Forscher erklären fehlenden Kontakt zu Aliens
- NASA forscht, wie Religionen und Gläubige auf Aliens reagieren würden
- Wow!-Signal: Ursprung des außerirdischen Pings wurde eingegrenzt
- Außerirdisches Leben: Stärkste Hinweise gibt es plötzlich auf der Venus
- US-Senator Rubio: UFOs sind hoffentlich Außerirdische, keine Chinesen
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